Noch nie befand sich der Richter in ähnlicher, fieberhafter Erregung als
eben jetzt, da der Gendarm Sittl seinen Rapport erstattet, und den
Schraubenzieher auf den Amtstisch gelegt hat. Sittl sagte präcis aus,
daß der verdächtige Weirather thatsächlich Plattfüße, den rätselhaften
Zettel als sein Eigentum bezeichnet habe.
„Was ischt 's mit dem Zettel?“ fragte hastig der Richter.
„Weirather wollte ihn zurückhaben und wurde ordentlich grob, als ich die
Ausfolgerung verweigerte. Eine Erklärung aber gab er über den Inhalt des
Zettels nicht. Im Streit gelang es mir aber, den Schraubenzieher zu
erwischen und einzustecken.“
„Nun, denn an's Werk!“ rief Ehrenstraßer, nahm den Akt vom Pult, las die
Maße über das Instrument heraus und begann am Schraubenzieher zu
messen. Bleich vor Erregung konstatierte der Richter, daß die Maße
haarscharf auf den Millimeter stimmten. Genauer ist niemals eine
Untersuchung und Protokollführung vorgenommen worden, und nun lohnt sich
solche Genauigkeit in überraschender Weise geradezu wunderbar. Aber es
reicht alles nicht aus, den Weirather zu verhaften. „Wir müssen noch
wissen, ob der Verdächtige den Schraubenzieher bereits vor dem Einbruche
im Besitze gehabt oder erst hintendrein erworben hat. Recherchieren Sie
sofort bei hiesigen Kaufleuten oder auch bei dem Werkzeughändler am
Marktplatze unter Vorzeigung des Instrumentes, das Sie aber nicht aus
der Hand geben dürfen. — Kommen Sie aber möglichst rasch zurück!“
Eine andere Arbeit zu beginnen, war dem Richter in solcher Erregung
schlechterdings nicht möglich. Immer wieder las er den Akt Amareller
durch und eine gewiße Befriedigung erfüllte sein Herz. Wird es doch nur
seiner Gründlichkeit zu danken sein, daß Licht in die dunkle Sache
gebracht und ein Verbrecher dem Richter zugebracht werden kann.
Perathoner, der dicke Amtsdiener, meldete einen Herrn, der in
dringlicher Angelegenheit den Herrn Bezirksrichter zu sprechen wünsche.
„Ich habe keine Zeit!“
„Der Herr ischt gut gekleidet, und macht seine Sache sehr pressant!“
„Gut denn, lassen Sie ihn vor! Gott, diese ewigen Störungen!“ Wenige
Minuten später dienerte ein Herr in die Kanzlei, bei dessen Anblick
Ehrenstraßer sich des Gedankens nicht erwehren konnte, daß er es mit
frecher Zudringlichkeit irgend eines Agenten zu thun habe.
Doch die Anrede des Fremden verscheuchte solche Vermutung, denn der
Besucher begann zu erklären, daß er gekommen sei, vom löblichen Gericht
eine Auskunft über einen gewissen Weirather zu erbitten.
„Weirather? Jenen Geizhals? Ich muß Ihnen bemerken, daß das k. k.
Bezirksgericht kein Auskunftsbüreau ischt. Wer sind Sie und was wollen
Sie?“
„Ich erlaube mir, mich vorzustellen: Christian Egger aus Innsbruck!“
„Und was wollen Sie?“
„Ich hätte gern eine Auskunft über einen gewissen Weirather, Kaufmann,
allhier.“
„Kaufmann?“ fragte Ehrenstraßer gedehnt. „Kenne keinen Weirather hier,
und wie schon gesagt, das Bezirksgericht ischt kein Auskunftsbüreau.“
„Entschuldigen Herr Bezirksrichter! Aber vielleicht haben Sie doch die
Güte, mir zu sagen, wie es geschäftlich um Herrn Ratschiller steht!“
„Herr, sind Sie des Teufels? Was kümmert das mich!“
„Verzeihung! Ich dachte nur, ein Richter kennt alle Leute im Orte.
