Theophan. Araspe.
Araspe. Was ich Ihnen sage, mein lieber Vetter. Das Vergnügen Sie zu
überfallen, und die Begierde bei Ihrer Verbindung gegenwärtig zu sein,
sind freilich die vornehmsten Ursachen meiner Anherkunft; nur die
einzigen sind es nicht. Ich hatte den Aufenthalt des Adrast endlich
ausgekundschaftet, und es war mir sehr lieb, auf diese Art, wie man
sagt, zwei Würfe mit einem Steine zu tun. Die Wechsel des Adrast sind
verfallen; und ich habe nicht die geringste Lust, ihm auch nur die
allerkleinste Nachsicht zu gönnen. Ich erstaune zwar, ihn, welches
ich mir nimmermehr eingebildet hätte, in dem Hause Ihres künftigen
Schwiegervaters zu finden; ihn auf eben demselben Fuße, als Sie,
Theophan, hier zu finden: aber gleichwohl,--und wenn ihn das Schicksal
auch noch näher mit mir verbinden könnte,--
Theophan. Ich bitte Sie, liebster Vetter, beteuern Sie nichts.
Araspe. Warum nicht? Sie wissen wohl, Theophan, ich bin der Mann
sonst nicht, welcher seine Schuldner auf eine grausame Art zu drücken
fähig wäre.--