4. Der Streit um die Molukken.

Eine große That trägt immer den Keim zu andern Thaten in sich. Die

für praktische Ziele unternommene Weltumsegelung erwies sich als

äußerst fruchtbringend, sowohl für wissenschaftliche Anschauungen

als auch für materiellen Gewinn. Wenn auf der einen Seite durch ein

augenfälliges Beispiel der Beweis von der Kugelgestalt der Erde

erbracht war und der Blick zum erstenmale auf einer bestimmt gegebenen

Linie das ganze Erdenrund umschweifen konnte, wenn gelehrte und

gebildete Männer wie Transilvanus, durch die Weite des neugewonnenen

Forschungsfeldes ermuthigt, sich von den Theorien und Phantasien des

Alterthums loszulösen und die überlieferten kosmographischen und

geographischen Lehren auf Grund der neuen Anschauungen mit kritischen

Augen zu betrachten wagten, oder sich sogar ein Herz faßten, die

länger als ein Jahrtausend durch alle Lehrbücher urtheilslos weiter

geschleppten Erzählungen von den menschlichen Ungeheuern, den

Schattenfüßlern, Langohren, Einäugigen, Pygmäen u. a. einfach unter die

Ammenmärchen zu verweisen, weil weder Spanier noch Portugiesen irgend

wo auf dem Erdenball auch nur annähernd Aehnliches gefunden hatten;

so gewann auf der andern Seite auch der Staatsmann, der Politiker

einen bedeutend erweiterten Gesichtskreis für seine Combinationen.

Die Interessen des Verkehrs verließen die engen Schranken des alten

Europa, kühne Pläne einer rivalisirenden Colonialpolitik flogen über

die weiten Meere und scheuten nicht zurück vor einem diametral auf

der anderen Seite des Erdballes auszufechtenden Streite. Denn da nun

nach entgegengesetzten Richtungen zwei Wege zu dem Lande der Gewürze

gefunden waren -- und diese gesegneten Regionen waren ja das alleinige

Ziel aller Seefahrten seit mehr als einem Menschenalter gewesen

--, so mußte nothwendig auch die Frage entstehen, wem eigentlich

nach der durch päpstliche Sanction erfolgten Theilung der Erde die

Molukken gehören sollten, den Portugiesen oder den Spaniern. Aber

diese letzteren beschäftigte nicht blos die Frage nach dem Besitz,

sondern auch die Aufsuchung eines bequemeren Weges, als der, welchen

Magalhães durch die Felsenengen am Feuerlande aufgefunden hatte. Man

richtete dabei selbstverständlich den Blick auf die lockere Gliederung

der mittelamerikanischen Gelände. Kaum ein Jahr nach der Heimkehr

Sebastian del Cano’s ließ Karl V. schon, nach dem Gutachten seines

Kosmographen den Eroberer Mexiko’s auffordern, seine Versuche, eine

mittelamerikanische Durchfahrt zu entdecken, eifrig fortzusetzen,

weil dadurch der Weg zu den Gewürzländern erheblich abgekürzt werden

könne. Auch gestattete er, allen Kaufleuten und Unternehmungslustigen

in Spanien, sich an Expeditionen nach den Molukken zu betheiligen. Um

den Streit mit Portugal, wenn irgend möglich, auf friedlichem Wege

zu schlichten, entschlossen sich beide Nachbarstaaten, einem aus

Vertretern beider Mächte gebildeten Congresse die Entscheidung der

schwierigen Frage zu übertragen. Diese „Junta“, welche beiderseits

aus drei Juristen, drei Astronomen und drei Piloten zusammengesetzt

war, kam zum erstenmal auf der Brücke, welche zwischen den Städten

Badajoz und Elvas über den kleinen Grenzfluß Caya führt, am 11. April

1524 zusammen und setzte dann ihre Verhandlungen abwechselnd in den

beiden Städten bis zum 31. Mai fort; aber resultatlos. Da nicht

einmal der Ausgangspunkt jener oft erwähnten Demarcationslinie (die

westlichste der Capverden) sicher festgesetzt war, von hier aus 370

spanische Meilen westwärts die Theilungslinie gezogen werden sollte

und ihre Verlängerung über die andere Erdhälfte berechnet werden

mußte, so hätte vor allem die Möglichkeit gegeben sein müssen, die

Länge eines Meridiangrades genau zu bestimmen. Ja noch mehr, es stand

nicht einmal die Größe des Erdumfanges fest. Man hatte als Unterlagen

aus dem Alterthum eine Berechnung (zuerst von Eratosthenes) und eine

davon etwas abweichende Messung der arabischen Astronomen aus dem 9.

