Beim Abendessen lernte ich Fräulein von Erdmann kennen. Sie imponirt
mir, sie hat jenes echt aristokratische Timbre, das ich liebe. Es
gleicht dem Bouquet eines guten Weines. Sie ist sehr gebildet und viel
gereist. Sie muß viel Schlimmes hinter sich haben, viele Leiden und
Leidenschaften. Sie interessirt mich. Zudem sagte sie mir eine solche
Menge angenehmer Sachen, daß ich, als ich allein war, lange mit der
Kerze vor dem Spiegel gestanden bin. Fräulein Mirbeth schien mir etwas
verstimmt an diesem Abend.