Der Patriarch

Die Hütte, Schiffsgebälk, Öllampen, Fisch- und Trangeruch.

O könnt' ich hier -- ein Patriarch -- die atmende Gemeine lehren!

Die harten Greise, hohen Bursche, all die Dirne und die schweren

Schwieligen Schiffspatrone, kauend Priem und Fluch.

Woher und wann ich kam, o Bardenlied, doch mein Besuch

Heilt Kranke, meine Stimme schallt, die Seenot abzuwehren.

Göttlich erglänzt mir Stirn und Bart. Das Volk wird beide ehren,

In fernem Angedenken segnend Tat und Spruch.

Und wenn ich einst auf meinem Steinsitz, wie in Sinnen stürbe,

Sie sollten mich begraben in der frostgeprüften Erde,

Wo über meinem Hügel Renntierherden weiden!

Nicht Kinderlust, nicht Kräuter würden auf der Böschung mürbe,

Wehmütter pflückten hier Salbei, zu nahender Beschwerde,

Sich einen kräftig-heiligen Teetrank zu bereiten

Gesänge aus den drei Reichen: Ausgewählte Gedichte · 第 9 / 80 题