[Illustration]
2.
Monika fügte sich besser in die Hausordnung, als man es nach dem ersten
wilden Tage erwarten durfte. Sie war von überquellender Herzlichkeit zu
ihrer Tante, die sie sehr liebte, weil sie sie so schön fand.
Mit dem Onkel stand sie auf einem lustigen Neckfuß: nur mit Marie
konnte sie zu keinem wärmeren Tone gelangen. Marie verhielt sich allem
Entgegenkommen Monikas gegenüber durchaus ablehnend. Sie hatte eine
instinktive Abneigung gegen das vollsaftige junge Geschöpf mit dem
heißen Hirn und dem heißen Herzen.
Die Cousinen sahen sich selten allein. Nur wenn Marie mal irgendein
Anliegen an Monika hatte, bat sie sie in ihr Wohnzimmer. Und Monika tat
ihr gern jeden Gefallen.
Uebrigens beneidete Marie die Cousine nicht etwa um ihre kleinen
Talente. Sie sah auf Monika herab mit der ganzen Sicherheit, die die
feste Position ihres Vaters ihr gab, und fühlte sich als einziges Kind
des sehr wohlhabenden Herrn von Holtz dazu berechtigt, Ansprüche an
ihre Zukunft zu stellen.
Sie betrachtete Monika als tief unter sich stehend, gleichsam
ausgeschieden aus den Reihen der guten Gesellschaft in ihrer
Eigenschaft als Tochter einer vermögenslosen Witwe.
„Du wirst natürlich Dein Lehrerinnen-Examen machen,“ sagte sie ihr.
„Ich denk’ nicht dran!“ trotzte Monika.
„Na, was sollst Du denn sonst tun? Deinen Lebensunterhalt mußt Du Dir
doch mal verdienen und für ein Mädchen aus unseren Kreisen gibt es doch
keine andere mögliche Erwerbsart.“
„Ich könnte doch Schriftstellerin werden; die sollen ja so ’ne Menge
Geld für Romane kriegen,“ warf Monika ein.
Marie stimmte ein Hohngelächter an:
„Ach, mach’ Dich doch nicht lächerlich. Schriftstellerin! -- Als ob
das so leicht wäre! Denkst Du, mit Deinen paar Verschen ist sowas zu
machen? Du und Schriftstellerin!“
„Will ich auch gar nicht! Hab’ ich eben bloß so gesagt. Ich bin viel zu
hübsch, um Schriftstellerin zu werden! Ich heirate einen Prinzen und
lade Dich zur Hochzeit ein, obwohl Du es nicht um mich verdient hast.“
„Rede doch kein Blech!“ Marie wurde nun im Ernst ärgerlich.
Aber Monika ließ sich nicht stören.
„Sollst mal sehen: einen Prinzen! Einen mit blauen Augen und
weißblonden Haaren und einem süßen, kleinen Schnurrbärtchen, so wie ein
Bürstchen geschoren. Riesig groß muß mein Prinz sein und ganz schlank
und wahnsinnig elegant. So hohen Stehkragen und als Krawattennadel eine
Perle für zehntausend Mark!“
Nach diesem Trumpf trat Monika einen beschleunigten Rückzug an, da
Marie in einen bedenklichen Grad von Wut geraten war.
Marie rächte sich dann auch grausam für Monikas „Größenwahn“, als an
diesem Tage die Nachmittagspost die Journalmappe brachte.
Monika fand Marie behaglich ausgestreckt auf dem Teppich liegen, die
zweiundzwanzig verschiedenen Journale malerisch um sich herumgruppiert.
Monika legte sich sofort auch bäuchlings auf den Teppich und pürschte
sich langsam und vorsichtig an ihre Cousine heran.
„Du, Mariechen...“
Ein kühler Blick ward ihr zuteil.
