Der Richter donnerte: »Sie haben sich ruhig zu verhalten hier.«

Mit unkenntlichem Gesichtsausdruck, fade schielend, die Augen etwas

wässerig leer, bewegte sich der Wirt an der Brüstung, setzte sich

schwerfällig, während er grunzte, und sein Brustkorb arbeitete. Seine

blaurote Unterlippe zuckte pulsierend. Hitzinger flüsterte hetzend; Haslau

winkte ab.

Es war nichts zu beweisen. Er wurde zu zehn Tagen Haft wegen Fahrlässigkeit

und so weiter verurteilt.

»Karl,« sagte er auf der Straße zu Hitzinger, »die wollten mich umbringen.

Wenn ichs nicht hintergeschluckt hätte, saß ich drin.«

Der lange Hitzinger beruhigte ihn. Zu Hause beim Anblick der grünen

Kognakflasche, die Kathrine hereintrug, weinte Haslau erbittert. Er zog die

karierten Vorhänge zu, schwieg erst, trank und gluckste finster: »Karl, ist

für die denn ein anständiger Mensch und ein Schwein dasselbe? Wegen des

dicken Fabian, des Viehs, der meinen Wein ausgesoffen hat, muß ich ins

Kittchen?«

»Wenn er's wüßt, krank lacht er sich.«

Haslau schrie: »Krank lachen tät er sich. Schlimmer als Minzel Aloys war

er.«

Als der andere bekümmert die Flasche an sich heranzog, legte der dicke Wirt

den aufgestützten Arm hin, sagte entschieden: »Ich nicht. Es gibt noch

Gerechtigkeit dafür. Bin kein Aff, Karl, sag ich dir, der sich kujonieren

läßt wie ein dummer Lausbub von den hergelaufenen Federfuchsern auf dem

Gericht. Bin ich ein solcher Aff?« und pflanzte sich im Zimmer neben

Hitzinger auf, den Hosengurt anziehend.

»Was denn, Oskar?«

»Meinen Wein soll er mir aussaufen dürfen und ich geh ins Kittchen?«

»Was denn, Oskar?«

»Meine Sach hab ich mit Fabian abgemacht, wie wir's besprochen haben.

Kommst du mit, ist's gut. Kommst du nicht mit, mach ich mein Ding allein,

Karl. Es muß ein End nehmen damit.« Haslau schloß die Kommode auf, stopfte

sich Geld aus einem braunen Strumpf in die Taschen. Den Schlüssel warf er

vor Hitzinger auf den Tisch. »Oskar, daß du dich vorsiehst. Wir können alle

zusammen nichts ausrichten gegen die Federfuchser. Es ist eine abgefeimte

Klique.«

»Wirst schon sehen, Karl. Wirst schon sehen.«

Nach vierundzwanzig Stunden brannte die Villa des Amtsrichters ab; das

Feuer brach im Dachstuhl aus, ein schlafendes Kindermädchen und viele

Tauben kamen um.

Haslau war verschwunden.

Erstach Vieh bei Begüterten, zündete Heuschober an. Wütete im Land. Nach

anderthalb Jahren ergriffen ihn zwei Gänsetreiber in der Nähe von

Hitzingers Gasthaus, als er sich mit einer Strickleiter hinter dem

Amtsgebäude des Dorfes zu schaffen machte. Nachdem man ihm mit Riemen Hände

und Füße verschnürt hatte, war er taumlig und bei Stimmung, sah tiefbraun

und sehr mager aus. Den gewaltigen Gendarm, der ihn hielt, seinen Feind

grinste er an: »Lebst auch noch, alter Sepp. Gönn's dir, daß du mich gefaßt

hast; sollst deine Freud haben.«

Aus den kleinen Türen polterten die Dorfgenossen in die graue Morgenfrühe;

