Mit Wolkenwülsten steht die Stadt verrammelt.
Um Türme klammern hyazinthne Strahlen
geisternder Lichter sich. Der Mond versammelt
die Schatten, die um schwellende Dächer greifen.
Bauchige Rinnen stürzen in die Gassen, an Portalen
vorüber, deren Wölbungen ins Leere schweifen.
Der Mond geht um. Vereinzelt schlagen Uhren.
Die Schatten wichen auf die andern Straßenseiten,
schwarz hingedrückt. Leichenhafte Figuren
mit starren üppig aufgeschwellten Hüften
bäumen sich unterm Baldachin der kühnen Nacht in Lüften,
die greifbar werden und entfesselt schreiten.
So viel geschieht. Hier gibt es kein Verweilen.
Hingeschlagen zerfallen Tote in den Grüften,
und über ihren eingewachsnen Spuren
schwingt sich hier alles, in überirdischen Zeilen
hinhorchend tatenlosen Qualen
in Trotz und Fülle schwer und irdisch zu enteilen.