„Du wünschest?“
„Würdest Du mir vielleicht erlauben, daß ich auch was davon lese?“
„Nein.“
„Nur, was Du schon gelesen hast.“
„Bedaure.“
„Ach, sei doch nicht so! Ich möchte doch so sehr gern. Gib mir bloß
irgendeine ganz kleine Zeitschrift!“
„Nein.“
„Und warum nicht?“
„Weil man einem Mädchen von Deinen Anlagen keine Romane in die Hand
geben darf.“
Aufseufzend ging Monika hinaus.
„Alter Zeitungstiger!“ rief sie ihrer Cousine noch zu, die sich aber
dadurch nicht stören ließ, sondern weiter in ihren Zeitschriften
schwelgte.
Monika saß indessen mit bitteren Gefühlen in ihrem Zimmer und rauchte
eine dem Onkel „gestriezte“ Zigarette.
Die schlechte Behandlung weckte wieder alle ihre oppositionellen
Instinkte, die jetzt mehrere Tage lang geschlummert hatten.
Ein kühner Griff nach der geliebten Pelzmütze, und gleich nachher lief
Monika eilfertig ins Dorf hinunter.
Zuerst fünf Minuten hinein zur Liese, die sie mit lärmender Freude
begrüßte und tiefunglücklich war, daß Monika „nur auf so ein
Augenblickchen“ gekommen war.
„Ich will zu Doktor Rodenberg, Liese. Tante läßt mich nicht hin, obwohl
ich ihr gesagt habe, daß ich ihm Grüße von Mama bringen soll.“
„Na, denn lauf’ man hin, Monchen. Dem Doktor is die Freude zu gönnen,
daß er Dir mal sieht. Lange leben tut der nich mehr, der sauft sich ja
zu Tod!“
„Pfui, Liese, wie kannst Du sowas sagen! Der sauft gewiß nicht. So ’n
superiorer Mensch wie der Doktor!“
„So ’n was?“
„Ach, das verstehst Du doch nicht. Nun gib mir schnell noch ’n Kuß und
komm bald mal zu uns. Tante hat gesagt, wenn ich Dich sehen wollte,
müßtest +Du+ mich besuchen und nicht ich Dich. Also komm bald. Ja?“
Die Liese brummte etwas vor sich hin, was nicht gerade eine
Schmeichelei für Frau von Holtz bedeutete, und sah Monika dann nach,
die die Dorfstraße weiterstürmte.
Immer geradeaus, bis es rechts und links keine Bauernhäuser mehr gab
und endlos sich die verschneite Landstraße dehnte.
Auf freiem Felde lag Doktor Rodenbergs kleines Haus. Ein häßliches Haus
war’s aus roten Ziegeln. Auf der Haustür ein Schild, das anzeigte, wann
der ~Dr. med.~ Ernst Rodenberg seine Sprechstunden abhielt.
Monika riß heftig an der Klingel, die mit wahrhaft ohrenbetäubendem
Lärm anschlug.
Eine große, hagere Greisin öffnete die Tür.
Die sonderbar geformte weiße Haube auf ihrem Kopf gab ihr etwas
Nonnenhaftes. Ihr Gesicht sah aus, als habe es einer der primitiven
Meister des Mittelalters aus Holz geschnitzt. In ihren hellgrauen,
gleichsam verblaßten Augen war der Ausdruck eines steinernen Schmerzes.
„Den Doktor wollen Sie sprechen? Ja, mein Sohn ist hier.“
Sie öffnete eine Tür. Ein Geruch von Jodoform quoll Monika beißend
entgegen.
Der Doktor saß an seinem Schreibtisch und drehte sich nicht um, als
Monika eintrat und die Tür hinter sich ins Schloß drückte.
„Herr Doktor...“
„Ja, sofort.“
Er schrieb noch ein paar Augenblicke, dann wendete er sich um und
musterte erstaunt das junge Mädchen.
„Doktor, wer bin ich?“ fragte sie strahlend.
„Gott, die Mone!“ rief er, „die Mone...“
Mit zwei Schritten war er bei ihr und schüttelte ihr die Hände.