reckten die Arme, stießen dem gebundenen Patron in die Weichen, klatschten

ihm mit einer Latte meckernd über die Waden. Er bläkte einknickend: »Jetzt

machts mit mir, was ihr wollt, ihr Grindköpfe. Jetzt kanns geschehen. Reißt

mir die Kaldaunen aus dem Leib. Leckt mir meine Lehmstiebeln ab, da, ihr

Borstenvieh, ausgesuchtes.«

Jäh packte ihn, als er spie, der Gendarm bei der Schulter und warf ihn mit

einem Ruck vor einen Misthaufen. Ein Bauer rief: »Jetzt gibt's nichts mehr

zu hehlen dahier, du Hehler.« Ein anderer lockerte den Mist mit einer

Gabel: »Zu essen, Herr Wirt, dahier! Kuhfleisch, laßt euch schmecken,

Lammbraten, da, fetter Schinken, Schinken mit Tunke.«

Er wälzte sein beschmiertes Gesicht hoch: »Hätt ich noch die Herberge, ich

wollte euch was zu trinken geben, was euch Maul und Magen zusammen

verbrennt und euch das leibhaftige Höllenfeuer bei Lebzeiten im Bauch

anrichtet. Mißgünstige ihr, Diebe allesamt, unehrliches Volk.«

Der lange Hitzinger war aus dem Bett gekrochen, stand mit sinkenden Hosen

auf der Treppe vor dem goldblitzenden Schild. Der Leiterwagen klapperte mit

Haslau, der ausgelassen höhnte, gröhlte und pfiff, aus dem Dorf. Hitzinger

zog sich die Hosen stramm, spuckte hinter den springenden, fuchtelnden

Bauern aus, bevor er mit einem Fluch über die Schwelle stolperte.

Die Schlacht, die Schlacht!

Armand Mercier geht seinen Freund Louis suchen.

Weiche schmelzende Schultern, Louis Poinsignon, in blaue Kittel gehüllter

dünner Rumpf, schiebende Beine in hohen schwarzen Stiefeln, Louis, den

blauen Schal um den Hals.

Daß er tot ist, wer glaubt das? Seine Mutter in Vareau heult, steckt sich

die Daumen in die Ohren, kaut Teeblätter. Seine Mutter heult! Hähä, wollen

sehen. Noch hat man einen Kopf und spuckt auf einen Wisch von Depesche.

Armand prustet neun Tage um sich, hat eine blasse Nase, merkt nicht, daß

Frost da ist; sein Schacht verdreckt, Wasser rennt armdick über den Boden,

Pumpen ziehen nicht.

Louis Poinsignon mit dem strohblonden glatten Haar steht nicht im

Maschinenhaus, kommt nicht zum Tricktrackspiel. Gegen die Preußen

gekrabbelt mit den andern; und ich auf eine Grube aufpassen. Die Ameise,

das Ameischen, Louis Poinsignon, das fleißige saubere Ameischen, das sie

zertreten haben, und ich auf die Grube aufpassen. Das alte Weib heult: was

geht's mich an! Die Frau hat keinen Begriff. Entweder ist er tot und dann,

-- Armand kaut an seiner Zunge und ist besinnungslos, -- oder eben: er ist

nicht tot. Oder er ist eben nicht tot. Er ist eben nicht tot. Ist nicht

tot. Louis ist nicht tot.

Am zehnten Tage sagt er sich: man ist kein Sklave; wenn Louis Poinsignon im

Hügelland von Roye gefallen ist, dann ist es um was geschehen. Pfeifen,

Trompeten, Trommeln, dann sollen sie mal trommeln, bumberum bumm bumm,

titiliti. Mütze in die Ecke, Rock in die Ecke, ein Bad genommen. Nach

Hause. Sieben Uhr abends. Armands Augen lesen die Schilder des Städtchens

ab: Féréol Gide, Drogerie; Witwe Walter, Kostüme; Camille Ticeuze,

Pfandleihe. Nun ade, du mein lieb Heimatland.