Bedauere, wenn ich mich geirrt habe. Vielleicht haben aber Herr
Bezirksrichter selbst Bedarf, unsere Gesellschaft versichert zu äußerst
coulanten Bedingungen ...“
„Dacht' ich's doch! Herr, scheeren Sie sich gefälligst sofort hinaus!“
„Ich bitte sehr, bitte gleich! Solche Bedingungen gewährt Ihnen keine
andere Gesellschaft! Wir sind unerreicht in Koulanz, namentlich Beamten
in Staatsstellungen gegenüber! Prämien können sogar in Monatsraten
bezahlt werden!“
„Hinaus! Das fehlte gerade noch, daß ich mir die kostbare Arbeitszeit
von einem Assekuranzagenten wegnehmen lasse. Hinaus, oder ich lasse Sie
durch den Amtsdiener wegführen!“
„Bedauere sehr! 'pfehl mich, habe die Ehre! Vielleicht überlegen Sie
sich die Sache! Ich bleibe einige Tage hier, wohne im ‚Ochsen‘. Bitte
sehr, Christian Egger ischt mein Name. Habe die Ehre, mich ganz
gehorsamst zu empfehlen! Ergebenster Diener!“
Mit drohend erhobenem Arm wies Ehrenstraßer zur Thüre, durch welche der
Agent verschwand.
„Eine solche Frechheit ischt mir doch noch nicht vorgekommen!“ sprach
ingrimmig der Richter vor sich hin, und machte zur Beruhigung seiner
Nerven einige Gänge durch das kahle Zimmer.
Mittlerweile kam Sittl zurück mit dem Bescheid des Werkzeughändlers, daß
der Schraubenzieher von Weirather schon vor etwa zwei Jahren gekauft
worden sei. Der Händler erinnerte sich deshalb an diesen Kauf so genau,
weil der Weirather ganz besonders arg feilschte und den Preis drücken
wollte.
Nur um den Geizhals los zu werden, habe der Händler das Instrument
schließlich zum Selbstkostenpreis abgegeben.
„So, dann wollen wir den sauberen Vogel einfangen!“ sagte Ehrenstraßer,
zog die Uhr, und ordnete nun an, daß der Gendarm Sittl sogleich in
voller Armatur hinaus zu Weirather gehen, und den Bauer verhaften solle,
und zwar in der Weise, daß vom Angeschuldigten nichts, aber auch nicht
das Geringste beseitigt werden könne. Ehrenstraßer will selbst
nachkommen, und Hausdurchsuchung vornehmen, während welcher Weirather
dem Untersuchungsgefängnis eingeliefert werden solle.
So geschah es. Der Richter folgte in Civil mit seinem Aktuar dem
vorausgegangenen Gendarm, und erreichte das Gehöft in dem Augenblick, da
der zeternde Bauer die Fesseln um die Hände erhielt. Der gellende
Protest gegen „Gewalt und Hausfriedensbruch“ blieb völlig unbeachtet,
Weirather mußte mit.
Ehrenstraßer aber begann ruhig und sicher seines Amtes zu walten. Sein
Suchen galt hauptsächlich den Schuhen des Verhafteten, die er endlich in
der Küche unter dem Herd entdeckte. Und richtig fand der Richter zu
seiner großen Freude ein Paar Bundschuhe, die das Fußeisen sowie die
Reihenfolge der Nägel verkehrt, also das Eisen an der Fußspitze, und
demgemäß die Nägel in der Richtung zur Ferse eingeschlagen enthalten.
Dadurch ist das Rätsel der seltsamen Fußspur im Moosboden erklärt. Es
gilt nur noch die Schuhe mit den im Akt befindlichen Spurweiten zu
vergleichen. Selbstverständlich nahm der Richter auch noch sämtliche
Papiere Weirathers zur Prüfung mit. Der Aktuar trug die Schuhe.
