Sie schluchzt und schluchzt.
»Nackt müßte man gehen dürfen und es müßte keine Schande sein.
Nackte, schöne Menschen. Gold, Elfenbein und Perlmutter! -- das wär'
eine Welt! -- Und dann -- immer Seelenräusche.
So, wie meine Seelenräusche! So herrlich! -- und eine Liebe dazu.
Seelenräusche und ganz wenig Sachen; aber alles schön zum anfassen, edel
bis in den Kern.
Etwa keine japanische Holzpuderbüchse!
Aber wir leben im Schmutz.
Unter ekelhaften Lumpen kriecht das alles wie Gewürm, wie Mehlwürmer in
der Kleie --
Und alle riechen mufflich -- und sind mufflich durch und durch!
Oder, wenn man all das Herrliche, das, was sein müßte, nicht haben kann
-- dann gar nichts -- aber auch gar nichts!
Die Haare mit den Fingern kämmen, ein Strohsack -- eine wollene Decke --
ein grobes Hemd -- einen Strick um den Leib -- das ist auch eine Welt!
--
Aber nicht so wie wir!
Pfui der Plunder!
So ein Nähtischchen, so ein Ferkel von einem Nähtischchen!
So ein Tier von einer Bettvorlage!