Keine Erkenntnis der Beschaffenheit der äusseren Dinge möglich.
Psychologische Erklärung der Zusammensetzung der sogenannten
sinnfälligen Wirklichkeit. Ort der Dinge im Raum, wodurch bestimmt. Die
Dinge sind keine blossen Sinnenbilder, Vorstellungen oder fortdauernde
Möglichkeiten von Empfindungen. _Unmittelbare_ Evidenz der Existenz
dieser Dinge, die nicht nach dem Kausalitätsgesetz erschlossen werden
kann. Der Begriff der Ursache spielt in der Wahrnehmung keine Rolle. Die
Naturdinge sind verschieden von Raum und Zeit, von Substanz und
Kausalität, die nur zur Erscheinungsform der Dinge in unserm Bewusstsein
gehören. Sie sind Gedanken Gottes, wie wir nach dem Einheitsgesetz
schliessen. Es giebt keine unmittelbare Evidenz von der Nichtexistenz
solcher Dinge. Beweis für ihre Existenz. Abstrakte Trennung von Leib und
Seele bei Cartesius und in der Psychologie: Empfindungen als blosse
Bewusstseinsvorgänge, Anfangszustände des Bewusstseins. Definition der
Empfindungen ohne körperliche Vorgänge unmöglich. Weder für das
entwickelte Bewusstsein noch für das des Kindes sind sie blosse
Empfindungen. Objektivationstheorie -- Ersatz dafür. Empfindungen nicht
als Empfindungen gegeben, sondern als Erkenntnismittel. Platons
Schwungbrett. Aristoteles: kein Begriff ohne Phantasiebild. Verbindung
unseres Bewusstseins nicht bloss mit unserm Körper, sondern auch mit der
Körperwelt überhaupt. Wie weit reicht unsere Erkenntnis der Körperwelt?
Einundzwanzigste Untersuchung.