Noch am selben Abend war alles im reinen. Es stimmten die Spuren mit den
Schuhen, und die Papiere ergaben den Beweis für ein weit verzweigtes
Wuchergeschäft. Bloß der Zettel ist noch rätselhaft.
Das Verhör am nächsten Morgen blieb resultatlos, Weirather leugnete
alles. Der Richter wurde fast etwas nervös ob solcher Verstocktheit und
sagte dem Bauer den Diebstahl auf Grund der Untersuchungsergebnisse auf
den Kopf zu.
Weirather blieb dabei, von nichts zu wissen.
Als Ehrenstraßer auf den rätselhaften Zettel anspielte und versuchte,
durch denselben näheres aus dem Verhafteten herauszubringen, begann
Weirather höhnisch zu lachen.
Der Richter verbot solches Benehmen energisch und drohte mit spezieller
Strafe. Und im Dialekt fügte Ehrenstraßer hinzu. „Gieb das Leugnen auf,
es nützt dich nichts, Weirather! Den Diebstahl beim Amareller hast du
vollführt, kein anderer. Es stimmt alles haarscharf, und deine
Verurteilung ischt sicher. Der verdächtige Zettel gehört dir, du hast es
selbst eingestanden.“
Wieder lachte Weirather höhnisch auf und sprach. „Lassen S' Ihnen nicht
auslachen, Herr Richter! Seller Zettel ischt nicht verdächtig!“
„Was soll der Zettel dann bedeuten?“
„Eine Aufschreibung ischt er, weiter nichts!“
„Wieso? Eine richtige Aufschreibung sieht anders aus!“
„Schon möglich, Herr! Aber ich kann's halt nicht anders!“
Ein jäher Gedanke durchzuckte den Richter. „Kannst du etwa gar nicht
schreiben und lesen, wie's Brauch ischt?“
„Nein!“
„Dann wären die Zeichen und Ziffern lediglich Notizen aus deinem
Wirtschaftsleben?“
„Ja! Ich kann nur die Ziffern machen, wie sie auf den Tarokkarten
stehen.“
„Erkläre das, Weirather!“
„Selles Schwein auf dem Zettel hab' ich verkauft und um 25 Gulden und 10
Gulden Anzahlung 'kriegt. Fünf Metzen Kartoffel verkauft um 12 Gulden 50
Kreuzer. Auf die Hand geliehen 50 Gulden 20 Kreuzer.“
„Gut! Dann kommt die zweite Abteilung, die mit einem Zeichen, ähnlich
einem Wagen beginnt. Was bedeutet das?“
„Sell ischt die Gegenleistung. Mein Schuldner gab mir entgegen: 2
Wagenfuhren, angerechnet mit 5 Gulden, 2 Faß Wein im Wert von 15 Gulden,
Barzahlung 11 Gulden, 15 Klafter Holz, für die ich 7 Gulden rechne, 25
Bäume zu 5 Gulden.“
„Na, das Rechnen verstehst du bei allem Mangel der Elementarbildung
vorzüglich. Da heißt die letzte Aufzählung wohl so viel, als daß du bei
dem Geschäft 61 Gulden allweil noch verdient hast?“
„Vom Verdienen lebt der Mensch!“
„Das ischt kein Verdienen mehr, das ischt Wucher! Hast mit dem Amareller
auch solche ‚Geschäfte‘ gemacht?“
„Es ischt nie recht 'gangen! Der laßt zu wenig aus!“
„Das kann man einem klugen Hausvater auch nicht verübeln. Ich mein'
immer, der Geiz hat dich arg in den Klauen. Wieviel ischt dir der
Amareller schuldig?“
„Nichts mehr!“
„Also hat er dich in der letzten Zeit ausbezahlt? Das wundert mich, denn
er wird nach dem Verschwinden seines Geldes aus der Truhe nicht viel
Bargeld mehr gehabt haben. War der Amareller immer zäh im Zahlen?“
Der kordiale Ton in der Rede des Richters veranlaßte den Verhafteten zum
Plaudern, er schläferte die Besorgnis ein, der Bauer vergaß auf seine
Situation vor Gericht und redete sich warm. „Ein saumiger Tropf ischt er
allweil g'wesen! Nichts zu kriegen, allweil im Rückstand, allweil
Ausreden, ein Jammerer jahraus und jahrein, und immerfort wieder leihen,
bis er mir so ein halbtausend Gulden schuldig worden ischt!“
Ehrenstraßer horchte bei Nennung dieser Summe auf, doch ließ er den
sichtlich erbosten Bauer weiterreden.
