Einmal sagte sie zu mir: Wenn wir beide glücklich sein wollen, müssen
wir allein sein. Aber wie sollt ich sie gewinnen? Wie kann sie je mein
eigen werden? Sie macht Ansprüche an das Leben, und sie will es hübsch
bequem haben. Wie könnte sie den Kampf des Mannes gegen das Schicksal
mitkämpfen!
Trauer erfüllt mich ganz. Meine Kraft ist aufgelöst und meine
Freudigkeit ist dahin. Wenn ich mir ein Bild ihres Wesens zu machen
suche, so zerfließt alles vor meinen Augen. Ist sie gut oder böse?
weichmütig oder boshaft? störrisch oder hingebend? Ach, am Morgen ist
sie willig und des Abends trotzig; am Mittag herausfordernd und
spöttisch und des Nachts dem Weinen nahe in grundloser Verstimmung.
Ich sehne mich nach ihr und mir schmeckt weder Arbeit noch Essen.