Monika mußte sich in die Lippen beißen, um nicht zu flehen: „Mich!!“

Sie hatte sich alles schon bis ins Detail ausgemalt: ein

dekolletiertes, pfauenblaues Chiffongewand, -- Orchideen in den Haaren,

schillernde Schmetterlingsflügel an den Schultern.

Es traf sie wie ein Schlag, als jetzt Frau von Teufel sagte: „Ich

denke, Violette Holl paßt dafür am besten. Mit ihrer stattlichen

Erscheinung und den goldblonden Haaren. Also die Phantasie: Violette

von Holl. -- Die Sportsdame: ich!“

Ein nicht ganz zu unterdrückendes Erstaunen bemächtigte sich der

Anwesenden. Niemand hatte geahnt, daß die Teufelin mitspielen wollte.

Sie selbst ging sehr schnell über diese Tatsache hinweg.

„Die Salondame: nun, vielleicht Frau von Roßberg, da das keine Rolle

für ein junges Mädchen ist. Die Studentin: Fräulein von Holtz. Ich bin

überzeugt, das liegt Ihnen, Fräulein Marie. Die Tänzerin: ich hatte

Fräulein von Birken gedacht, aber Erika Holl bat so, ob sie nicht

die Rolle haben könnte. Sie wird das ja auch sicherlich sehr graziös

machen. Und das brave, junge Mädchen, ich denke, das ist für Fräulein

von Birken.“

Monika machte ganz erstaunte Augen. Es war das erstemal in ihrem Leben,

daß man sie als „ein braves junges Mädchen“ bezeichnete. Sie war mit

der Rolle nicht sehr einverstanden. Sie hatte sich nun mal auf die

Phantasie verspitzt.

„Ich dachte: Fräulein von Birken, weil sie doch die Jüngste ist; ihr

muß das Backfischhafte doch am besten liegen.“

Monika fand -- ein seltener Fall bei ihr -- keine Entgegnung. Sie war

noch ganz in Nachdenken versunken, als die Damen schon lange weg waren,

nachdem man noch verabredet, wann die erste Probe stattfinden solle.

Zwischen den Cousinen herrschte langes Stillschweigen. Endlich rang

sich Marie zu einer Art Ehrenerklärung durch. „Im übrigen muß ich Dir

noch sagen, Mone, die Tendenz von Deinem Dingsda ist gar nicht so

überspannt, wie Du sonst bist. Daß der Leutnant das einzig häuslich

erzogene, junge Mädchen nimmt, ist riesig vernünftig.“

„Was, vernünftig?! Nur ein Beweis für seine haarsträubende Dummheit ist

es. In der Ehe langweilt er sich doch tot mit dieser kleinen Gans!“

„Was?!“

„Na, natürlich, ich wollte in dem Dings doch gerade zeigen, wie solch

dummer Mann allen anderen das Gänschen vorzieht, bloß weil ihm das

so vertraut und bequem ist: so eine Erziehung ~vieux jeu~! -- Eine

Persiflage ist’s!“

„Na so eine Falschheit von Dir! Das merkt doch kein Mensch, daß es eine

Persiflage sein soll!“

„Wenn man’s gleich merkt, dann ist ja kein Witz dabei.“

„Unerhört! Das sag’ ich Frau von Teufel.“

„Dann sag’ ich, Du hast mich mißverstanden; Du hast eben meine

künstlerischen Intentionen nicht gefaßt.“

„Mone, Du bist gemein!“

Mit diesem vernichtenden Urteil beschloß Marie die Unterredung, verließ

das Zimmer und schmetterte die Tür hinter sich ins Schloß.

[Illustration]

3.

„Heut’ ist der große Tag erschienen,

Auf den so lang’ wir uns gefreut -- --“

Schallend klang es durchs Haus.

