3. Kolbenwasserkäfer (Hydrophiliden).

Ein bemerkenswertes Gegenstück zu den Schwimmkäfern bilden in fast

allen Punkten die Arten der dritten dem Wasser angehörigen Familie, der

Kolbenwasserkäfer oder Hydrophiliden. Als Vertreter wollen wir auch

wegen seiner Grösse (3.5 bis 4.5 _cm_) den pechschwarzen Wasserkäfer

(Fig. 6, 5 S. 66) wählen, der treffend hie und da beim Volke

+Wasserkuh+ heisst.

[Illustration: Fig. 6.

5 _Hydrophilus piceus_ von unten. _T_ Unterkiefertaster -- _F_ Fühler

-- _MH_ Grenze von Mittel- und Hinterbrust. Die Beine der rechten Seite

sind bis auf die Hüften entfernt -- 6 Larve von _Hydrous caraboïdes_ --

7 Kopf der Larve von oben. _Ok_ Oberkiefer -- _Uk_ Unterkiefer -- _Ul_

Unterlippe -- _F_ Fühler -- 8 Eiergehäuse mit Blatt, das letztere etwas

abgebogen. -- 5 und 8 nach der Natur, 7 nach Schiödte, 6 nach Schiödte

und Rösel kombiniert.]

+Kolben+wasserkäfer werden unsere Käfer wegen der Gestalt ihrer Fühler

genannt; wenn man freilich dieses unterscheidende Kennzeichen an

unserem Vertreter oder an irgend einem seiner Verwandten, so lange

er im Wasser ist, aufsuchen will, kann einem Seltsames begegnen: die

Fühler scheinen doch +fadenförmig+, nicht kolbenförmig zu sein. Die

Lösung ist: der Käfer trägt im Wasser nie wie die Dytisciden die Fühler

vorgestreckt, sondern nach unten und hinten in die an der Unterseite

haftende Luftmasse zurückgelegt; dafür aber sind die Kiefertaster so

auffallend lang, dass sie leicht für Fühler gehalten werden können.

_Palpicornes_ wurden deswegen auch die Käfer genannt. Sobald sie

freilich aus dem Wasser genommen werden[XIX], pflegen sie die Fühler

aus dem Versteck hervorzustrecken. Es macht den Eindruck, als ob er

wie alle seine Verwandten in Fühlern und Tastern für Luft und Wasser

besondere Sinnesorgane hätte.

[XIX] Beim Gelbrand hatten wir bei dieser Gelegenheit seiner nicht

eben sauberen Bemühungen zu gedenken sich zu befreien.

_Hydrophilus_ scheint ausser den lebhaften Bewegungen der mit

Dornen versehenen Beine, die zusammenwirken mit einem scharfen

Stachel der Hinterbrust, noch ein besonderes Mittel zu gleichem

Zweck anzuwenden. Ergriffen, etwa mit der Pincette an den

Beinen, und zwar nur dann, lässt er einen knirschenden Ton

hören. Fasst man den Käfer mit starker Pincette am Kiel der

Mittelbrust, so sieht man, wie er bei der Erzeugung des Tones

den Hinterleib zugleich in der Richtung von hinten nach vorn

und von oben nach unten bewegt. Man kann bei toten wie lebenden

Tieren einen gleichartigen Ton erzeugen, indem man entweder den

Brustkiel niederdrückt oder mit der Pincette den Hinterleib

von hinten nach vorn und etwas nach dem Rücken zu bewegt. Über

die Lage der tonerzeugenden Stellen vermag ich trotzdem keine

sicheren Angaben zu machen.

