[45] Einige interessante Züge von Trumball’s Character findet man in

Pepys’ Tangerschen Tagebuche.

[46] Postboy, Juni 13., Juli 9. 11. 1695; Intelligence Domestic and

Foreign, Juni 14; Pacquet Boat from Holland and Flanders, Juli 9.

[47] Vaudemont’s Depesche und Wilhelm’s Antwort stehen im Monthly

Mercury für Juli 1695.

[48] Siehe Saint-Simon’s Memoiren und seine Note zu Dangeau.

[49] London Gazette vom 22. Juli 1695; Monthly Mercury vom August

1695. Swift schrieb zehn Jahre später eine so abgeschmackte und

widerlich gemeine Schmähschrift auf Cutts, daß Ward oder Gildon sich

ihrer geschämt haben würden. Sie war betitelt: +The Description of a

Salamander+.

[50] London Gazette vom 29. Juli 1695; Monthly Mercury für August 1695;

Stepney an Lord Lexington, 15. (25.) Aug. Robert Flemming’s +Character

of King William, 1702+. Bei dem Angriffe vom 17. (27.) Juli erhielt

Hauptmann Shandy die denkwürdige Wunde in die Weiche.

[51] London Gazette vom 1. und 5. August 1695; Monthly Mercury vom

August 1695, enthaltend die Briefe Wilhelm’s und Dykvelt’s an die

Generalstaaten.

[52] Monthly Mercury vom August 1695; Stepney an Lord Lexington,

16. (26.) August.

[53] Monthly Mercury, August 1695; Brief aus Paris vom 26. Aug.

(5. Sept.) 1695 unter den +Lexington Papers+.

[54] L’Hermitage, 13. (23.) Aug. 1695.

[55] London Gazette vom 26. Aug. 1695; Monthly Mercury; Stepney an

Lexington, 20. (30.) August.

[56] +Boyer’s History of King William III., 1703;+ London Gazette vom

29. Aug. 1695; Stepney an Lexington, 20. (30.) Aug.; Blathwayt an

Lexington, 2. Sept.

[57] Nachschrift zu dem Monthly Mercury vom August 1695; London Gazette

vom 9. Sept.; Saint-Simon; Dangeau.

[58] +Boyer’s History of King William III., 1703;+ Nachschrift zu dem

Monthly Mercury, vom August 1695; London Gazette vom 9. und 12. Sept.;

Blathwayt an Lexington, 6. Sept.; Saint-Simon; Dangeau.

[59] Eine werthvolle und ich glaube die einzige Sammlung der Zeitungen

aus Wilhelm’s Regierung befindet sich im Britischen Museum. Ich habe

jedes Blatt dieser Sammlung umgewendet. Auffällig ist es, daß weder

Luttrell noch Evelyn von dem ersten Erscheinen der neuen Zeitungen

etwas erwähnen. Die erste Notiz davon habe ich in einer Depesche

L’Hermitage’s vom 12. (22.) Juli 1695 gefunden. Ich will seine Worte

hier anführen: +„Depuis quelque tems on imprime ici plusieurs feuilles

volantes en forme de gazette, qui sont remplies de toutes sortes de

nouvelles. Cette licence est venue de ce que le parlement n’a pas

achévé le bill ou projet d’acte qui avoit été porté dans la Chambre des

Communes pour régler l’imprimerie et empêcher que ces sortes de choses

n’arrivassent. Il n’y avoit ci-devant qu’un des commis des Secrétaires

d’Etat qui eût le pouvoir de faire des gazettes: mais aujourdhui il

s’en fait plusieurs sous d’autres noms.”+ L’Hermitage erwähnt auch

den auf die Prinzessin bezüglichen Artikel und die Unterwerfung des

Pasquillanten.

[60] L’Hermitage, 15. (25.) Oct., 15. (25.) Nov. 1695.

[61] London Gazette vom 24. Oct. 1695. Siehe Evelyn’s +Account of

Newmarket in 1671+, und Pepys unterm 18. Juli 1668. Aus Tallard’s nach

dem Frieden von Ryswick geschriebenen Depeschen geht hervor, daß die

Herbstzusammenkünfte in den Tagen Wilhelm’s nicht minder zahlreich und

glänzend waren als in den Tagen seiner Oheime.