„Mone, Du tobst -- --“

„Schlimmer als das, Tantchen, viel schlimmer! Ich werde schon kindisch,

ich fühle mich in meine zarteste Kindheit zurückversetzt: ich singe das

Lied, das ich im Alter von vier Jahren zu Weihnachten sang.“

Und wieder erklang es schallend:

„Heut’ ist der große Tag erschienen,

Auf den so lang’ wir uns gefreut -- --“

„Mone!“

„Tantchen, darüber kann man den Verstand verlieren, auch wenn man davon

mehr besitzt als ich! Heute bin ich fünfzehn Jahre elf Monate und zwei

Tage, und heute wird schon ein Stück von mir aufgeführt, -- ein Stück!

Ich bin einer der frühzeitigsten Dramatiker, die es je gegeben hat.“

„Mone, Du schnappst doch noch mal über,“ sagte Marie, die eben eintrat.

Aber sie sagte das nicht mit dem grimmigen Ernst, den sie sonst ihrer

Cousine gegenüber anwendete. Auch sie war freudiger Stimmung, in

gespannter Erwartung auf die Ereignisse des Abends.

Und dieser Abend versammelte eine fröhliche Menschenmenge im Hahndorfer

Kasino.

Wie bei allen Liebhaber-Aufführungen herrschte hinter den Kulissen ein

lebhaftes Durcheinander.

Violette behauptete, die Flügel der Phantasie würden nun und nimmer

festsitzen, Erika jammerte, das Tänzerinnenkostüm sei viel kürzer, als

sie es bestellt.

Der Griechenjüngling fluchte, weil die Bänder seiner Sandalen immer

wieder „von selbst aufgingen“, kurz, es herrschte Unruhe auf der ganzen

Linie.

Aber endlich erklangen die letzten Töne der Ouvertüre, die eine

Rittmeistersgattin mit viel gutem Willen und wenig Talent auf dem

Flügel herunterhackte.

Der Vorhang hob sich, das obligate entzückte „Ah“ der Zuschauer:

Violette von Holl als Werthers Lotte, den Brotleib an den üppigen

Busen gepreßt, umlagert von einer hungrigen Kinderschar -- es waren

sämtliche Kinder der Offiziersfamilien aufgeboten worden -- in der Tür

erscheinend Leutnant von Roßberg als Werther. Er machte ein entschieden

unglückliches Gesicht. Ihm waren zu viel Kinder auf der Bühne. Er hatte

nun mal eine unüberwindliche Abneigung gegen „Krabben“.

Zu seinem Entsetzen wurde das Bild dreimal gezeigt.

Der Oberst war ganz begeistert; er antizipierte bei dem lieblichen

Anblick Großvaterfreuden.

Dann ging es programmgemäß weiter. Die „griechische Frühlingsidylle“,

besonders freudig von den Leutnants begrüßt, welche Hellrich schon seit

Wochen mit seinem Griechenjüngling neckten.

Dann Tasso und die Leonoren, -- eine Tanzstunde im Biedermeierstil --,

in mehr oder weniger gelungener Darstellung wurden Szenen aus allen

möglichen Kultur-Epochen vorgeführt.

Endlich kam die große Pause, nach welcher Monikas Werk: „Die Brautwahl“

steigen sollte.

Die Autorin stand in der Kulisse, schon im Kostüm ihrer Rolle: ein

weißes Batistkleid, die Haare in zwei dicke Hängezöpfe geflochten, mit

großen, blauen Schleifen darin. Ihr Gesichtchen wollte trotz seiner

Jugendlichkeit nicht ganz zu dem harmlosen Backfischstaat passen. Für

einen Kenner lag schon zu viel Ausdruck in den langbewimperten, dunkeln

Augen, zu viel Bewußtsein um den vollen, roten Mund.

Monika markierte Sicherheit, sah unbeweglich zu, wie nun alles für die

Szene arrangiert wurde.

Herr von Roßberg, der neben ihr stand, ließ sich aber durch ihre äußere

Ruhe nicht täuschen.