+Atmung.+ Zur Atmung kommt der pechschwarze Wasserkäfer wie der

Gelbrand zur Oberfläche, jedoch hierbei einen charakteristischen

Unterschied gegen den letztern zeigend. Nicht das Ende des Hinterleibes

steckt er aus dem Wasser, sondern den Kopf bringt er an die Oberfläche,

beugt ihn zur Seite, so dass die behaarte Stelle an der Hinterseite

der Augenwölbung die Oberfläche berührt, und legt dann die konkave

Seite der +behaarten+ Glieder der Fühlerkeule, diese zwischen dem

ersten und zweiten Gliede umbiegend, hier von aussen an, so dass ein

röhrenförmiger Zugang für die Luft zu der behaarten und unbenetzten

Unterseite gebildet wird. Durch die nun beginnenden Pumpbewegungen

des Tieres wird der Körper im Wasser gehoben und gesenkt. In der

seidenartigen Behaarung der Unterseite, die sich in der ganzen

Breite bis zum ersten Hinterleibsringe einschliesslich und von da

an den Seitenrändern erstreckt (Fig. 6, 5), wird die Luft zu den

Stigmen des Hinterleibs fortgeleitet. Doch dürften die Luftlöcher

in der Verbindungshaut zwischen Vorder- und Mittelbrust, welche der

Zugangsstelle der Luft soviel näher liegen, bei unserem Käfer die

wichtigere Rolle spielen. Darauf weist wenigstens der Umstand hin,

dass sie, ganz abweichend von den Verhältnissen beim Gelbrand, die

Hinterleibsstigmen an Grösse übertreffen. Für das Festhalten der Luft

an der Unterseite -- der Käfer trägt unter Wasser also einen den

grössten Teil des Körpers einnehmenden „Silber“-überzug -- ist auch

die Eigentümlichkeit von Bedeutung, dass die Flügeldecken über den

Hinterleib nach unten vorragen.

Schwimmt der Gelbrand eigentlich nur mit den Hinterbeinen, so benutzt

der Kolbenwasserkäfer dazu Mittel- und Hinterbeine. Die Beine desselben

Paares bewegt er dabei abwechselnd (er pudelt), so dass der Körper

beim Schwimmen hin und her „wackelt“. Eine Hilfe, trotzdem die

Richtung zu halten, gewährt wohl die dach- bez. kielförmige Gestaltung

der Unterseite des Hinterleibes. Die ganze Bewegung ist ungleich

schwächlicher als die des Gelbrandes. Dem entspricht auch die schmale

Gestalt der Hinterhüften, die überdies nicht wie beim Gelbrand mit der

Hinterbrust fest verwachsen, sondern ihr beweglich eingefügt sind.

Die Beteiligung der Mittelbeine am Schwimmen zeigt sich nicht nur in

ihrer Behaarung, sondern auch darin, dass die Mittelbrust nicht wie

beim Gelbrand durch die Hinterbrust von der Unterseite verdrängt ist.

Ähnlich wie der Hinterleib ist auch die Brustunterseite gekielt; der

Kiel der Hinterbrust geht nach hinten in einen langen und scharfen

Schutzdorn aus.

Übrigens sind auch bei unserem Käfer die Vorderbeine der Männchen

ausgezeichnet: das letzte Tarsenglied ist beilförmig verbreitert.

Anderseits findet sich bei einem Teil der Weibchen am vordern Teil des

Seitenrandes der Flügeldecken ein leistenartiger Vorsprung.

+Nahrung.+ Gewöhnlich werden die Hydrophiliden kurzweg als

Pflanzenfresser bezeichnet und das würde den Gegensatz zu den

fleischfressenden, räuberischen Dytisciden recht scharf machen. Doch

ist jene Bezeichnung nicht ohne Einschränkung zutreffend; oft habe

ich _Hydrophilus piceus_ und ebenso den nah verwandten mittelgrossen

(1.5 bis 1.75 _cm_) _Hydrous caraboïdes_ tote oder auch nur matte

Wassertiere auffressen sehen. Anderseits ist schon auf Grund der

Untersuchung der unverdauten Bestandteile seiner Nahrung deren häufige

Herkunft aus dem Pflanzenreiche nicht zu bezweifeln. Man bezeichnet ihn

also wohl am besten als +Allesfresser+.

