BRENDEL. Des Hauses freigebigen Schaffnerin meinen Dank. Aber auf die
private Gastfreundschaft leg ich nicht gern Beschlag. (Grüsst mit der
Hand.) Leben Sie wohl, meine Herrschaften! (Geht nach der Tür, wendet
sich aber wieder um.) Ah, richtig --. Johannes, -- Pastor Rosmer, --
willst du, -- um langjähriger Freundschaft willen, -- deinem ehmaligen
Lehrer einen Dienst erweisen?
ROSMER. Gewiß, sehr gern.
BRENDEL. Gut. So leih mir -- auf ein oder zwei Tage -- ein geplättetes
Oberhemd.
ROSMER. Weiter nichts!
BRENDEL. Denn siehst du, diesmal reis ich zu Fuß. Mein Koffer wird mir
nachgeschickt.
ROSMER. Gut gut. Aber brauchen Sie sonst nichts?
BRENDEL. Ja, weißt du, -- vielleicht kannst du einen gebrauchten ältern
Sommerüberzieher entbehren?
ROSMER. Gewiß kann ich das.