[62] Ich habe diese Schilderung der Rundreise Wilhelm’s hauptsächlich

aus der London Gazette, aus den Depeschen L’Hermitage’s, aus Narcissus

Luttrell’s Tagebuche und aus den Briefen von Vernon, Yard und

Cartwright unter den Lexington’schen Papieren entlehnt.

[63] Siehe den Brief von Yard an Lexington vom 8. Nov. 1695 und die

Anmerkung vom Herausgeber der +Lexington Papers+.

[64] L’Hermitage, 15. (25.) Nov. 1695.

[65] L’Hermitage, 25. Oct. (4. Nov.), 29. Oct. (8. Nov.) 1695.

[66] L’Hermitage, 5. (15.) Nov. 1695.

[67] L’Hermitage, 5. (15.); 15. (25.) Nov. 1695; Sir James Forbes an

Lady Russell, 3. Oct. 1695; Lady Russell an Sir Eduard Russell; Postman

vom 16. Nov. 1695.

[68] Einen höchst interessanten Bericht von diesem Wahlkampfe findet

man in L’Hermitage’s Depeschen.

[69] Postman vom 15. und 17. Dec. 1696; Vernon an Shrewsbury, 13. und

15. Dec.; +Narcissus Luttrell’s Diary; Burnet I. 647;+ Saint-Evremond’s

Verse auf Hampden.

[70] L’Hermitage, 19. (29.) Nov. 1695.

[71] Ich habe viele werthvolle Aufschlüsse über diesen Gegenstand aus

einem im Britischen Museum, Lansdowne-Sammlung No. 801, befindlichen

Manuscripte geschöpft. Es ist betitelt: +Brief Memoires relating to the

Silver and Gold Coins of England, with an Account of the Corruption

of the Hammered Money, and of the Reform by the late Grand Coinage at

the Tower and the Country Mints, by Hopton Haynes, Assay Master of the

Mint+.

[72] +Stat. 5 Eliz. c. 11,+ und +18 Eliz. c. 1.+

[73] +Pepys’s Diary,+ Nov. 23. 1663.

[74] Der erste Schriftsteller, der die Thatsache hervorgehoben hat, daß

da, wo gutes Geld und schlechtes Geld neben einander coursiren, das

schlechte Geld das gute Geld verdrängt, war Aristophanes. Er scheint

der Meinung gewesen zu sein, daß der Vorzug, den seine Mitbürger den

leichten Münzen gaben, einem verdorbenen Geschmacke zugeschrieben

werden müsse, ähnlich dem, der sie verleitete, Männern wie Kleon und

Hyperbolus die Leitung wichtiger Angelegenheiten zu übertragen. Aber

wenn auch seine Staatsökonomie keine Prüfung aushält, seine Verse sind

vortrefflich:

πολλάκις γ’ ἡμῖν ἔδοξεν ἡ πόλις πεπονθέναι

ταὐτὸν ἔς τε τῶν πολιτῶν τοὺς καλούς τε κἀγαθοὺς

ἔς τε τἀρχαῖον νόμισμα καὶ τὸ καινὸν χρυσίον.

οὔτε γὰρ τούτοισιν οὖσιν οὐ κεκιβδηλευμένοις

ἀλλὰ καλλίστοις ἁπάντων, ὡς δοκεῖ, νομισμάτων,

καὶ μόνοις ὀρθῶς κοπεῖσι, καὶ κεκωδωνισμένοις

ἔν τε τοῖς Ἕλλησι καὶ τοῖς βαρβάροισι πανταχοῦ,

χρώμεθ’ οὐδέν, ἀλλὰ τούτοις τοῖς πονηροῖς χαλκίοις,

χθές τε καὶ πρώην κοπεῖσι τῷ κακίστῳ κόμματι.

τῶν πολιτῶν θ’ οὓς μὲν ἴσμεν εὐγενεῖς καὶ σώφρονας

ἄνδρας ὄντας, καὶ δικαίους, καὶ καλούς τε κἀγαθούς,

καὶ τραφέντας ἐν παλαίστραις καὶ χοροῖς καὶ μουσικῇ,

προυσελοῦμεν τοῖς δὲ χαλκοῖς, καὶ ξένοις, καὶ πυῤῥίαις,

καὶ πονηροῖς, κἀκ πονηρῶν, εἰς ἅπαντα χρώμεθα.

