im Munchibezirk (nahe dem Benue); die Opfer werden in Töpfen oder
Näpfen vor ihm niedergelegt.]
[Illustration:
Phot. P. Amaury Talbot.
Abb. 39. Jujubildnisse mit ihren Wärtern.
Die Bezeichnung „Juju“, die in Nordnigerien üblich ist, stammt
wahrscheinlich von einem örtlichen Worte „Egugu“ ab, worunter ein
heiliges Abzeichen verstanden wird, hat aber jetzt eine viel weitere
Bedeutung und ist wohl gleichbedeutend mit Fetisch. Jedes Dorf
besitzt Jujus von mehr oder weniger großer Wirksamkeit; sie werden
von Priestern oder Priesterinnen bedient, die sie von Zeit zu Zeit
vorführen.]
[Illustration: Abb. 40. Mangaco und Manguco.