Alles, was wir bisher an dem Vertreter der Kolbenwasserkäfer

kennen gelernt haben, weist darauf hin, dass irgend eine nähere

verwandtschaftliche Beziehung der beiden Käferfamilien zu einander

nicht besteht, und jeder weitere Untersuchungspunkt bestätigt diese

Auffassung. Können wir auch auf Einzelheiten hier nicht weiter

eingehen, so sei doch wenigstens kurz erwähnt, dass neben den

schon erwähnten Punkten (Bildung der Fühler, Brust, Beine etc.)

besonders auch die Bildung der Mundteile und die Flügeladerung für

diese Auffassung spricht. In allen diesen Punkten stellen sich die

Dytisciden, soweit nicht die Anpassung an das Leben im Wasser in

Frage kommt, unmittelbar neben die ebenfalls räuberischen Laufkäfer

des Landes und mit ihnen thun das, wenngleich nicht ebenso nahe, die

Taumelkäfer; dagegen muss für die Hydrophiliden der Anschluss bei ganz

anderen Familien der Landkäfer gesucht werden.

+Entwickelung.+ In nachdrücklicher Weise wird diese Ansicht auch

durch alles, was auf die Entwickelung Bezug hat, gestützt. Schon

in der Eiablage thut sich ein Gegensatz zwischen Hydrophiliden und

Dytisciden kund: während die Dytisciden keine besondere Fürsorge irgend

welcher Art für die Eier und die ausschlüpfenden Larven treffen,

gilt das für die Hydrophiliden in auszeichnender Weise. Die Arten

unserer Gattung und mehrerer anderer fertigen aus einer Masse, die

in Fäden aus röhrenartigen Vorsprüngen des Hinterleibsendes tritt,

ein weisses, rundliches, ansehnliches Gespinst (Fig. 6, 8), das an

einer Seite in einen nach oben gerichteten schornsteinartigen Fortsatz

ausläuft. Im Innern liegen die grossen länglichen Eier und bringen die

ausgeschlüpften Larven geschützt die erste Zeit zu. Bei _Hydrophilus_

ist das Gespinst der Unterseite eines Blattes angeklebt, bei _Hydrous_

ist das Blatt ringartig um das Gespinst befestigt. Wer diese Masse

nicht schon von Ansehen kennt, wird leicht in die Versuchung kommen,

vom Ufer aus sie für Papierstücke zu halten, die in das Wasser gefallen

sind.

Die anfangs bräunlichen, später schwärzlichen, zum grösseren Teile

weichhäutigen Larven[XX] unterscheiden sich weitgehend von denen der

Schwimmkäfer. Als systematisch wichtiges Kennzeichen ist zu betonen,

dass die Beine nicht Fuss und Klaue gesondert haben und die Beine

nicht wie fast immer bei den Schwimmkäferlarven mit zwei Klauen,

sondern nur mit einer solchen versehen sind. Stärker fällt in die

Augen der Unterschied der Mundteile: die Unterlippe ist gross und

vorstehend (bei den Schwimmkäfern bis auf die Taster sehr winzig),

die Oberkiefer (Fig. 6, 7) nicht einfach sichelförmig, sondern auf

der Innenseite mit Höckern (bei den Verwandten mit starken Zähnen)

versehen. Die Nahrung besteht nämlich auch bei diesen Larven aus

erbeuteten Wassertieren, z. B. Schnecken; dieselben werden aber nicht

durch die Oberkiefer ausgesogen, sondern vor der Mundöffnung mit

den Oberkiefern zermalmt, und dann die Säfte durch die Mundöffnung

aufgesogen, während die Chitinteile vor derselben liegen bleiben.