[75] N. Luttrell’s Tagebuch ist voll von Berichten über solche

Hinrichtungen. +„Le métier de rogneur de monnoye,”+ sagt L’Hermitage,

+„est si lucratif et paroit si facile que, quelque chose qu’on fasse

pour les detruire, il s’en trouve toujours d’autres pour prendre leur

place.”+ 1. (11.) Oct. 1695.

[76] Ueber die Sympathie des Publikums für die Kipper sehe man die

höchst interessante Predigt, welche Fleetword, nachmals Bischof von

Ely, im December 1694 vor dem Lordmayor hielt. Fleetword sagt, „daß

eine verderbliche Theilnahme den Berufseifer der Richter erschlaffe,

die unteren Beamten zurückhalte, die Geschwornen auf Irrwege leite

und den Zeugenbeweis erschwere.” Er erwähnt ferner die Schwierigkeit,

die Verbrecher zu überzeugen, daß sie Unrecht gethan. Siehe auch

eine Predigt, die ein Geistlicher der Kathedrale, Georg Halley, im

Schlosse zu York vor einigen Kippern hielt, welche gehängt werden

sollten. Er erwähnt das gewöhnlich unreuige Ende der Kipper und thut

sein Möglichstes, um in seinen Zuhörern die Stimme des Gewissens wach

zu rufen. Er hebt besonders einen Erschwerungsgrund ihres Verbrechens

hervor, an den ich nicht gedacht haben würde. „Wenn,” sagt er, „jetzt,

wie vor Alters, die Frage gestellt würde: „Weß’ ist dieses Bild und

die Umschrift?” so könnten wir sie nicht ganz beantworten. Wen das

Bild vorstellt, können wir errathen, aber wir können nicht sagen, wen

die Umschrift nennt, denn die ist völlig verschwunden.” Das Zeugniß

dieser beiden Geistlichen wird durch das Tom Brown’s bestätigt, der

eine spaßhafte Geschichte, die ich nicht mitzutheilen wage, von einer

Unterredung zwischen dem Gefängnißgeistlichen von Newgate und einem

Kipper erzählt.

[77] +Lowndes’s Essay for the Amendment of the Silver Coins, 1695.+

[78] L’Hermitage, 29. Nov. (9. Dec.) 1695.

[79] Die Memoiren dieses Quäkers aus Lancashire erschienen vor einigen

Jahren in einer sehr geachteten Zeitschrift, dem Manchester Guardian.

[80] +Lowndes’s Essay+.

[81] L’Hermitage, 24. Dec, (3. Jan) 1695.

[82] Es muß indessen zu Adam Smith’s Ehre erinnert werden, daß er durch

Bentham’s +Defence of Usury+ vollständig bekehrt wurde und mit einer

eines wahren Philosophen würdigen Offenheit eingestand, daß die in

seinem +Wealth of Nations+ aufgestellte Lehre irrig sei.

[83] Engl. Feldmaß = 1/8 engl. Meile -- D. Uebers.

[84] +Lowndes’s Essay for the Amendment of the Silver Coins; Locke’s

Further Considerations concerning raising the Value of Money;+ Locke an

Molyneux, 20. Nov. 1695; Molyneux an Locke, 24. Dec. 1695.

[85] Burnet, +II+. 147.

[86] +Commons’ Journals Nov. 22, 23, 24. 1695+; L’Hermitage, 26. Nov.

(6. Dec.)

[87] +Ibid.+ Nov. 26, 27, 28, 29. 1695; L’Hermitage, 26. Nov.

(6. Dec.), 29. Nov. (9. Dec.), 3. (13.) Dec.

[88] +Commons’ Journals, Nov. 28, 29. 1695.+; L’Hermitage 3. (13.) Dec.

