DER RITTER UND DIE MAID.

1 Een ridder ende een meisken jonc

op een rivierken dat si saten.

hoe stille dat dat water stont,

als si van goeder minnen spraken!

2 'Och secht mi, stout ridder goet!

ic soude gaerne weten,

waer om dat dat water stille staet,

als wi van goeder minnen spreken?'

3 'Dat dat water stille staet,

dat en gheeft mi gheen vremde:

ic hebbe so menighe jonghe maecht

ghebrocht in groot allende.'

4 'Hebdi so menighe jonghe maecht

ghebrocht in swaer allende,

wacht u, wacht u, stout ruiter goet,

dat u god niet en schende!'

5 'Ic weet noch een so hoghen berch,

boven alle berghen is hi hoghe,

die sal ic noch in dale brenghen,

daer om ist dat ic poghe.'

6 'Suldi mijns vaders hoghen berch

tot enen dale brenghen,

ic saghe u liever, stout ridder goet,

bi uwer kelen hanghen!

7 Ic hadde noch veel liever

dat u die sonne beschene

al ondert hol van uwen voeten,

den bast al om uw kele.'

8 Dat meisken was jonc ende daer toe dom,

si en wist niet wat si seide;

doen si in haers liefs armen lach,

doen was den berch ter neder.

9 'Och secht mi, secht mi, meisken jonc,

is nu mijn kele ghehanghen?

nu is dijns vaders hoghen berch

in enen dale ghevallen.'

10 Och doen dat meisken gheware wert

dat si een kindeken bleef draghen,

si ghinc al voor den ridder staen,

si bat hem om ghenade.

11 'Ghenade, stout ridder fijn,

ghenade van minen live!

ic was een goet maechdekijn,

nu moet ic met uwen kinde bliven.'

12 'Wat ghenade soude ic u doen?

ghi en sijt gheen keiserinne,

ic mocht u minen schiltcnecht gheven,

cost ic hem daer toe ghebringhen.'

13 'Uwen schiltcnecht en wil ic niet,

hi is mi veel te snode;

al is minen hoghen berch ter neder gheleit,

ic hope ghi sult hem noch wel hoghen.'

14 Dat meisken hadde enen broeder stout,

hi was haer goet ende ghetrouwe,

als hi haer dede wel int aenschijn,

hi beweest haer al metter trouwen.

15 Och doen die broeder gheware wert

dat si een kindeken bleef draghen,

hi ghinc al voor den ridder staen,

hi bat hem mede te grave.

16 'God groet u, seit hi, stout ridder vri,

stout ridder vri van waerden!

och die met uwen kinde was bevaen,

die leit hier doot opter aerden.'

17 'Och is si doot dat schone wijf,

die overschone die ic beminne,

so en sal ic nu noch nemmermeer

mijn grauwe ros beriden.

18 Haelt mijn spere ende ooc mijn schilt,

mijn swaert al aen mijn side!

ic wil gaen riden selver daer,

men vint der valscher boden so vele.'

19 Och doen hi op der heiden quam,

hi hoorde die clocken clinken,

hi hoorde wel aen der clocken clanc

dat si in der aerden moeste sinken.

20 Hi nam sinen bruinen schilt,

hi worp hem op der aerden:

'ligghet daer, ligghet daer, goet bruine schilt!

van mi en suldi niet ghedraghen werden.'

21 'Heft op uwen bruinen schilt,

hanghet hem onder uw side!

al waer u vader ende moeder doot,

den rouwe moet ghi liden.'

22 'Al waer mijn vader ende moeder doot

ende mijn broeders alle vive,

so en waer den rouwe niet also groot

als hi is van desen schonen wive.'

23 Doen hi op dat kerchof quam,

hi hoorde die papen singhen,

hi hoorde wel aen der papen sanc,

dat si vigilie songhen.

24 Doen hi in der kerken trat,

hi sach sijn liefken staen in bare,

ghedect met enen barencleet,

recht of si nu ooc doot ware.

25 Hi hief op dat barencleet,

hi sach haer clein vingherken roeren,

och doen so loech haer rode mont

doen si den ridder voelde.

26 'Staet op, staet op, mijn soete lief,

mijn overschone joncfrouwe!

ic en sal u nu noch nemmermeer

doen so groten ontrouwe.

27 Wel op, wel op, mijn soete lief,

mijn overschone joncfrouwe!

al waert mijn vader ende moeder leet,

so sal ic u tot enen wive trouwen.

28 Al waert mijn vader ende moeder leet

ende mijn broeders alle vive,

so sal ic u houden voor mijn bruit

ende trouwen u tot enen wive.'

Antw. LB. Nr. 45. (Uhland Nr. 97. B. Willems Nr. 60.)--Dr. 2, 3. stoet

(staet)--4, 1. fehlt jonghe--4, 3. fehlt das zweite wacht u-- 9,

1. fehlt das zweite secht mi--13, 3. fehlt gheleit--18, 1. schilde

--24, 3. met een barencleede--25, 3. monde.

Willems lässt Str. 7. weg und hat nur 57 Aenderungen gemacht. Hätte

sich das ein deutscher Gelehrter erlaubt, so würde W. das etwa eine

arge "verbastering" genannt haben. Zur Probe:

11, 3. ic was eer een goet maechdelijn,

4. nu moet ic van u met kinde blijven.

13, 3. al ligt mijn hooghen berch ter neder

15, 4. hi bestont hem ten grave te vraghen.

17, 4. mijn grau ros berijden of wennen.

18, 3. men vint der valscher boden so veel,

4. ic wil daer selver gaen rijden.

23, 4. dat si haer ter eerden wilden bringhen.

25, 4. doen si hem ghewaer wert daer voren.

26, 4. u worden onghetrouwe.

27, 4. so sal ic noch met u trouwen.

Nur eine einzige Lesart lässt sich rechtfertigen, nämlich 18, 3. 4.,

die anderen sind haltlos.

Das deutsche Lied wird noch jetzt in vielen Gegenden Deutschlands

gesungen, überall mit eigenthümlichen Zusätzen und Wendungen,

s. Schles. Volkslieder Nr. 4. Erk Liederhort Nr. 26. Ein alter

Text ist bis jetzt nicht aufgefunden worden, deshalb aber ist das

deutsche Lied noch keine "vertaling" (wie Willems sich hier wie sonst

gewöhnlich ausdrückt, wenn er auf das Deutsche verweist), es ist eben

so wenig aus dem Niederl. übersetzt wie die schwedischen Lieder von

Herzog Nils und von Herrn Malmsteins Traum, s. Schles. Volkslieder

S. 11. Im Deutschen wie im Schwedischen nimmt Alles ein tragisches

Ende: das Fräulein ist wirklich todt und der Ritter ersticht sich.

¶ 3, 2. das nimmt mich Wunder--5, 4. poghen, nach etwas trachten,

streben--14, 3. int aenschijn doen für in schijn doen, offenbaren--24,

3. barencleet, Leichentuch.

¶ Nr. 16.

Niederländische Volkslieder · 第 19 / 217 题