Elf Uhr; noch einmal in der Kammer rasiert. »Adieu, liebe Frau, ich geh'

ins Wirtshaus, Muscheln essen.«

»Pssst, Amélie schläft.«

»Nacht, lütte Amélie.«

Bergmannskappe über die Ohren, Finsternis in den gewundenen Straßen,

Novembersturm. Verkrochen in den steifen schwarzen Ledermantel,

Blendlaterne ins dritte Knopfloch gehakt. An den roten Wirtshausfenstern

geduckt vorbei. Witwe Walter, Kostüme; Féréol Gide, Drogerie; Metzgerei vom

dicken Camille.

Nasser Gischt in der Luft, freie Äcker. Preußen, Bayern, wenn ihr Louis

habt, gebt ihr ihn her. Weißer zappelnder Laternenkreis immer zwei Schritt

vor den Stiefelspitzen. Marschieren. Der Lehm saugt an den Stiefeln.

Marschieren.

Zunächst Dizennes; geschlossene Fensterläden. Dann der Besitz von Herrn

Uzaire; durch den gesperrten Wildpark; alles tot; die Vögel runtergeholt;

kein Wächter; ah, Kaninchen. Chaussee nach Craor. Ein Leiterwagen. »Nehmt

ihr mich mit nach Roye?« »Wenn du blechst, bis Craor.« »Und nach Roye?«

»Geht nicht weiter.«

Auf Mehlsäcken bis in den Vormittag hinein, schnarchend, kauernd,

hochfahrend. Einmal kollert er rückwärts, faßt einen Sackträger beim bloßen

Hals, rollt ihn seitlich über die Bretter; der wollte ihm was wegnehmen,

ihn berauben. Mißverständnis im Halbschlaf, aber das Glas der Blendlaterne

vorn ist kaputt, das Blech vom Gehäuse verbogen, das Mantelleder qualmt,

stinkt.

Kalte graue Helligkeit. Nackte Felder, endlose Felder. Es bullert. Es stößt

gegen den Horizont. Deutlicher, abgegrenzt, ein langgezogenes »Dumm«; immer

Orgelgrundbaß nachschwingend.

Gefahrenzone.

Radfahrersoldaten rechts nach vorn vorbei, links nach vorn vorbei;

Konservenbüchsen in den Tornistern klappern. Patrouillen latschen zu zwei,

zu fünf, Knarre auf dem Buckel, kalte Tabakspfeifen zwischen den Zähnen;

blinzeln gegen den Himmel; die Stiefel unten zerquarken den Lehm. Linker

Stiefel: »Wo liegt Frankreich?« rechter Stiefel: »Wo liegt Frankreich?«

linker Stiefel: »Wo liegt Frankreich?« rechter Stiefel: »Alles Wurscht«,

linker Stiefel: »Alles Wurscht«, rechter Stiefel. Pässe, Pässe. Man kommt

nicht durch. Runter vom Wagen. Dicke Menschenhaufen aus dem Dorf. Alle

rückwärts nach Bagolles, nach Petit-Bagolles, nach Bordigaux. Bettsäcke,

Kinderwagen, Handkarren, Vogelbauer. Armands Heimat wird morgen Großstadt,

der Heurige, die Schnecken werden nicht reichen. Alle rückwärts.

Dahinten brennt's doch nicht! Dahinten brennt's. Die Preußen schießen.

»Wo geht's nach Crataires?«

»Verrückt. Nicht durchzukommen. Die Preußen schießen.«

»Wo geht's nach Crataires?«

»Was willst du in Crataires? Die Großmutter abholen? Die wärmt sich die

Beine da. Guck hin.«

»Herr Wachtmeister, ich heiße Armand Mercier, ich muß durch. Ich habe

Verwandte in Crataires, eine Frau, meine Schwester, mit zwei Kindern, zwei

kleinen Kindern; das eine acht Monat. Der Mann steht in Toulon. Man kann

die Frau nicht umkommen lassen.«

»Wie lange wollen Sie noch reden.«

»Die Frau ist hilflos. Ich bin aus diesem Kreis, Mercier heiße ich, man muß

mich durchlassen. Ich kann es nicht auf mich nehmen.«

»Wie lange wollen Sie noch reden. Etappenwache drüben links, holen Sie

einen Paß.«

»Es eilt, sehen Sie ja, Herr Wachtmeister, um Marias willen. Bester Herr.

