Von der Höhe kam er, der da draußen --

Lange Zeit saß der General regungslos in irgendeinem dunkeln Zimmer.

Dann klingelte er dreimal. Das bedeutete: so schnell wie möglich

servieren. Er hatte seit dem Morgen nichts genossen. Therese beeilte

sich. Jakob? Wangel? Wohin? In der ersten Stunde waren sie von ihm

gegangen, ebenso wie Schwerdtfeger. Ja, selbst Jakob, dieser biedere

Bauernbursche, dessen Augen aufleuchteten, so oft er ihn ansprach.

Trotzdem -- in der ersten Stunde, mit einem völlig ungültigen

Urlaubsschein, ausgestellt von irgendeinem Soldatenrat.

Als Therese eintrat, saß der General an dem großen, runden Speisetisch,

in seinem weiten grauen Feldmantel, der bis zur Erde reichte, den Kragen

hinaufgestülpt. Er war in sich zusammengesunken. Aber wie sah er aus?

Nicht mehr grau -- schneeweiß.

Seine Augen starrten.

Einer von der Höhe!

Quatre vents!

Seine starrenden Augen sahen Bündel von roten Leuchtkugeln in die Nacht

steigen -- wie damals, in jener Nacht, als er die Höhe verlor.

Einer von jenen! Wie war er hierher gekommen? Seine Zähne schlugen

aufeinander.

»Sehen Sie nach, Therese,« flüsterte der General, und seine Stimme nahm

bei jedem Wort eine andere Lage an, »vor der Türe ist ein Soldat.

Bringen Sie ihn herein.«

Und wieder klapperten die Zähne des Generals. Aber Therese kam zurück.

Niemand war auf der Treppe.

»Niemand?«

Ja, vielleicht hatte er sich getäuscht. Wie? Vielleicht war tatsächlich

niemand da draußen gewesen?

Der 9. November: Roman · 第 68 / 74 题