16 Wegen dieses Satzes siehe Beltrami, 1. c. p. 354.

17 Ich will übrigens daran erinnern, dass man auch den Green’schen Satz

anschauungsmässig begründen kann. Vgl. Tait, On Green’s and allied

other theorems, Edinburgh Transactions, 1869--70, p. 69 ff.

18 Eine solche Orientirung ist vermuthlich auch für den praktischen

Physiker von hohem Werthe.

19 Derartige Zeichnungen gab ich bereits in dem Aufsatze: _Ueber den

Verlauf der Abel’schen Integrale bei den Curven vierten Grades_,

Mathematische Annalen, Bd. X. Allerdings haben die Riemann’schen

Flächen daselbst eine etwas andere Bedeutung, so dass bei ihnen nur

in übertragenem Sinne von einer Flüssigkeitsbewegung die Rede sein

kann; vergl. die Erläuterungen, welche darüber in §. 17 des

Nachfolgenden gegeben werden.

20 Zu einem solchen Beweise scheint vor allen Dingen nothwendig, sich

über die verschiedenen Möglichkeiten klar zu werden, die betreffs

der Ueberführung einer gegebenen Fläche in die Normalfläche des §. 8

vorliegen.

21 Sind sie es nicht, so ist die nächste Folge, dass die Zahl der in

_m_ Puncten unendlich werdenden eindeutigen Functionen _grösser_

wird als die im Texte angegebene. Man kennt die Untersuchungen,

welche zumal Roch über diese Möglichkeit angestellt hat (Borchardt’s

Journal Bd. 64; vergl. auch, was die algebraische Formulirung

betrifft: _Brill_ und _Nöther_, über die algebraischen Functionen

und ihre Verwendung in der Geometrie, Mathematische Annalen, Bd. 7).

Ich kann diesen Untersuchungen im Texte nicht folgen, obgleich sie

sich mit Leichtigkeit an die Darstellung des _Abel_’schen Theorems

anschliessen lassen, wie sie Riemann in Nr. 14 der Abel’schen

Functionen giebt,--und will nur, mit Rücksicht auf spätere

Entwickelungen des Textes (cf. §. 19), darauf hinweisen, _dass eine

lineare Abhängigkeit zwischen den _[formula]_ Gleichungen jedenfalls

nicht eintritt, wenn __m__ die Gränse _[formula]_ überschreitet._

22 Ich spreche im Folgenden durchweg von der Ebene, statt von der

Kugel, um mich möglichst an die gewöhnliche Auffassungsweise

anzuschliessen.

23 Man vergleiche hierzu, was Riemann in Nr. 12 seiner Abel’schen

Functionen über die Abbildung durch überall endliche Functionen

sagt.

24 Wir haben oben (§. 11) ohne ausgeführten Beweis angegeben, dass die

Zahl der Kreuzungspuncte von [formula] beträgt. Wie man jetzt sieht,

ist diese Behauptung eine einfache Umsetzung der bekannten Relation,

welche die Zahl der Verzweigungspuncte (oder vielmehr die

Gesammtmultiplicität derselben) mit der Blätterzahl _m_ und dem _p_

einer mehrblättrigen Fläche verknüpft [unter _p_ die Maximahlzahl

der Rückkehrschnitte verstanden, die man auf dieser mehrblättrigen

Fläche ziehen kann, ohne sie zu zerstücken].

25 Wegen der expliciten Formulirung dieser Relationen vergleiche man

die gewöhnlichen Lehrbücher, sodann insbesondere die Schrift von C.

Neumann: Das Dirichlet’sche Princip in seiner Anwendung auf die

Riemann’schen Flächen, Leipzig 1865.

26 Es entsteht hier die interessante Frage, ob es immer möglich ist,

mehrblättrige Flächen mit beliebigen Verzweigungspuncten conform in

solche zu verwandeln, die durchaus keine singuläre Stelle besitzen

Diese Frage greift über die im Texte zu behandelnden Gegenstände

hinaus, aber ich habe sie immerhin anführen wollen. Gelingt es im

einzelnen Falle nicht, so haben die vorgängigen Betrachtungen des

Textes doch noch die Bedeutung, dass sie am einfachsten Beispiele

die allgemeinen Ideen haben entstehen lassen und dadurch die

Behandlung auch der complicirteren Vorkommnisse ermöglicht haben.

27 Vergl. Kirchhoff; Monatsberichte der Berliner Akademie von 1875, l.

c. (wo übrigens explicite nur die Beziehung zwischen Ringfläche und

ebenem Rechtecke besprochen wird).

28 Diese geometrische Umsetzung ist natürlich keineswegs nothwendig;

wir erreichen durch dieselbe nur den Anschluss an die gewöhnlich

eingehaltene Darstellungsweise.

29 Im Besonderen kann diess anders sein. Wenn man _w_ und _z_ als

Parallel-Coordinaten, die zwischen ihnen bestehende Gleichung durch

eine Curve deutet, so sind es, wie man weiss, die _Doppelpuncte_

dieser Curve, welche jenen besonderen Vorkommnissen entsprechen.

30 Vergl. die eingehende Beweisführung bei Prym, Borchardt’s Journal,

Bd. 83, p. 251 ff.: Beweis eines Riemann’schen Satzes.

Ueber Riemann's Theorie der Algebraischen Functionen · 第 10 / 11 题