Jahrhundert. Wie unzuverlässig neuere Messungsversuche und Schätzungen

ausfielen, lehren die Angaben von Columbus und von S. Martin, dem

Astronomen der Magalhães’schen Expedition. Während jener aus einer

Mondfinsterniß einen Abstand von Jamaica und Spanien berechnete, der

einen Fehler von 34 Meridianen enthielt, nahm dieser nach der Schätzung

des Schiffscourses den westlichen Abstand der Magalhães’schen Enge von

Sevilla um 51½ Grad zu gering an.

Man war noch nicht einmal darüber einig, wie viel spanische Meilen

(Leguas) auf einen Aequatorialgrad zu rechnen seien, denn die Ansichten

der Junta gingen auseinander: die Spanier nahmen 14⅙, die Portugiesen

17½ Leguas an. Nach der letzten Bestimmung mußten die Molukken den

Portugiesen zufallen. Die Spanier behaupteten, die Gewürzinseln seien

von den Capverden 183 Grade entfernt, die andern dagegen nahmen nur 137

Grade an. Die unausgleichbare Differenz betrug demnach 46 Meridiane

(etwa die Entfernung von Berlin bis zum Uralgebirge). Dabei gaben die

Spanier den Abstand um 30½ Grade zu groß, die Portugiesen um 15½ Grad

zu klein an.[490]

Der Pilotencongreß mußte ohne Resultat verlaufen, da keine der

streitenden Parteien die Mittel dazu besaß, der andern ihre Fehler

beweisen zu können, und löste sich am 31. Mai 1524 auf.

Beide Nebenbuhler rüsteten sich, wetteifernd auf den Molukken Boden zu

gewinnen und waren entschlossen, sich auf den einmal besetzten Inseln

Tidor und Ternate mit Gewalt zu behaupten.

Spanien entsandte ein Geschwader von sieben Schiffen mit 450 Mann unter

dem Befehl des +Garcia Jofre de Loaysa+, während del Cano als Oberpilot

mitging[491]. Am 24. Juli 1525 lief dasselbe von Coruña aus, denn nach

diesem tiefen und sicheren Hafen in Galicien hatte man das indische

Haus von Sevilla verlegt, einerseits um für die zu den Weltreisen

erforderlichen größeren Schiffe einen ihrem größern Tiefgange

entsprechenden Hafen zu besitzen, andererseits um für die Gewürze,

welche, wie man hoffte, nun bald in vollen Frachten auf dem Westwege

einlaufen würden, einen Stapelplatz zu schaffen, welcher den großen

Märkten von Nordwest-Europa, namentlich den flandrischen und englischen

Häfen näher liege als Lissabon. Coruña sollte zu einer Rivalin der

portugiesischen Hauptstadt gemacht werden. +Loaysa’s+ Flotte wurde

beständig von Misgeschick heimgesucht. In der Region der Calmen an der

Küste von Guinea monatelang aufgehalten, gelangten die Schiffe erst

am 22. November in die Nähe des Cap S. Augustin, am 5. December nach

Cap Frio und am 14. Januar 1526 zum Julianshafen. Am nächsten Tage

zerschellte das Schiff del Cano’s in einem Sturm, welcher auch die

anderen Schiffe arg mitnahm, an der Küste; die Mannschaft rettete sich.

Wieder verging ein Monat, ehe man den Eingang der berühmten Straße

wiederfand. Der Sommer ging zur Neige, die Stürme wurden immer heftiger

und jagten am 12. Februar die Flotte vollständig auseinander.

Zwei Schiffe, die +Anunciada+ unter Pedro de Vera und der +Gabriel+

unter Rodrigo de Acuña trafen weit nördlich von der Magalhãesenge

zusammen. Keiner der Capitäne zeigte eine Neigung, die gefährliche

Fahrt in der beabsichtigten Richtung fortzusetzen; aber über den Weg,

den sie selber einschlagen wollten, konnten sie sich nicht einigen.

Während die Anunciada ohne Steuermann (derselbe war bereits gestorben)

tollkühn ums Cap der guten Hoffnung nach den Molukken ging und auf

dem Ocean verschollen ist, steuerte der Gabriel nach Brasilien, nahm

in der Allerheiligen-Bai eine Ladung Brasilholz ein, bestand eine

feindliche Begegnung mit drei französischen Freibeutern, in folge deren

der Capitän und ein Theil der Mannschaft am Lande zurückbleiben mußte,

und erreichte am 28. Mai 1527 den Hafen Bayona in Galicien, südwestlich

von Vigo. Rodrigo de Acuña konnte erst im nächsten Jahre auf einem

portugiesischen Schiffe heimkehren.

