Platow reiste aus Tula ab, die Waffenschmiede aber, drei Mann, die
allerkunstfertigsten -- einer von ihnen schieläugig und linkshändig,
trägt auf der Backe ein Muttermal, und an den Schläfen sind ihm die
Haare schon in seiner Lehrzeit ausgerissen worden -- verabschiedeten
sich von ihren Kameraden und Familienangehörigen, und ohne irgend wem
irgend etwas zu sagen, nahmen sie eine Tasche, legten da hinein, was zu
essen nötig ist, und verschwanden aus der Stadt.
Man hatte nur bemerkt, daß sie nicht nach dem Moskauer Stadttor gingen,
vielmehr auf die entgegengesetzte Kiewer Seite, und man glaubte, sie
seien nach Kiew gegangen: die verstorbenen Wundertäter anzubeten oder
sich dort mit irgend einem von den noch lebenden heiligen Männern zu
beraten, die es immer im Überfluß in Kiew gab.
Das war alles nur der Wahrheit nahe, nicht aber die Wahrheit selber.
Weder die Zeit noch die Entfernung erlaubten es den Tulaer Meistern, in
drei Wochen zu Fuß nach Kiew zu ziehen, und dazu noch eine für die
englische Nation beschämende Arbeit zu verrichten. Eher hätten sie noch
nach Moskau beten gehen können, wohin es im ganzen zweimal 90 Werst
sind, und heilige Wundertäter gibt es auch dort zu verehren nicht
weniger. Nach der anderen Seite -- bis Orjol, sind es ebensolche zweimal
90 Werst, und über Orjol hinaus bis Kiew sind es wiederum noch gute 500
Werst. Einen solchen Weg wirst du nicht rasch zurücklegen, und wenn du
ihn zurückgelegt hast, wirst du nicht so rasch ausruhen -- lange noch
werden dir die Beine steif sein und die Hände zittern.
Einigen kam es sogar so vor, als ob die Meister sich vor Platow nur
gebrüstet hätten, nachher aber, nachdem sie sich die Sache überlegt
hatten, bange geworden und ganz davongelaufen wären, sowohl die goldene
Tabaksdose mit sich fortnehmend, wie den Brillanten und den englischen
stählernen Floh im Futteral, der ihnen soviel Aufregung verursacht
hatte.
Indes war eine solche Annahme gleichfalls völlig unbegründet und
kunstfertiger Leute, auf denen nunmehr die Hoffnung der Nation beruhte,
unwürdig.