„Die Angst, gnädiges Fräulein?! Was?!“

Monika sah dem hübschen Adjutanten voll ins Gesicht.

„Aber keine Spur! Ich bitte Sie, bei so einem Hauptakteur -- -- --“

Er verbeugte sich geschmeichelt.

Und sie lachte ihn an mit blitzenden Zähnen.

Es hatte sich aus den Proben ein kleiner Flirt zwischen den beiden

entwickelt.

Entschieden war Roßberg der amüsanteste und hübscheste der Leutnants.

Daß er verheiratet war, störte Monika nicht. Im Gegenteil! Sie fand das

„riesig pikant“. Und außerdem fand sie ihn „viel zu hübsch für seine

Frau“.

Ihr gefiel Frau von Roßberg nun mal in keiner Weise, und sie äußerte

zu ihrer Cousine, Roßberg habe dieses grinsende Trudchen gewiß ihres

Geldes wegen geheiratet.

Marie war außer sich gewesen, hatte ihrer Freundin alle nur denkbaren

Reize zugesprochen und behauptet, daß Roßberg seine Frau schon seit

Jahren glühend liebe. Sie seien Nachbarskinder gewesen, und Trudchen

sei Roßbergs erste, einzige und letzte Liebe.

Monika hatte sehr interessiert zugehört, hatte dann, ungehindert

durch irgendwelche Rücksichtnahmen, die sie als „Gefühlsduseleien“ zu

bezeichnen pflegte, weiter mit Roßberg kokettiert, der ihr in seiner

leichtsinnigen Art die Cour machte.

Dieser Flirt wurde allseitig sehr harmlos aufgefaßt, selbst Frau

Trudchen hatte nur ein amüsiertes Lächeln dafür. Die einzige, die

die Neckereien zwischen Roßberg und Monika mit ernsthaftem Interesse

verfolgte, war Marie. Mit lebhaftem Mißtrauen beobachtete sie jeden

Blick ihrer Cousine, jedes Lächeln.

So auch heute wieder, als Monika und Roßberg in den Kulissen plauderten.

Von dem Platze aus, wo sie saß, konnte sie genau hören, was die beiden

sich wieder zu erzählen hatten.

„Bloß noch zehn Minuten bis zum Anfang, gnädiges Fräulein.“

„Ja,“ ein Angstseufzer entrang sich, aller Selbstbeherrschung zum

Trotze, Monikas Brust.

„Und wir müssen doch noch üben, gnädiges Fräulein.“

„Was denn üben?“

„Na, den Kuß, den ich Ihnen zum Schlusse zu geben habe.“

Monika lachte.

„Theaterküsse brauchen nicht geübt zu werden.“

„Wenn Sie ganz lieb bitten, gebe ich Ihnen einen echten statt so einen

dummen Theaterkuß, Fräulein Monika.“

„Oho, das sag’ ich Ihrer Frau.“

„Können Sie dreist. Ich würde es doch nur tun, um Ihr Stück

naturalistischer herauszubringen. Denken Sie, vielleicht hängt der

Erfolg Ihres Werkes davon ab.“

Monika lachte, lachte so ungezwungen und laut, wie sie es trotz aller

Strafreden immer tat.

„Wie wenn ein Füllen wiehert,“ hatten ihre Brüder immer gesagt.

„Außerdem müssen Sie bedenken: solch verheirateter, alter Herr wie ich!

Sie könnten ja meine Tochter sein, Fräulein Monika.“

„Oho, ich werde nächsten Monat sechzehn.“

„Und ich werde nächstes Jahr Oberleutnant!“

„Ach, Sie Respektperson!“

„Bin ich auch. Aus dreierlei Gründen. Erstens -- --“

„Lieber Herr von Roßberg, wenn Sie jetzt nicht bald aufhören zu

erzählen, werden Sie heiser und gefährden den Erfolg meines Stückes.