Derselbe Sturm vom 12. Februar trieb aber auch den Capitän +Francisco

de Hóces+ mit seinem Schiff +S. Lesmes+ bis zum 55° s. Br., sodaß

er das Ende des Landes sah, vermuthlich die südöstliche Spitze des

Feuerlandes an der Le Maire-Straße. Auf den Werth dieser Entdeckung,

durch welche das zeitraubende und gefährliche Einlaufen in den

Feuerlandssund hätte umgangen werden können, achtete man damals zu

wenig, und dem Entdecker Hóces war bald auch die Möglichkeit geraubt,

in späterer Zeit seinen Fund, welcher eine bequemere Einfahrt in den

großen Ocean in sichere Aussicht stellte, weiter auszubeuten, denn wenn

er sich auch zum Geschwader Loaysa’s zurückfand und mit diesem durch

die Magalhãesstraße zog, so wurde er doch wieder am 1. Juni 1526 durch

Sturm von den übriggebliebenen Schiffen getrennt, suchte allein seinen

Weg nach den Molukken und ist wahrscheinlich an der Paumotu-Insel

Anäa gescheitert und untergegangen.[492] Loaysa konnte mit den

vier Schiffen, welche ihm geblieben waren, erst am 6. April in die

Magalhãesstraße einsegeln und erreichte am 25. Mai den großen Ocean.

Am 1. Juni brach wieder ein wüthender Sturm los und riß das bereits

aus vier Schiffe zusammengeschmolzene Geschwader vollends auseinander,

sodaß von da an jedes Schiff sich seinen Weg allein suchen mußte.

Das kleinste Fahrzeug, der +St. Jago+, ein Schiff von nur 50 Tonnen,

sah sich unter seinem Capitän +Guevara+ außer Stande, den andern

über den großen Ocean zu folgen, denn es fehlte ihm an Proviant, von

welchem sich der größte Theil an Bord des Flaggschiffes befand. Guevara

suchte die nächsten Ansiedelungen der Spanier zu erreichen und schlug

daher den Weg nach Norden ein, in der Hoffnung, das jüngst von Cortes

eroberte Mexiko zu finden. Die Westküsten Südamerika’s waren damals vom

Feuerlande bis zum Aequator noch völlig unbekannt. Doch da Magalhães

bereits nach seinem Eintritt in den stillen Ocean einen nördlichen

Cours eingeschlagen und dabei gefunden hatte, daß die Küsten der

neuen Welt sich nordwärts erstreckten, so beschloß Guevara in dieser

Richtung weiter zu segeln. So gelang es ihm ohne Unfall, vielmehr

durch die nordwärts ziehende antarktische, sog. Humboldtströmung

begünstigt, am 25. Juli 1526 den Hafen von Tehuantepec zu gewinnen und

dabei die höchst wichtige Entdeckung über die westliche Begrenzung des

südamerikanischen Continents zu machen, eine Entdeckung, welche auf die

bald darauf ausgeführten Expeditionen von Pizarro und Almagro nicht

ohne Einfluß blieb.

Nur zwei Schiffe Loaysa’s scheinen den großen Ocean vollständig

durchsegelt zu haben, das Hauptschiff, die Sa. Maria de la Victoria

und die +Sa. Maria del Parral+ unter Jorge Manrique de Najera. Daß die

letztere bis zum Gestade von Sangir, südlich von Mindanao, gelangt sei,

erfuhr man erst, als das Hauptschiff die Molukken erreicht hatte, aus

dem Munde der wenigen Schiffbrüchigen, welche dem Untergange entronnen

waren.[493]

Aber auch das Flaggschiff wurde von schweren Schlägen betroffen. Loaysa

starb in folge der Aufregungen über den Verlust seiner Flotte am 30.

Juli 1526 während der Fahrt über das stille Weltmeer. Sein Nachfolger

Sebastian del Cano erlag gleichfalls am 4. August; denn der Tod hielt

unter der durch Hunger und Arbeit erschöpften Mannschaft täglich seine

Ernte. Toribio Alonso +de Salazar+, den man nun zum Capitän wählte,

brachte das Schiff zwar bis zu den Ladronen, wo man sich 11 Tage

Ruhe und Erholung gönnte, aber auch er starb bald nach der Abfahrt

am 13. September. Ihm folgte im Commando der Baske Martin Irriguiez

de Carquisano und brachte das Schiff endlich auf dem Wege über die

Philippinen und die Talaut-Insel nach Halmahera (Djilolo) auf dessen

Ostseite man in den Hafen von Samafo vor Anker ging. Das Schiff hatte

fast die Hälfte seiner Mannschaft eingebüßt, von 105 Personen waren 40

gestorben.