„Wie lieb, daß Du gekommen bist! -- Daß Du hier bist, habe ich im
Preußischen Adler schon gehört, aber ob Du herkommen würdest...“
„Na ob,“ sagte Monika und blickte ihm lachend ins Gesicht.
Sie sah jetzt erst, wie verändert dieses Gesicht war. Die früher so
schönen Züge begannen zu verfetten und ein trüber Glanz glomm in den
dunkeln Augen.
Seine Musterung dagegen fiel äußerst befriedigend aus.
„Hübsch bist Du geworden, Mone, und wirst noch hübscher sein in drei
Jahren.“
Er betrachtete sie genau in dem hellen Nachmittagslicht.
„Von der Mama hast Du gar nichts. Das ist der Vater, das ist
Birkenscher Wuchs: die breiten Schultern und die schmalen Gelenke. Und
auch das Birkensche Gesicht. Nur nicht so kalt siehst Du aus wie die
alle... Die Wärme, Mone, die Wärme hast Du doch von der Mama.“
Das war ein Fragen und Antworten, ein Plaudern und Lachen hin und her.
Die steinerne Mutter, die hereinkam, um Tee zu bringen, bekam einen
förmlichen Schreck vor Erstaunen.
Wie lange war es doch her, daß ihr Sohn nicht mehr gelacht!
Monika schwelgte in „Jugenderinnerungen“.
„Lieber Doktor, da ist gar nichts zu lachen. Ich erhalte das aufrecht:
Jugenderinnerungen! Es sind ja ganze sechs Jahre, daß ich Sie nicht
mehr gesehen habe. Ich war ein Gör von zehn Jahren, als wir von hier
wegzogen.
Lieber, lieber Doktor, wissen Sie noch, wenn Sie mich jeden Morgen zum
Spazierengehen abholten. Ach, war das schön, wenn Sie mich jede Pflanze
kennen lehrten und jeden Stein, jeden Käfer und jeden Schmetterling. --
Aber das schönste war doch, wenn Sie mir erzählten: Trojas Untergang
oder von Siddharda, dem indischen Königssohn. Oder vielleicht war
die germanische Mythologie doch noch schöner. Ach, Baldurs Tod oder
wie Schwanhild von den gotischen Rossen zerstampft wurde. Und die
Götterdämmerung. -- Ich kann Ihnen ja nie genug für das alles danken.
Das sind die stärksten Eindrücke meines Lebens gewesen. Ich glaube, so
ein nagelneues, taufrisches Kindergehirn nimmt die Eindrücke wohl am
allerschärfsten auf. Ja?“
„Ach, Du kleine Weisheit. -- Na, und wer ist inzwischen Dein
Lehrmeister gewesen?“
„Niemand,“ seufzte Monika. „Der Papa hat sich ja nie für solche Sachen
interessiert, und die letzten Jahre war er ja auch so krank, der
arme Papa. Und Mama, ach, der bin ich ja schon lange über den Kopf
gewachsen.“
„Du Gelbschnabel.“
„Doktor, es ist doch wahr! Die Mama ist eine liebe, süße Frau! Aber sie
ist so kindisch!“
„Wirst Du wohl nicht so despektierlich reden, Du Racker! Das glaube ich
schon, daß sie Dich nicht klein kriegt!“
„Nein, und in der Schule haben sie mich auch nicht klein gekriegt.
Seit Oktober mit der ~Ia~ durch, Doktor, ein Jahr jünger als alle
andern und ~prima omnium~ natürlich. Das wundert Sie doch nicht, alter
Mentor? Mama hat mir oft genug erzählt, daß Sie mich schon im zarten
Kindesalter für „geistig abnorm begabt“ erklärt haben. Inzwischen hat
sich das ja etwas ausgeglichen und es gleicht sich wohl noch weiter
aus. Wenn ich heirate, werde ich wohl einen normalen Geist aufzuweisen
haben, und wenn ich silberne Hochzeit feiere...“
Der Doktor lachte Tränen.