„Zahlt hat er nicht, auf die Anforderung ischt er grob worden; 's Vieh
hat er verkauft und 's Geld dafür eingesteckt. Ich hab' wieder nichts
'kriegt, und so hab ich mir 's Geld halt selber g'holt!“
Ehrenstraßer blinzelte dem Protokollführer zu, der indeß jedes Wort des
Verhafteten bereits zu Papier gebracht hat und insbesondere die letzte
Aussage fixierte.
Der Richter warf nun in harmloser Weise ein. „Ja, ja, ganz recht,
Weirather! Aber ich mein', der Amareller wird selles Geld nicht
gutwillig hergegeben haben?“
„Ich hab' den Tropf auch nimmer g'fragt. Wo er 's Geld verwahrt, hab'
ich ja gewußt, und so bin ich halt es holen 'gangen!“
„Ganz richtig! Du bischt es holen gegangen. Wahrscheinlich in der
Nacht?“
„Freilich!“
„Und wegen des Sultan hast deine Hündin mitgenommen?“
„Ich selber hab' keinen Hund; selle Matz hab' ich z' leihen g'nommen,
und so hat der Sultan keine G'schichten gemacht.“
„Dann bist durchs Fenstergitter eingestiegen, gel?“
Der starre Blick des Aktuars brachte Weirather die Gefahr in Erinnerung;
der Bauer überlegte einen Augenblick und dann erklärte er: „So hab' ich
halt gedenkt, könnt' man's machen, aber ich hab' die Sach' dann decht
wieder überlegt und sie dann bleiben lassen. Selles denken ischt aber,
mein' ich, noch keine Sünd' und nicht straffällig.“
Mit leiser Ironie sprach der Richter. „Das wirst du schon sehen,
Weirather! Bis zum Einsteigen hast jetzt alles schön und ordnungsmäßig
eingestanden, das ischt die Hauptsache. So, und nun werden wir dich mit
dem Maßstab messen.“
Der Bauer machte einen Luftsprung vor Schrecken und auf dieses Geräusch
hin erschien Perathoner, der Amtsdiener, vorsichtshalber in der Thüre,
so daß ein Fluchtversuch unmöglich ward.
„Amtsdiener, halten Sie mal den Inquisiten!“ befahl der Richter, nahm
den Maßstab vom Tisch und näherte sich dem Bauer, der heillos zeterte.
„Ruhig, Weirather! Es geschieht dir weiter nichts! Wir wollen nur
wissen, wie dick dein Schädel ischt!“
„Das braucht Ihr nicht zu wissen, mein Schädel ischt meine Sach', und
die Dicke auch!“
„Ruhig jetzt! Es ischt gleich geschehen!“
„Ich mag aber nicht! Zu was willst meine Schädeldicken wissen?“
„Das kann ich dir schon sagen, Weirather! Ich will wissen, ob du mit
deinem Dickschädel und dem Arm dazu durchs Fenstergitter durchschlupfen
konntest.“
„Nicht messen, ich bitt'. Lieber sag ich's freiwillig. Ja, durchkrochen
bin ich!“
„Na, also! Dann ischt die Maßprobe nicht mehr nötig! Also zum Protokoll:
Inkulpant gesteht zu, durch das vergitterte Fenster eingestiegen zu
sein.“
Weirather stand nun wieder trotzig vor dem Amtstisch, während der
Amtsdiener zur Bewachung an der Thüre blieb. Der Richter forderte den
Bauer auf, weiter zu erzählen, doch Weirather blieb stumm.