Auf Tidor, wohin man erst am 1. Januar 1527 kam, wurden die Spanier

als Befreier von dem portugiesischen Uebermuth mit offnen Armen

empfangen und fingen sofort an, sich zu befestigen. Einen Versuch

der Portugiesen, sie zu überrumpeln, schlugen sie glücklich ab; aber

das Schiff war nicht mehr seetüchtig, und an eine Heimkehr war nicht

zu denken. Nachdem auch Irriguiez gestorben, wurde Fernando de la

Torre zum Capitän gewählt. Unter ihm behaupteten sich die Spanier,

bis Saavedra ihnen zu Hilfe kam. +Alvaro de Saavedra+[494] war gegen

Ende des Jahres 1527 von Cortes mit drei Schiffen und 110 Mann von

Mexiko über den großen Ocean entsendet, um eine Verbindung zwischen

Neuspanien und den Gewürzinseln herzustellen, aber er verlor auf der

Ueberfahrt (er kam in zwei Monaten bis zu den Ladronen) zwei Schiffe,

befreite auf den Philippinen noch mehrere von den ehemaligen Begleitern

Magalhães’ und Loaysa’s (von dem Schiffe Sa. Maria del Parral) aus der

Gefangenschaft und kam am 30. März 1528 nach Tidor. Leider war seine

Mannschaft schon auf 30 Köpfe zusammengeschmolzen, sodaß er seinen

bedrängten Landsleuten keine wesentliche Verstärkung bringen konnte;

es schien daher gerathener, noch einmal nach Mexiko zurückzukehren,

und in Anbetracht der großen Wichtigkeit, welche die Behauptung von

Tidor für Spanien hatte, von Cortes Hilfe zu verlangen. Daher ging

Saavedra am 3. Juni 1528 wieder unter Segel, berührte mehrere von

Papuas bewohnte Inseln, vermuthlich auch die Nordküste von Neu-Guinea,

streifte in nordöstlichem Cours unter 7° n. Br. die Gruppe der

Carolinen,[495] konnte aber in folge der beständigen Gegenwinde nicht

über die Ladronen hinaus in den Ocean vordringen und kam im October

wieder nach Tidor zurück. Im Mai des folgenden Jahres wiederholte

Saavedra seinen Versuch, gelangte zwar bis zu den Marshalls-Inseln

und steuerte nordöstlich bis zum 27° n. Br.; aber hier starb er.

Sein Schiff versuchte noch eine Zeitlang die eingeschlagene Route zu

verfolgen, mußte aber unter 30° n. Br. ebenfalls vor den ungünstigen

Winden umdrehen, erreichte nur mühsam im December 1529 (oder Ende

October) die Nordküste von Halmahera und fiel hier den Portugiesen in

die Hände, welche die Mannschaft nach Malaka brachten. Aus Tidor wurden

die Spanier vertrieben und wichen nach Halmahera zurück. Aber ihre

glücklichen Nebenbuhler kamen damit nicht blos ~de facto~ in den Besitz

der Molukken, sondern sie erwarben dieselben auch durch Vertrag. Karl

V. trat nämlich am 22. April 1529 seine Ansprüche für 350,000 Ducaten

an die Krone von Portugal ab und war damit einverstanden, daß man die

Theilungslinie 17 Grade östlich von den Molukken verlegte. Auch diese

bedeutende Abfindungssumme, welche an Spanien bezahlt wurde, ist unter

die Erfolge der ersten Erdumsegelung zu rechnen. Und wenn dem Vertrage

auch die Clausel angehängt war, daß die ganze Summe zurückzuzahlen

sei, falls es sich herausstelle, daß Portugal schon durch die erste

Bestimmung der Demarcationslinie rechtmäßigen Anspruch auf die

Gewürzinseln besitze, so wurde doch dieser Zusatz nie zur Ausführung

gebracht.

Endlich wurde noch zu Gunsten der Spanier festgesetzt, daß, wenn

ihre Schiffe bei Fahrten über den großen Ocean, welcher unbestritten

innerhalb der spanischen Erdhälfte lag, sich in die molukkischen

Gewässer aus Unkenntniß verlören, diese Schiffe von Seiten der

Portugiesen nicht feindlich behandelt werden sollten. Denn es ist

bemerkenswerth, daß die spanischen Fahrten von Mexiko nach den

Philippinen fortgesetzt wurden, obwohl diese Inselgruppe nordwestlich

von den Molukken liegt und nach dem Vertrag von 1529 in den

Machtbereich der Portugiesen gezogen war.

Die letzten Spanier unter de la Torre, 16 Mann, welche sich in jenem

Gebiet behauptet hatten, konnten erst 1534 nach Europa den Rückweg

antreten, aber kaum die Hälfte erreichte 1536 den heimatlichen Boden.

Unter ihnen Torre und der berühmte Pilot Andres Urdaneta, welcher nach

seiner Rückkehr einen wichtigen Beitrag zur Kenntniß der Gewürzländer

gab und seinen Bericht im Februar 1537 dem Könige in Valladolid

überreichte.[496]

Von nun an blieb Portugal im unbestrittenen Besitz des Gewürzhandels,

bis die Niederländer im Anfange des 17. Jahrhunderts sie

verdrängten.[497]

Geschichte des Zeitalters der Entdeckungen · 第 115 / 123 题