Bitte, bitte, seien Sie still und essen Sie etwas Zuckerkand. Ich

glaube, ich habe welchen mit -- --“

Sie begann eifrig in ihrer Tasche zu suchen.

Indes trat Roßberg auf Marie zu und behauptete, der rote Stürmer stehe

ihr famos.

Marie antwortete dem Manne ihrer Freundin nicht mit der burschikosen

Herzlichkeit, die sie sonst ihm gegenüber anschlug.

Im Gegenteil! Sie wurde ironisch.

„Die Rolle heute paßt Ihnen wohl, Herr von Roßberg, -- -- ein Held, der

von so vielen Damen begehrt wird -- --“

Er schien gar keine Spitze zu fühlen.

„Ja, entzückend,“ sagte er. „Sie haben ganz recht, die Rolle macht mir

einen riesigen Spaß. Wenn nur das Auswendiglernen nicht wäre, -- noch

dazu Verse, gereimte Verse. Trude hat genug zu tun gehabt, mich zu

überhören. So ganz tadellos geht’s immer noch nicht.“ -- --

„Wie war das doch, Poetessa,“ -- er wandte sich zu Monika -- „wie sage

ich doch zu meinem Freunde:

Wenn ich Dich reden höre, alter Knabe,

So dünkt es mich wahrhaftig so, als ob

Auch ich Talent zum Ehemanne habe,

Denn ich bin phlegematisch, faul und grob --“

Monika schrie beinahe vor Vergnügen. „O, Herr von Roßberg, so ist es

famos, viel hübscher, als ich es gedichtet habe. Sagen Sie’s so! Ja?“

„Ich werde mich schön hüten!“ erwiderte er ausdrucksvoll und ging

seiner Gattin einen Schritt entgegen, die eben auf die Gruppe zukam.

Sie war im Ballkleid, in ihrer Rolle als Salondame, und drehte sich

beifallheischend einmal um ihre eigene Achse, -- „wie ein Fixstern“,

erläuterte ihr Gatte.

Sie hatte ein creme Seidenkleid gewählt und trug rote Rosen am

Ausschnitt.

Sie fand ein freundliches Wort für Maries Anzug, ihre Hauptbewunderung

aber spendete sie in ihrer offenen Art Monika. „Zu lieb sehen Sie aus,

Fräulein von Birken. Ein süßes Backfischchen! Daß Sie die ganze Sache

gedichtet haben, das kann man gar nicht glauben.“

Graf Herckenstedt, der Regisseur, kam ganz aufgeregt angerannt und

jammerte, daß wieder alles durcheinander laufe. Jetzt sei wieder

Fräulein von Holl nicht zu finden. Dabei sah er aufmerksam in alle

Ecken, als ob die große Violette sich in einer solchen verborgen haben

könne.

Er atmete förmlich erlöst auf, als Fräulein von Holls Walkürengestalt

endlich auftauchte, im Schmucke der nun endlich sitzenden Flügel,

„anzuschauen wie Zeppelin 3“, erklärte Roßberg.

Ein Klingelzeichen -- -- noch einige Minuten heftiges Durcheinander,

Reden, Fragen -- -- dann wieder ein Klingelzeichen, und der Vorhang

hebt sich.

Hellrich und Roßberg, beide in Litewka, beginnen ihren Dialog, und das

Publikum lauscht gebannt den hübschen Versen. Nicht endenwollender

Applaus am Schluß.

Monika strahlt. Ein unendliches Wonnegefühl weitet ihr die Brust, füllt

ihr die Adern zum Bersten.

Das ehrgeizige Köpfchen glüht im Rausche des Erfolges. O, daß das Leben

so schön sein kann... so schön...

Dann kommt der Tanz.

Monika fliegt von einem Arm in den andern. Schmeichelworte klingen ihr

in die Ohren, Männerarme umfassen sie fest.

