Die Erkenntnis der Aussenwelt 51

Keine Erkenntnis der Beschaffenheit der äusseren Dinge möglich.

Psychologische Erklärung der Zusammensetzung der sogenannten

sinnfälligen Wirklichkeit. Ort der Dinge im Raum, wodurch bestimmt. Die

Dinge sind keine blossen Sinnenbilder, Vorstellungen oder fortdauernde

Möglichkeiten von Empfindungen. _Unmittelbare_ Evidenz der Existenz

dieser Dinge, die nicht nach dem Kausalitätsgesetz erschlossen werden

kann. Der Begriff der Ursache spielt in der Wahrnehmung keine Rolle. Die

Naturdinge sind verschieden von Raum und Zeit, von Substanz und

Kausalität, die nur zur Erscheinungsform der Dinge in unserm Bewusstsein

gehören. Sie sind Gedanken Gottes, wie wir nach dem Einheitsgesetz

schliessen. Es giebt keine unmittelbare Evidenz von der Nichtexistenz

solcher Dinge. Beweis für ihre Existenz. Abstrakte Trennung von Leib und

Seele bei Cartesius und in der Psychologie: Empfindungen als blosse

Bewusstseinsvorgänge, Anfangszustände des Bewusstseins. Definition der

Empfindungen ohne körperliche Vorgänge unmöglich. Weder für das

entwickelte Bewusstsein noch für das des Kindes sind sie blosse

Empfindungen. Objektivationstheorie -- Ersatz dafür. Empfindungen nicht

als Empfindungen gegeben, sondern als Erkenntnismittel. Platons

Schwungbrett. Aristoteles: kein Begriff ohne Phantasiebild. Verbindung

unseres Bewusstseins nicht bloss mit unserm Körper, sondern auch mit der

Körperwelt überhaupt. Wie weit reicht unsere Erkenntnis der Körperwelt?

Einundzwanzigste Untersuchung.

Einführung in die moderne Logik. Erster Teil. · 第 32 / 46 题