Lisette. Ja, ja! Ihre Anbeter, welche bald Ihre hochbefehlenden
Ehemänner sein werden--Seitdem, sage ich, diese im Hause sind, geht
alles drüber und drunter; ich werde aus einer Hand in die andere
geschmissen; und ach! unsere schöne Ordnung liegt mit dem Nähzeuge,
das Sie seit eben der Zeit nicht angesehen haben, unterm Nachttische.
Hervor wieder damit! Ich muß wissen, woran ich mit Ihnen bin, wenn
ich ein unparteiisches Urteil fällen soll.
Henriette. Das wollen wir bald ausrechnen.--Du besinnst dich doch
wohl auf den letzten Feiertag, da dich meine Schwester mit in die
Nachmittagspredigt schleppte, so gerne du auch mit mir auf unser
Vorwerk gefahren wärest? Du warst damals sehr strenge, Juliane!--
Juliane. Ich habe doch wohl nicht einer ehrlichen Seele einen
vergeblichen Weg nach ihr hinaus gemacht?