[89] L’Hermitage, 22. Nov. (2. Dec.), 6. (16.) Dec. 1695.; +An Abstract

of the Consultations and Debates Between the French King and his

Council concerning the new Coin that is intended to be made in England,

privately sent by a Friend of the Confederates from the French Court

to his Brother at Brussels, Dec. 12, 1695.; A Discourse of the General

Notions of Money, Trade and Exchanges, by Mr. Clement of Bristol; A

Letter from an English Merchant at Amsterdam to his Friend in London;

A Fund for preserving and supplying our Coin; An Essay for regulating

the Coin, by A. V.; A Proposal for supplying His Majesty with 1,200,000

_l._, by mending the Coin, and yet preserving the ancient Standard of

the Kingdom.+ Dies sind einige von den Schriften, welche damals unter

die Parlamentsmitglieder vertheilt wurden.

[90] +Commons’ Journals, Dec. 10. 1695;+ L’Hermitage, 3. (13.), 6.

(16.), 10. (20.) Dec.

[91] +Stat. 7 Gul. 3. c. 1.; Lords’+ und +Commons’ Journals+;

L’Hermitage, 31. Dec. (10. Jan.), 7. (17.), 10. (20.), 14. (24.) Jan.

1696. L’Hermitage schildert in starken Worten die großen Nachtheile,

welche durch den Streit zwischen den beiden Häusern verursacht

wurden. „+La longueur qu’il y a dans cette affaire est d’autant plus

désagréable qu’il n’y a point de sujet sur lequel le peuple en général

puisse souffrir plus d’incommodite, puisqu’il n’y a personne qui, à

tous moments, n’aye occasion à l’esprouver+.”

[92] Daß Locke keinen Theil an dem Versuche hatte, das Geld durch

Strafbestimmungen wohlfeiler zu machen, schließe ich aus einer Stelle,

in der er Lowndes’ Klagen über den hohen Preis der Guineen erwähnt.

„Das einzige Mittel,” sagt Locke, „sowohl gegen diesen wie gegen eine

große Menge anderer Uebelstände ist, daß man das Ausgeben und Annehmen

des beschnittenen Geldes nach dem Nennwerthe verbietet.” -- Locke’s

+Further Considerations+. Daß sich die Strafbestimmung, wie zu erwarten

stand, als unwirksam erwies, geht aus mehreren Stellen in L’Hermitage’s

Depeschen und selbst aus Haynes’ +Brief Memoires+ hervor, obgleich

Haynes ein treuer Anhänger Montague’s war.

[93] L’Hermitage, 14. (24.) Jan. 1696.

[94] +Commons’ Journals, Jan. 14, 17, 23. 1696;+ L’Hermitage 14. (24.)

Jan.; +Gloria Cambriae, or Speech of a Bold Briton against a Dutch

Prince of Wales, 1702; Life of the late Honourable Robert Price, etc.

1734.+ Price war der „kühne Brite”, dessen -- meines Wissens nie

gehaltene -- Rede 1702 gedruckt wurde. Er würde die Bezeichnung kühn

eher verdient haben, wenn er seine Impertinenzen zu Wilhelm’s Lebzeiten

veröffentlicht hätte. Die Biographie Price’s ist eine erbärmliche

Arbeit voller Fehler und Anachronismen.

[95] L’Hermitage erwähnt den ungünstigen Wechsel in der Stimmung

der Gemeinen, und Wilhelm spielt in seinen Briefen an Heinsius vom

21. (31.) Jan. und 28. Jan. (7. Febr.) 1696 mehrmals darauf an.

[96] Daß die Heiterkeit der Jakobiten eine Zeit lang auffiel, sagt Van

Cleverskirke unterm 25. Febr. (6. März) 1696.

[97] Harris’ Aussage, 28. März 1696.

[98] Hunt’s Aussage.

[99] Fisher’s und Harris’ Aussagen.

[100] Barclay’s Erzählung im +Life of James II. 548;+ Schriftstück von

Charnock unter den Nairne’schen Manuscripten in der Bodlejanischen

Bibliothek.

[101] Harris’ Aussage.

[102] Harris’ Aussage. Bernardi’s Selbstbiographie ist durchaus nicht

glaubwürdig.

[103] Siehe seinen Prozeß.

[104] Fisher’s Aussage; Knightley’s Aussage; Cranburne’s Prozeß; De la

Rue’s Aussage.

[105] Siehe die Prozesse und Aussagen.

[106] L’Hermitage, 3. (13). März.

