[Illustration]
Auch als Beizeichen begegnen wir nicht selten der Krone sowohl in der
Heraldik, als in der Sphragistik. So z. B. auf einem Cronberg’schen
Siegel v. J. 1257, im ersten Felde des von Roth und Kürsch quadrierten
Wappens, von untenstehender Form a, und auf dem Denkmal Hartmanns von
Cronberg († 1372), im zweiten Felde des Wappenschildes, von der Form
c, in beiden Fällen als heraldisches Beizeichen. Bei Grünenberg, Bl.
CLVIII. findet sich eine goldene Krone als Beizeichen im Wappen der
Sür. Im Siegelfelde eines Cronberg’schen Siegels v. J. 1308 sehen wir
als /sphragistisches/ Beizeichen zwei Kronen von der Form b[432]
neben dem Wappenschilde.[433] Im Siegel der Stadt Geißlingen v. J.
1367[434] erscheint die Krone auf dem Helm urkundlich als minderndes
Beizeichen. In derselben Eigenschaft erscheint sie auch auf dem
Helm der „Jungen“ von Mainz, nach einer Legende in der Zimmer’schen
Chronik.[435]