Der Mann steht bei der Hafenkommandantur, Vizefeldwebel, ein sehr

zuverlässiger Mann, Sie können sich denken. Ich werde es Ihnen nicht

vergessen. Ich wohne in der Straße, wenn Sie über Dizennes kommen, gleich

links die zweite Querstraße.«

»Hollah, hol-lah! Die Herrschaften da! Wo wollen die Herrschaften hin? Sie

in dem Auto! Haben Sie Paß! Kommen Sie runter, wenn Sie nicht verstehen. --

Drüben links, Etappenwache. Ich sage doch >links<. -- Wie lange wollen Sie

noch reden.«

Soldaten kommen durch. Eine Uniform stehlen. Wo liegen Verwundete? Wo ein

Schlachtfeld? Armand Mercier stellt sich in eine Nische neben den

Paßkontrolleur, studiert Menschen. Braucht Größe 1,80. Sachte trabt ein

Korbwägelchen an, herum rutscht es um den Zaun, auch zurück nach Dizennes.

Zwei Soldaten drauf, stämmige Burschen, einer mit rotem Bändchen, aber Kopf

verbunden. »Dumm! Dumm!« Bullert gewaltig, man geht, fährt, läuft

schneller.

»Guten Morgen, Kamerad.« Sie schreien »runter«, der mit dem Kopfverband

will mit den Hacken gegen Merciers anklammernde Finger; schon kniet Mercier

auf der scharfen Bodenkante des Wägelchens, Seitenlatte angepackt, das

Pferd rast vorwärts, lang fegt der schwarze Ledermantel durch den

Straßenmist. Mercier keucht: »Nach Roye; ihr nehmt mich doch mit. Ich

zahle.« Mercier ist verbissen; er brabbelt den beiden stier ins Gesicht,

während er sich hochhangelt: »Meine Schwester hat zwei Kinder, der Mann

steht in Belfort, Vizefeldwebel, ein zuverlässiger Mann.«

»Wir fahren ja nach Dizennes, rückwärts fahren wir.«

»Ich meine Dizennes. Er hat mir ans Herz gelegt, für seine Kinder zu

sorgen.«

Vorn flüstern die beiden. Armand hockt hinter ihrem Rücken unter dem runden

Dach, schielt über ihre Schultern, prüft ihre Uniformen. Sie flüstern

schärfer. Als sie kurz vor Dizennes langsamer fahren, übernimmt der gesunde

schlankere die Zügel, der mit dem Bändchen stemmt sich plötzlich mit seinem

ganzen Katzenbuckel gegen den hochgestülpten Pferdetrog, ruckt nach hinten

herumschnellend die Beine gegen Armands Beine, wie ein Hampelmann. Rutscht

dabei vom Trog ab, gibt sich heftige Stöße gegen Kopf und linke Schulter an

zwei Kistchen mit Liebesgaben, weil Armand inzwischen seine Füße über den

Knöcheln zu fassen gekriegt hat und er nicht loskommt. Der Schlanke haut

das Pferd. Als sie sitzen und Armand sich die Hände an den Kistendeckeln

abgewischt hat, verlangt er von dem Schlanken, der kutschiert, Uniform und

Urlaubspaß, für fünfzig Frank in Gold, leihweise. Gelächter. Der mit der

Kopfwunde will kutschieren; hat vor, aus Wut, sie alle drei in Dreck zu

setzen. Vorher gelingt es Armand, nachdem er lange mit der Zunge geschnalzt

und ein verliebtes Schmunzeln hinter mehreren spazierenden Mädchen

aufgesteckt hat, den Schlanken, der rauflustig ist, hinter sich herzulocken

auf die Chaussee, einer kleinen Bäuerin nach, die auf dem Kopf mit dem

Strohkranz einen hohen Korb balanciert. Statt aber das Mädchen im

Birkengehölz hinzulegen, wird der Soldat dicht hinter der Fliehenden, die