„Mone, Du warst immer eine Perle und das bist Du geblieben.“
Als das junge Mädchen gegangen war, verfiel Rodenberg wieder in das
stumme Brüten, das er sich in den letzten Jahren angewöhnt hatte.
Seine Gedanken flogen zurück in die Zeiten, von denen Monika gesprochen.
In der geistigen Vereinsamung, in der er hier immer gelebt, war es ihm
geradezu ein Genuß gewesen, die empfängliche Kindesseele zu bilden,
Monikas auffallend früh entwickeltem Geiste stets neue Nahrung zu
geben. Mit dem Interesse des Arztes und Forschers hatte er beobachtet,
wie gierig das Kinderhirn jeden Eindruck verarbeitete, wie jedes Wort
auf fruchtbaren Boden fiel.
Für den Doktor war es ein Schlag, daß Birkens fortzogen. Es wäre ihm
eine wahrhafte Freude gewesen, Monika auch fernerhin geistig zu formen.
Auch war das Birkensche Haus das einzige, in dem er verkehrte. In
seinem öden Leben war die strahlende Freundlichkeit der Baronin Birken
ein Lichtpunkt gewesen.
Die lebhafte, hübsche Frau mit der unnatürlich schlanken Taille und der
kunstvollen Frisur hatte eine ausgesprochene Vorliebe für den Doktor.
Sie war liebenswürdig, kokett, sehr kapriziös, dabei ohne jede Energie
-- ein schlankes, schwankes Schilfrohr.
Es hatte mal eine Zeit gegeben, wo sie dem Herzen des Doktors
gefährlich gewesen war. Ein paar unvergessene Sommerabende auf des
Herrenhauses Terrasse, während vom Park herauf der Flieder duftete.
Ja, so hatten die Fliederbüsche wohl nie wieder geblüht wie in dem
Jahre -- in so lastender Fülle -- und so betäubend hatten sie wohl nie
mehr geduftet wie damals.
Baron Birken war, wie so oft, bei „seinem“ Regiment in Hahndorf
gewesen. Und der Doktor las auf der Terrasse Frau von Birken vor: Mirza
Schaffys Gedichte.
Er hatte die heißen Worte gesprochen, wie man nur sprechen kann, wenn
man liebt!
Und ihre Augen schienen Antwort zu geben auf all seine stummen
Fragen...
Eine trunkene Hoffnung schwellte in diesen Tagen des Doktors ganzes
Sein.
Nicht lange nachher wurde er zu einem Gartenfest nach Sarkow geladen.
Da sah er, daß die hübsche Schloßherrin, wenn sie mit Kerkow
von den Hahndorfer Dragonern sprach, genau ebenso liebevoll und
verständnisinnig aussah wie an jenen Abenden, als der Flieder blühte.
Und als der schöne Schmettwitz erschien, hatte sie nur für dessen
Hünenfigur noch Augen und strahlte förmlich vor Glück, als sie mit ihm
die Polonäse schritt.
Der Doktor überwand die Enttäuschung schnell und freute sich nun
nach Ueberwindung der sentimentalen Krise, ohne Nebengedanken des
freundlichen Empfanges, dessen er auf Sarkow immer gewiß war. Der
Hausherr war ein brillanter Gesellschafter, und Frau von Birken legte
beim Erscheinen des Doktors regelmäßig eine Freude an den Tag, als ob
sie einen geliebten Freund nach langjähriger Trennung wiederfände.
Sie war dann in reizender Weise um den Doktor besorgt, besonders in
kulinarischer Beziehung leistete sie Ueberraschendes. Jedesmal gab
es eine ganze Reihe ausgezeichneter Gerichte, deren Zubereitung sie
womöglich selbst überwachte.