„Also, du willst nichts weiter sagen. Auch recht. Es wäre aber besser,
wenn du dein Gewissen erleichtern würdest durch ein volles Geständnis.
Dem Teufel bischt ja decht verfallen infolge des verübten Verbrechens,
der Schwarze wird dich bei lebendigem Leib' holen, mein' ich!“
Verstockt stand der Bauer.
„Wie du willst! Aktuar, öffnen Sie das Fenster!“ befahl der Richter, der
nun mit dem Aberglauben der Gebirgler rechnete und daraufhin eine Probe
machen wollte.
Weirather wurde unruhig, es quälte ihn eine ersichtliche Angst, und
kleinlaut fragte er nach dem Grunde des Fensteröffnens.
„Warum ich das Fenster öffnen ließ, willst wissen? Das kann ich dir
schon sagen. Dem Teufel bischt verfallen und der wird jetzt gleich zum
Fenster hereinfahren und dich holen beim lebendigen Leib'. Damit der
Teufel leichter herein kann, ischt das Fenster aufgemacht worden!“
Jetzt zitterte der Bauer an Händen und Füßen, bebend und kläglich schrie
er. „Loßt 'n nit einer! Ich sag' alles, macht das Fenster wieder zu!“
„So fang' nur an zu erzählen!“ gebot schmunzelnd der Richter, der seine
Rechnung richtig sah. Ehrenstraßer schloß selbst das Fenster, indes der
Aktuar sich wieder schreibfertig machte.
Zögernd, immer den Blick auf das Fenster gerichtet, begann Weirather zu
gestehen, daß er sich durch das Gitter zwängte, eine Fensterscheibe mit
Pechpflaster verklebte und dann eindrückte, worauf die Fensterriegel
leicht zu öffnen waren.
„Bischt denn nicht gestört worden bei dieser Arbeit?“ fragte der
Richter.
„Gehört hab' ich wohl etwas, wird wohl ein Knechtl zu den Madelen
'gangen sein. Sell war günstig.“
„Und dann bischt in die anstoßende Kammer, wo die Truhe steht und hast
die Truhe mit dem Schraubenzieher aufgesprengt?“
„Ja, ganz richtig!“
„Das Geld hast genommen?“
„Ischt ja decht mein Geld g'wesen!“
„Das ischt halt Ansichtssache. Wie bischt denn wieder fort?“
„Gleich nur hinten außi!“
„Wieso hinten?“
„Durch 'n Stallgang und Katschaus!“
„So, so! Das genügt! Man führe den Inkulpaten in seine Zelle!“
Weirather warf noch einen sorgenvollen Blick auf das Fenster und ließ
sich dann widerstandslos abführen.
Zur Erledigung dieses Falles ist nur noch nötig, den Amareller in Bezug
auf sein Schuldverhältnis zu Weirather zu verhören, dann kann der
Inkulpat dem Kreisgericht zur Aburteilung überstellt werden. Und das
Verhör ergab, daß Amareller wohl etwas über hundert Gulden dem Geizhals
schuldig ist, jedoch nicht mehr, und Weirather ein berüchtigter Wucherer
sei. Amareller hätte gern gewußt, ob man den Einbrecher und Dieb schon
gefaßt habe, doch wurde ihm keine Mitteilung hierüber gemacht. Daß
Weirather, von dessen Verhaftung man in der ganzen Gegend sprach,
identisch mit dem Dieb sein könnte, hielt selbst Amareller für
unmöglich.
Nun konnte der dickleibig gewordene Akt per Post an das Kreisgericht
abgehen, wohin Weirather im Schubwege transportiert wurde.
„Eine Nummer wieder einmal glücklich erledigt!“ murmelte befriedigt der
pflichttreue Richter.