den Korb schon in der linken Hand schwingt und den Mund atemlos zum

Schreien aufreißt, am Sandplatz vor dem Gehölz durch einen versehentlichen

Ellbogenstoß über eine Wurzel gerempelt. Armand stolpert über den

Gestürzten, der sich abwechselnd Kinn und Knie reibt, kriegt den schon

Hochkletternden am Hals über der Binde und fängt mit dem Schnappenden ein

Handelsgeschäft an. »Also fünfzig Frank, siebzig Frank und das Mädel für

dich allein. Aber fix, in zehn Minuten ist sie außer Sicht. Wir bleiben

gute Brüder. Hand weg. Es geht nicht anders.«

Der schluckt und juchzt wie ein Fisch, den man bei den Kiemen hat und der

nach hinten mit der Schwanzflosse schlägt. »Spion, ich schreie.«

»Schrei. Kriegst den Daumen drauf. Schreist? Also du ziehst meine Sachen

an, gehst in die Ferme und holst das Mädel. Kein Mensch fragt nach dir.«

»Ich schrei doch.«

»Kriegst den Daumen.«

Der Soldat zieht sich, während er in dem Sandloch sitzt, atmet und wieder

rosa wird, die Stiefeln aus, fragt unsicher, ob der andere einen Ausweis

hat. Der taucht aus seinem Mantel, hat im Nu die Stiefel erwischt. »Drei

Tage kriegst du meine Steigerkarte, für den Weg, für die Gendarme und so.

Bis man raus hat, wo du steckst, bist du wieder da.«

»Meine Kluft.«

»Wirst du wiederhaben.«

»Alles?«

»Zehn Frank nachher.«

Beide frieren im Hemd, zusammengekrümmt im Sandloch, belauern sich, kratzen

sich die Waden. Der schlanke, während er sich Armands Hosen anzieht, findet

in der Hintertasche etwas Hartes, ein Messer, verlangt plötzlich

fünfundachtzig Frank. Armand tut, als merkt er nichts, sagt zu und stellt

den Fuß auf das Seitengewehr am Boden. Damit abgemacht.

Drüben knallt der Blessierte, der sie in den Chausseegraben setzen will,

neben dem Wägelchen mit der Peitsche. Armand das leichte rote Käppi auf;

Pioupiou schlurrt im Ledermantel, Blendlaterne am Knopf, zufrieden mit

fünfundachtzig Frank Gold in der Faust. Wiedersehen hier in drei Tagen.

Pioupiou tänzelt bartzwirbelnd in die Ferne, rafft den Mantel wie einen

Damenrock.

Armand um den Wagen herum. Die Chaussee nach Nordosten. Wieder in die

Gefahrenzone. Der Tag ist um. Scharf durch die gegenflutenden

Menschenmengen, hinter Munitionskolonnen. Die Pferde stürzen auf dem

Glatteis; Peitschen, Gewehrkolben über sie. »Dumm, Dumm« von rechts hinten;

das Echo rollt »Dumm --« lang zwischen den Zähnen aus.

Kürassiere gehen ohne Pferd stumm jenseits des Bächleins. »Ich will zu

meinem Regiment, Territorial-Ersatzbataillon 81.«

»Gibt's das noch, dein Regiment?«

»Territorial 81 Ersatz. Oha, oha. Wo werden die sein.«

»Bruder, komm mit, wir wischen aus. Ich weiß Bescheid.«

»Oha, oha, sein Regiment, 81 Territorial-Ersatz.«

Der Etappenaufseher, Unteroffizier, weißköpfig, schreit ihn durch ein

Fenster am Torhaus an: »Sie hätten mit dem Zug fahren sollen um acht Uhr

zwanzig von Craor. Ihr seid Drückeberger, Vaterlandsverräter.«

»Hier ist mein Paß.«

»Sie haben noch bis zum 26. Urlaub.«

»Ich verzichte.«

Die Lobensteiner reisen nach Böhmen: Zwölf Novellen und Geschichten · 第 13 / 32 题