So oft es ihr ihr Gatte, der diese Art sehr unvornehm fand, auch
verboten, sie fand doch immer wieder „ein Momentchen“, um in die
Küche hinunterzulaufen und dort der Bertha, der in Birkens ganzem
Bekanntenkreise berühmten alten Bertha, nochmals einzuschärfen:
„Aber recht viel Schmand an die Sauce, Bertha,“ oder „daß mir die
Kaulbarsche bloß nicht zu lange kochen.“
Bertha pflegte diese Ermahnungen nur mit einem verachtungsvollen: „Weeß
ich alleene!“ zu beantworten.
Ja, als der Doktor einmal krank war und sich recht verlassen und elend
fühlte, allein in seinem Hause mit einer bäuerlichen Aufwärterin, hatte
Frau von Birken ihm täglich alle Mahlzeiten hinausgeschickt und sich,
was die Menüs anbetraf, geradezu selbst überboten.
Daß ihre Gefühle nicht nur im Materiellen wurzelten, bewies sie sowohl
durch die Blumensträuße, die sie den nahrhaften Gaben beifügte, als
auch durch die ausgewählten Büchersendungen.
Ja, sie war schon eine liebe Frau.
Und sie blieb sich gleich.
Man konnte kein Aelter-, kein Reiferwerden an ihr konstatieren.
Sie hatte ihre backfischhafte Koketterie noch, als die Kinder
heranwuchsen, als Alfred schon ein großer Quintaner war und Monika
schon den Trojanischen Krieg in unleugbar talentvollen Versen besang.
Ja, Monika! -- Die war wohl des Doktors reinste Freude gewesen. Die
anbetende Bewunderung und das grenzenlose Vertrauen, das sie ihm
entgegenbrachte, ihr glühendes Miterleben, wenn er ihr von den uralten
Märchen der Menschheit sprach, wenn sie bittere Tränen vergoß um das
Schicksal des männermordenden Peliden oder selig strahlte über eine
gelungene List des edlen Dulders Odysseus.
Mit der Freude, die ein Gärtner hat, wenn an einer von ihm gezogenen
Pflanze eine neue Knospe sprießt, war er ihrer Entwicklung gefolgt.
Aber schon als sie zehn Jahre alt war, hatte der Birkensche finanzielle
Zusammenbruch, der die Familie veranlaßte, nach Berlin zu gehen, Monika
seinem Einflusse entzogen.
So wie er sie heute wiedergesehen, versprach sie viel für die Zukunft,
versprach, körperlich und geistig ein Edelexemplar zu werden.
Wieviel sie davon halten würde?
Ein müdes Zucken hob die Schultern des Doktors.
Er hatte schon zu viele schöne Knospen gesehen, die gar vulgäre Blumen
wurden.
Und dann -- es war ja schließlich gleichgültig -- es war ja alles so
gleichgültig.
Mit müder Gebärde schenkte er sich aus der Rumflasche ein und blies in
dichten Wolken den Qualm seiner billigen Zigarre vor sich hin. --
Als Monika zu Hause ankam, ziemlich beunruhigt, wie diese neue
Durchgängerei wohl aufgenommen werden würde, kam sie zu ihrer großen
Freude völlig unangefochten in ihr Zimmer.
Sie war eben daran, mit einigen energischen Bürstenstrichen ihr
zerzaustes Haar zu ordnen, als Auguste, das sechzehnjährige
Abwaschmädchen, das eine besondere Zuneigung zu Monika entwickelte,
hereinpolterte.
Sie erzählte in dem besten Deutsch, das sie aufzubringen vermochte, daß
bei der Gnädigen Besuch aus Hahndorf sei und sie und Fräulein Marie und
die Gäste eben im Salon Kaffee tränken.
„Hat Tante schon nach mir gefragt?“ sagte Monika hastig.
Auguste bejahte, fügte aber mit verschmitztem Grinsen hinzu, sie habe
dem Diener gesagt, Fräulein Monika sei in den Ställen und werde wohl
sofort wieder hereinkommen.
„Schönen Dank, Auguste. Und jetzt hilf mir mal die Bluse zuhaken.“
Mit Blitzgeschwindigkeit hatte Monika eine andere Bluse übergeworfen.