[107] Siehe Berwick’s Memoiren.

[108] Van Cleverskirke, 25. Febr. (6. März) 1696. Ich bin überzeugt,

daß kein Verständiger und Unparteiischer nach aufmerksamer Lesung von

Berwick’s Erzählung dieser Vorgänge und Vergleichung derselben mit der

Darstellung im Leben Jakob’s, welche Wort für Wort den Originalmemoiren

entnommen ist, daran zweifeln kann, daß Jakob um den Mordanschlag wußte.

[109] L’Hermitage, 25. Febr. (6. März).

[110] Meine Mittheilungen über diese Ereignisse sind hauptsächlich

den Prozeßverhandlungen und Aussagen entnommen. Siehe auch Burnet,

+II+. 165, 166, 167, und Blackmore’s +True and Impartial History+,

zusammengestellt unter Leitung Shrewsbury’s und Somers’, und Boyer’s

+History of King William III., 1703+.

[111] Portland an Lexington, 3. (13.) März 1696; Van Cleverskirke,

25. Febr. (6. März); L’Hermitage von gleichem Datum.

[112] +Commons’ Journals, Feb. 24. 1696.+

[113] +England’s Ennemies Exposed, 1701.+

[114] +Commons’ Journals, Feb. 24. 1695/96.+

[115] +Commons’ Journals, Feb. 25. 1695/96;+ Van Cleverskirke,

28. Febr. (9. März); L’Hermitage von dem nämlichen Tage.

[116] Nach L’Hermitage, 28. Febr. (9. März), gab es zwei solcher

glücklicher Kutscher. Ein schlauer und wachsamer Miethkutscher hatte

allerdings der Natur seines Berufs nach viel Aussicht, in dieser Art

Jagd glücklich zu sein. Die Zeitungen enthalten zahlreiche Beweise von

dem allgemeinen Enthusiasmus.

[117] Postman vom 5. März 1695/96.

[118] Postman vom 29. Febr., 2., 12. und 14. März 1695/96.

[119] Postman vom 12. März 1696; Vernon an Lexington, 13. März; Van

Cleverskirke, 13. (23.) März. Die Verhandlungen sind in der +Collection

of State Trials+ ausführlich wiedergegeben.

[120] Burnet +II+. 171; +The Present Disposition of England

considered;+ die Antwort, betitelt: +England’s Ennemies Exposed,

1701;+ L’Hermitage, 17. (27.) März 1696. L’Hermitage sagt: +„Charnock

a fait des grandes instances pour avoir sa grace, et a offert de tout

déclarer; mais elle lui a esté refusée.”+

[121] L’Hermitage, 17. (27.) März.

[122] Dieses höchst interessante Schriftstück befindet sich unter den

Nairne’schen Manuscripten in der Bodlejanischen Bibliothek. Ein kurzer

aber nicht ganz treuer Auszug daraus findet sich im +Life of James II.

555+. Warum Macpherson, der viel weniger interessante Schriftstücke

abgedruckt hat, es nicht für gut fand, dieses abzudrucken, ist leicht

zu errathen. Ich will einige wichtige Stellen hier anführen. „Man darf

vernünftigerweise annehmen, daß Se. Majestät etwas was er zu einer Zeit

verworfen hatte, zu einer andren Zeit, wo sein persönliches wie das

allgemeine Wohl es nothwendig erforderten, gelten lassen konnte. Denn

ich konnte es nicht so verstehen, als hätte er ein allgemeines Verbot

erlassen, daß der Prinz von Oranien zu keiner Zeit angerührt werden

solle... Niemand, der Se. Majestät als den rechtmäßigen König von

England betrachtet, kann daran zweifeln, daß kraft seiner Vollmacht,

gegen den Prinzen von Oranien und seine Anhänger Krieg zu führen,

ein Angriff auf die Person des Letzteren, sowohl nach den gebührend

ausgelegten und erklärten Gesetzen des Landes als nach dem Gesetze

Gottes zu rechtfertigen ist.”

[123] Die Prozesse Friend’s und Parkyns’ findet man vortrefflich

dargestellt in der +Collection of State Trials+.

[124] L’Hermitage, 3. (13.) April 1696.