Durch diese eigentümliche Art der Nahrungsaufnahme wird die Gewohnheit

der meisten Hydrophiliden-Larven bedingt (für die von _Hydrophilus_

selbst habe ich es noch nicht beobachtet), die Beute ausserhalb des

Wassers zu tragen, den Kopf dann so zu heben, dass die Mundöffnung

und die davorliegende Beute gerade nach oben gerichtet ist, und in

dieser eigentümlichen Haltung die Beute zu verzehren. Die nicht

benutzbaren Chitinteile werden zuletzt bei Seite geworfen. Im Wasser

würde bei dieser Weise der Nahrungsaufnahme ein grosser Teil der

Säfte der Beute verloren gehen und viel Wasser in den Verdauungskanal

aufgenommen werden; in der Luft dagegen gelangen nur zum Schluss

einige Luftblasen mit in den Verdauungskanal. Dieselben fallen bei

mikroskopischer Betrachtung kleinerer durchsichtiger Larven leicht auf;

ihre Herkunft konnte ich mir lange nicht erklären. Die Bewegung der

Larven ausserhalb des Wassers erinnert übrigens durch das abwechselnde

Strecken und Verkürzen der vordern und hintern Körperhälfte lebhaft an

die Bewegungsart vieler madenförmiger Zweiflüglerlarven. Mit dieser

Bewegungsart hängt augenscheinlich auch die Weichhäutigkeit des

Hinterleibes und der beiden letzten Brustringe bis auf kleine Teile des

Rückens sowie die in der Abbildung nicht wiedergegebene Faltenbildung

des Hinterleibes zusammen.

[XX] Die Larven von _Hydrophilus piceus_ habe ich in erwachsenem

Zustande nicht zu häufig angetroffen; ungleich häufiger die

von dem schon erwähnten nahe verwandten _Hydrous caraboïdes_.

Deswegen ist auch das Gespinst und die Larve dieses Käfers Fig.

6, 6 und 7 in die Abbildung aufgenommen worden.

Zur Atmung dienen der Larve wiederum nur zwei Stigmen am Ende des

Hinterleibes; dieser Körperteil wird also auch hier an die Oberfläche

gebracht. Zum Schwimmen dienen die oben und unten stark bewimperten

Beine; die vier hinteren werden dabei anders als beim Käfer, nämlich

gleichzeitig bewegt. Bei den Larven von _Hydrous caraboïdes_ trägt

der Hinterleib (Fig. 6, 7) an den Seiten grössere bewimperte Anhänge,

die an die Tracheenkiemen der Gyrinus-Larve erinnern. Doch können die

Anhänge hier nicht als Tracheenkiemen angesprochen werden, da ihnen

ein reicher entwickeltes Luftröhrensystem fehlt. Auch vom Blutstrom

werden sie, wenigstens bei älteren Larven, nicht durchzogen. Ihre

Bedeutung liegt vielleicht in der Oberflächenvergrösserung für

mediane Schwimmbewegungen des Hinterleibes. Für gewöhnlich sieht man

freilich auch unsere Larve nur mit den Beinen schwimmen und zwar

auffälligerweise mit allen gleichzeitig.

Zur Verpuppung gehen die Larven der Hydrophiliden ebenso wie die der

Dytisciden ans Ufer, um dort eine geschützte Stelle über dem Wasser

aufzusuchen.

Die übrigen Hydrophiliden.

Ziemlich zahlreich sind die Verwandten des pechbraunen Wasserkäfers,

wenn auch nicht so zahlreich wie die des Gelbrandes; die Artenzahl

der Hydrophiliden ist etwa halb so gross wie die der Dytisciden.

An Grösse kommt unserem Käfer, von der zweiten Art seiner Gattung

_Hydrophilus aterrimus_ abgesehen, keine Art auch nur annähernd

gleich; die nächst grösste, oben mehrfach genannte Art geht schon

auf 17 _mm_ herab, die folgenden (_Hydrobius_-Arten) meist auf 7–8

_mm_ und die meisten anderen erreichen nicht mehr 5 _mm_ Länge. Mit

Ausnahme von _Hydrous caraboïdes_, den Arten von _Hydrobius_ und

_Berosus_ besitzt keine Art mehr bewimperte Beine und die Fähigkeit zu

schwimmen. Die Mehrzahl der Arten +kriechen+ also nur an den Pflanzen

unter Wasser umher; losgerissen treiben sie hilflos zur Oberfläche

und suchen dann, den Bauch nach oben, mühsam wieder eine Pflanze oder

das Ufer zu erreichen[XXI]. Auch die genannten Arten benutzen übrigens

keineswegs immer ihre Schwimmfähigkeit, um von einer Stelle zur andern

zu kommen, wie das für die Dytisciden gilt, sondern oft genug sieht man

sie, besonders die Arten von _Hydrobius_, an Gegenständen im Wasser

umherkriechen.

