XIII. KAPITEL.

196 sambal-sambal: allerlei Zuspeise, durch deren Mannigfaltigkeit

sich Indien auszeichnet. Die Beschreibung von den sambals, die dort

genossen werden, würde Bände füllen. In wohlhabenden Familien erfordert

diese Unterabteilung des täglichen Menüs die ausschliessliche Hingebung

eines Bedienten, und bei Reichen ist hierfür eine Person nicht einmal

hinreichend. Als Material dient alles, was essbar ist, so viel als

möglich unkenntlich gemacht, und auch vieles, das Uneingeweihten nicht

essbar vorkommt, z. B. unreife Früchte und verdorbener Fischlaich. Die

Bereitung all dieser Gerichte nach den Regeln der Kunst erfordert

ein wahres Studium. Auch ist für baren (Neulinge) bisweilen einige

Übung nötig, um sie schmackhaft zu finden, doch Eingeweihte geben der

indischen Küche den Vorzug vor den vielerlei Arten europäischer Küche.

Max Havelaar · 第 70 / 109 题