[125] +Commons’ Journals, April 1, 2. 1696;+ L’Hermitage,

3. (13.) April 1696, Van Cleverskirke von demselben Datum.

[126] L’Hermitage, 7. (17.) April 1696. Die Erklärung der Bischöfe,

Collier’s Vertheidigung und fernere Vertheidigung und eine lange

juristische Argumentation für Cook und Snatt findet man in der

+Collection of State Trials+.

[127] Siehe den +Manhunter, 1690+.

[128] +State Trials.+

[129] Den besten und überhaupt einzigen guten Bericht über diese

Debatten giebt L’Hermitage unterm 28. Februar (9. März) 1696. Er sagt

sehr wahr: +„La différence n’est qu’une dispute de mots, le droit qu’on

a à une chose selon les loix estant aussy bon qu’il puisse estre.”+

[130] Siehe die London Gazette von mehreren Wochen; L’Hermitage,

17. (27.) März, 14. (24.) April 1696; Postman vom 9. 25. 30. April.

[131] Protokolle der Gemeinen und der Lords; L’Hermitage; 7. (17.),

10. (20.) April 1696.

[132] Siehe +The Freeholder’s Plea against Stockjobbing Elections of

Parliament Men+, und die +Considerations upon Corrupt Elections of

Members to serve in Parliament+. Beide Flugschriften erschienen im

Jahre 1701.

[133] Die Geschichte dieser Bill ist aus den Protokollen der Gemeinen

und aus einer höchst interessanten Depesche L’Hermitage’s vom 14. (24.)

April 1696 zu ersehen.

[134] Die Acte ist +7 & 8 Will. 3. c. 31+. Ihre Geschichte ist aus den

Protokollen zu ersehen.

Zweiundzwanzigstes Kapitel.

Wilhelm III.

Inhalt.

