Sie geht an mir vorbei, – fremd und ohne Gruß. Wenn sie im Wohnzimmer
ist, so thue ich gegen die Damen sehr heiter und sorglos, und bin so
galant als möglich. Warum das aber? Würde ich es thun, wenn sie mir
gleichgültig wäre? Ich liebe sie noch, das ist alles. Oder nein, ich
liebe sie mit verzehnfachter Liebe, mit brennender, schmerzhafter,
zitternder Liebe. Aber ich darf nicht nachgeben. Wenn ich mich wieder
schwach zeige, ist alles verloren. Es giebt nichts Dümmeres, als einen
Mann, der konsequent sein will.