Die welkenden Blumen an ihrem Ausschnitt duften schwül und süß, und

die Walzermelodien hüllen alles in einen schillernden Schleier von

Schönheit, von lachendem Leichtsinn.

Der Leutnant von Roßberg tanzte an diesem Abend sehr oft mit Monika;

als Hauptakteur prätendierte er besondere Rechte.

Monika behauptete, daß er sie tyrannisiere.

„Ich kann wirklich nicht mehr. Lassen Sie mir doch ein bißchen Ruhe.

Ich bin so müde,“ jammerte Monika.

„Dann werden wir diesen Tanz meinetwegen verplaudern.“

Er zog ihre Hand durch seinen Arm und führte sie in eines der kleinen

Rauchzimmer.

Hier saßen zwei Fähnriche bei einer Flasche Sekt; sie hatten sich

grollend hierher zurückgezogen, weil sie von den Damen „zurückgesetzt“

und „niederträchtig behandelt“ worden waren.

Beim Eintritt des Regimentsadjutanten sprangen sie beide empor.

Aber es kam noch schlimmer, als sie gedacht hatten.

Roßberg machte ein geradezu entsetztes Gesicht:

„Hier finde ich Sie also, meine Herren. Ist es möglich? Ist es denkbar?

Das ist Deutschlands Jugend! Anstatt im rauschenden Ballsaal, gehorsam

den Winken unserer Schönen, ergeben Sie sich hier dem stillen Suff!

Schlemmen in egoistischer Weise! -- An die Arbeit, meine Herren, an die

Arbeit!“

Er machte eine befehlende Geste, deren Autorität eines Napoleon würdig

gewesen wäre.

Die Fähnriche stoben davon.

Roßbergs ernsthafte Miene wandelte sich in strahlende Heiterkeit.

„Das haben wir fein gemacht. Was? So ist man wenigstens ungestört.“

„Inwiefern störten Sie die Fähnriche?“ fragte Monika mit

unschuldsvollen Augen.

„Ach, das wissen Sie ja allein. Ihr Hauptdarsteller hat doch noch was

nachzuholen.“

„Was?“

„Fräulein von Birken, ich bitte mir Offenheit aus. Sie wissen ganz

genau, daß ich Ihnen bloß einen elenden Theaterkuß gegeben habe.

Vorbeigeküßt habe ich. Ostentativ vorbeigeküßt! Das brauchen Sie sich

nicht gefallen zu lassen!“

Monika versuchte zu lachen.

Aber sie lachte nicht so wie sonst.

„Fräulein Monika, eine Belohnung haben Sie doch verdient,“ sagte er

übermütig. Sein roter Mund mit dem kleinen, blonden Schnurrbart näherte

sich bedenklich ihren Lippen.

„Reden Sie doch nicht solchen Unsinn,“ stotterte Monika.

„Nun, dann will ich ernsthaft sein. Die Belohnung habe +ich+ verdient.“

Seine Lippen senkten sich auf die ihren.

Und ohne Ueberlegung erwiderte sie seinen Kuß.

Eine Minute später tanzten sie wieder im großen Saal.

Und für den Rest des Abends wich ihr Roßberg nicht von der Seite.

-- -- --

Als die Familie Holtz in Sarkow ankam, dämmerte schon fahlgrau der Tag

herauf.

Herr von Holtz beteuerte wie immer, daß es diesmal aber unbedingt das

letztemal sei, daß er zu so einer verfluchten Tanzerei mitkomme.

Monika war im Begriffe, sich auszuziehen, als zu ihrem Erstaunen laut

an ihre Tür gepocht wurde und Marie erschien.

Sie trug noch ihren Ballunterrock, hatte eine Nachtjacke angezogen

und sah jämmerlich elend und bleichsüchtig aus in dem dämmerigen

Tagesschein.

Pantherkätzchen · 第 11 / 34 题