Seite

Militärische Operationen in den Niederlanden 5

Handelskrisis in England 5

Finanzkrisis 8

Anstrengungen um dem Geldmangel abzuhelfen 11

Noth des Volks; seine Stimmung und sein Verhalten 12

Unterhandlungen mit Frankreich; der Herzog von Savoyen fällt von

der Coalition ab 15

Nachforschungen nach jakobitischen Verschwörern in England; Sir

Johann Fenwick 17

Ergreifung Fenwick’s 18

Fenwick’s Bekenntniß 19

Wilhelm’s Rückkehr nach England 24

Zusammentritt des Parlaments; Lage des Landes 25

Rede König Wilhelm’s bei Eröffnung der Session 26

Beschlüsse des Hauses der Gemeinen 26

Rückkehr des Wohlstandes 28

Einfluß der Maßnahmen des Hauses der Gemeinen auf die auswärtigen

Regierungen 28

Besserung der Finanzen 29

Folgen des Fenwick’schen Bekenntnisses 30

Godolphin’s Rücktritt 31

Stimmung der Whigs über Fenwick 31

Wilhelm verhört Fenwick 32

Verschwinden Goodman’s 33

Parlamentarische Maßnahmen in Bezug auf Fenwick’s Geständnisse 34

Bill zur Verurtheilung Fenwick’s 35

Debatten der Gemeinen über die Verurtheilungsbill 36

Die Verurtheilungsbill den Lords überreicht 43

Monmouth’s Kunstgriffe 44

Debatten der Lords über die Verurtheilungsbill 46

Schritte gegen Monmouth 49

Stellung und Gesinnung Shrewsbury’s 51

Die Verurtheilungsbill angenommen 52

Versuche, Fenwick zu retten 53

Fenwick’s Hinrichtung 53

Bill zur Regulirung der Wahlen 54

Bill zur Regulirung der Preise 55

Bill zur Abschaffung der Vorrechte von Whitefriars und dem Savoy 56

Schluß der Session; Beförderungen und Ernennungen 58

Zustand Irland’s 60

Zustand Schottland’s 61

Eine Parlamentssession in Edinburg 61

Acte zur Errichtung von Schulen 61

Der Prozeß Thomas Aikenhead’s 62

Militärische Operationen in den Niederlanden 64

Von Frankreich offerirte Friedensbedingungen 64

Verhalten Spaniens 65

Verhalten des Kaisers 65

Congreß von Ryswick 66

Wilhelm eröffnet eine bestimmte Unterhandlung 68

Zusammenkünfte Portland’s mit Boufflers 69

Die Friedensbedingungen zwischen Frankreich und England werden

festgesetzt 71

Schwierigkeiten, durch Spanien und den Kaiser veranlaßt 72

Versuche Jakob’s, einen allgemeinen Friedensschluß zu verhindern 74

Der Tractat von Ryswick unterzeichnet 75

Spannung in England 75

Ankunft der Friedensnachricht in England 75

Schrecken der Jakobiten 76

Allgemeine Freude 76

Einzug des Königs in London 77

Der Tag des Dankgottesdienstes 78

[_Militärische Operationen in den Niederlanden._] Am 7. Mai 1696 landete

Wilhelm in Holland.[1] Von da begab er sich nach Flandern und übernahm

das Commando der in der Nähe von Gent zusammengezogenen verbündeten

Truppen. Villeroy und Boufflers waren bereits im Felde. Ganz Europa

erwartete mit Ungeduld wichtige Nachrichten aus den Niederlanden; aber

es wartete vergebens. Es fand keine aggressive Bewegung statt. Die

Hauptaufgabe der beiderseitigen Generäle bestand darin, ihre Truppen vor

dem Hungertode zu bewahren, und es war dies eine keineswegs leichte

Aufgabe. Der Staatsschatz Frankreich’s sowohl wie England’s war leer.

Ludwig hatte im Winter mit großer Mühe und großem Kostenaufwande in

Givet an der Grenze seines Reichs ein großartiges Magazin errichtet. Die

Gebäude waren zweckmäßig und geräumig und die Masse der darin

aufgehäuften Proviantvorräthe war ungeheuer. Die Anzahl der Rationen für

die Mannschaften wurde gewöhnlich auf drei bis vier Millionen geschätzt.

Aber zu Anfang des Frühjahrs hatten Athlone und Cohorn durch eine kühne

und geschickte Bewegung Givet überrumpelt und die Magazine sowohl wie

die Vorräthe total vernichtet.[2] Das vor Erschöpfung bereits einer

Ohnmacht nahe Frankreich war nicht im Stande einen solchen Verlust zu

ersetzen. Belagerungen, wie die von Mons und Namur waren zu kostspielige

Operationen für seine Mittel. Die Aufgabe seiner Armee war jetzt nicht

zu erobern, sondern zu subsistiren.

Wilhelm’s Armee war zu nicht minder harten Entbehrungen gezwungen. Der

materielle Wohlstand England’s hatte zwar durch den Abzug, den der Krieg

verursacht, nicht erheblich gelitten, aber es seufzte schwer unter dem

schlechten Zustande des Werkzeugs, durch das sein materieller Wohlstand

vertheilt wurde.

[_Handelskrisis in England._] Sonnabend der 2. Mai war vom Parlament als

der letzte Tag bestimmt worden, an welchem die beschnittenen Kronen,

halben Kronen und Schillinge bei Entrichtung der Steuern angenommen

werden sollten.[3] Die Schatzkammer war von Tagesanbruch bis Mitternacht

von einer unzähligen Menge belagert. Man mußte die Garden herbeirufen,

um die Ordnung aufrecht zu erhalten. Am darauffolgenden Montag begann

eine angstvolle Periode von einigen Monaten, auf welche dann viele

Jahre eines fast ununterbrochenen Wohlstandes folgen sollten.[4]

Der größte Theil des alten Silbers war verschwunden und das neue begann

sich kaum erst zu zeigen. Ungefähr vier Millionen Pfund Sterling in

Barren und gemünztem Gelde lagen in den Kellern der Schatzkammer und das

geprägte Geld kam bis jetzt nur sehr langsam aus der Münze.[5] Die

Aengstlichen prophezeiten, das reichste und gebildetste Land Europa’s

werde bald zu dem Zustande der barbarischen Nationen herabsinken, bei

denen eine Matte für ein Beil und ein paar Moccassins für ein Stück Wild

gekauft würden.

Geschichte von England seit der Thronbesteigung Jakob's des Zweiten. Elfter Band: enthaltend Kapitel 21 und 22. · 第 14 / 25 段