[XXI] Einige Arten, welche der Familie zugerechnet werden, leben

sogar beständig ausserhalb des Wassers.

Die Fähigkeit, willkürlich Töne hervorzubringen, habe ich ausser bei

_Hydrophilus_ noch bei _Hydrous caraboïdes_, _Spercheus emarginatus_,

_Hydrobius oblongus_ und _Berosus luridus_ beobachtet[XXII]. Besonders

die beiden letzten Arten knirschen bei Berührung bez. nach derselben

sehr laut und regelmässig; bei _Hydrous_ habe ich die Töne mehrfach

abends gehört, als eine Schale mit mehreren Tieren dieser Art

unmittelbar vor mir stand. Auf Berührung hat er dagegen nicht

geantwortet.

[XXII] Bei _Spercheus_ wurde, wie ich beobachten konnte, bei der

Erzeugung des Tones der Hinterleib nicht in der Mittellinie

des Körpers, sondern seitlich bewegt.

Abgesehen von diesen beiden Punkten stimmen jedoch auch die übrigen

im Wasser lebenden Verwandten mit unserem Vertreter in fast allen

biologischen Punkten ebenfalls überein, so besonders in Fühler-,

Kiefer-, Brustbildung. Sie zeigen auch z. B. unter Wasser stets nur die

Taster, erst an der Luft die Fühler; so nehmen sie ferner stets auf

der Unterseite die Atemluft mit in das Wasser und zwar ist bei allen

ausser der Gattung _Hydrophilus_ die ganze Unterseite mit Luft bedeckt.

Auch sorgen alle in besonderer Weise für die ausschlüpfenden Larven,

wenn auch nicht genau in der Weise wie _Hydrophilus_. Für _Hydrous_

wurde das Gespinst für die Eier schon erwähnt. Ähnliche mit hornartigem

Ansatz versehene Gespinste in freilich viel kleinerem Massstabe werden

von _Helephorus_ gefertigt. Ein Weibchen des _Helephorus aquaticus_

z. B., das ich für sich in einer kleinen Schale hielt, lieferte

Ende Mai solche Gespinste an Kork angeklebt in Mehrzahl mit ungefähr

je zehn Eiern. _Hydrobius_ und _Philhydrus_ kleben ihre weissen,

pantoffelförmigen, „ungehörnten“ Gespinste im ersten Frühjahr an

den Blättern stehender Pflanzen fest; besonders oft habe ich sie in

Mehrzahl an Grasblättern getroffen. Die Weibchen von _Spercheus_ und

_Helochares_ tragen die verklebten Eierpakete unter dem Hinterleibe

mit sich herum, sie mit den Hinterbeinen und den vorstehenden Rändern

der Flügeldecken haltend. Beide sind im Mai um Berlin recht häufige

Erscheinungen. Die Larven der Mehrzahl dieser Arten kann man, wie ich

vielfach erprobt habe, aus den gekennzeichneten Gespinsten oder Paketen

leicht erhalten. Deswegen glaube ich darauf verzichten zu sollen, noch

die Unterschiede der Larven der einzelnen Arten anzugeben. Sie besitzen

übrigens in den Mundteilen, der Beinbildung (Fussglied und Klaue nicht

gesondert), Zahl der Fussklauen, Weichhäutigkeit des Hinterleibes alle

die oben geschilderten Merkmale. Hervorgehoben sei nur, dass nach

Schiödte die mir unbekannte Larve von _Berosus spinosus_ mit sieben

Paar fädiger Tracheenkiemen und die von _Philhydrus testaceus_ mit

fünf Paar Afterbeinen ähnlich denen der Raupen, jedoch in anderer

Verteilung, versehen ist.

Die Tier- und Pflanzenwelt des Süsswassers. Zweiter Band. · 第 24 / 60 题