XXVIII.

Zur selbigen Stunde, wo die Familie Rappoltstein auf der St.

Ulrichsburg bei Tische saß und den erfochtenen Sieg feierte, waren die

vornehmsten der Rathsamhausen'schen Bundesgenossen auf der Frankenburg

bei Dietrich von Lützelstein versammelt, der sie auf ihrem Rückzuge

aus der verlorenen Schlacht zu einem Imbiß nach den Anstrengungen des

Kampfes eingeladen hatte.

Die Meisten von ihnen waren Dank ihrer starken Rüstungen ohne jede,

ihrer zwei mit einer nur leichten Verwundung davongekommen, aber ihre

Stimmung war eine mißmuthige und bedrückte. Ihre Unterhaltung drehte

sich um Einzelheiten des Gefechtes, und einige der Herren machten

ihrem abwesenden Befehlshaber Burkhard den Vorwurf, daß er nicht ein

paar Reiter zum Kundschaften das Leberthal hinauf gesandt hatte, die

ihm das Nahen Rappoltsteins von dieser Seite gemeldet und sie dadurch

vor dem sie völlig überraschenden, ihre Niederlage herbeiführenden

Rückenangriff des Feindes bewahrt hätten. Philipp von Rathsamhausen

entschuldigte seinen Bruder damit, daß dieser kurz vor ihrem Aufbruch

von einem Späher die Nachricht erhalten hätte, die Thierstein'schen

Verbündeten erwarteten den Anmarsch ihrer Gegner erst in vier oder

fünf Tagen.

Auch Henning von Landsberg nahm Burkhard in Schutz und meinte: »Hätten

wir von dem Anrücken Rappoltsteins durch das Leberthal Kunde gehabt,

so hätten wir ihm die Hälfte unserer Macht entgegenschicken müssen und

wären dann Thierstein gegenüber zu schwach gewesen. Burkhard hat recht

gethan, unsere Kräfte nicht zu theilen.«

Dietrich von Lützelstein schnitt die weiteren Erörterungen darüber ab

mit den Worten: »Laßt uns nicht mehr streiten, Freunde, ob hier ein

Fehler gemacht ist oder nicht; sagt lieber, was nun geschehen soll.«

Darauf schwiegen sie zunächst, als wären sie rathlos. Dann redeten Alle

zugleich laut durcheinander, aber die Antworten fielen, auch dem Sinne

nach, sehr verschieden aus.

»Wir scheinen nicht Alle einerlei Meinung zu sein,« sprach Jost von

Müllenheim. »Ich schlage vor, daß Einer nach dem Andern die seinige

kund giebt. Fange Du damit an, Dietrich; Du hast die Frage aufgeworfen,

und es ist allerdings das Gescheiteste, daß wir gleich hier, wo wir

noch beisammen sind, darüber Beschluß fassen.«

Die Anderen waren damit einverstanden, und die kleine Gesellschaft

verwandelte sich in einen Kriegsrath, dem sie auch weit ähnlicher sah

als einem fröhlichen Zecherkreise, denn die Herren waren alle in ihren

Harnischen, nur die Helme hatten sie abgenommen.

Dietrich von Lützelstein hub an: »Leicht ist die Entscheidung nicht,

aber ehrlich gestanden bin ich mehr zum Frieden geneigt als zur

Fortsetzung des Kampfes.«

»Wir können doch die Schmach nicht auf uns sitzen lassen,« fiel Graf

Schaffried von Leiningen unwillig ein.

»Nun, eine Schmach ist es wohl nicht, unvermuthet von zwei Seiten

angegriffen, der Übermacht unterlegen zu sein,« sagte Eckbrecht von

Dürkheim.

»Gewiß nicht!« stimmte ihm Philipp von Rathsamhausen zu, »auch ich bin

nicht für Fortsetzung der Fehde.«

»Wenn das Dein Bruder hörte, Philipp!« hielt ihm Leiningen vor.

»Ich wollte, er wäre hier,« erwiederte Philipp. »Zweifellos würde er

mir heftig widersprechen, aber gerade zu seinem Heile wäre es, wenn wir

ihn zwingen könnten, die verlorene Sache aufzugeben.«

»Sie ist keine verlorene; wir haben nur Unglück im ersten Gefecht

gehabt, und die Scharte läßt sich auswetzen,« sprach Henning von

Landsberg.

»Mir aus der Seele gesprochen!« rief Leiningen. »Haben wir darum

wochenlang gerüstet, unsere Mannen aufgeboten und den armen Zorn von

Bulach todt auf dem Schlachtfelde lassen müssen, um nach dem ersten

unglücklichen Gefecht klein beizugeben und um Frieden zu betteln? Ihr

schweigt, Müllenheim; -- was ist Eure Meinung?«

»Frieden machen, nichts Anderes,« sagte Müllenheim mit Nachdruck.

»Wie ist es nur möglich, zu so etwas zu rathen!« brauste Leiningen

auf. »Müllenheim, -- Ihr! wollt Ihr Burkhard im Stich lassen? Ich trete

für ihn ein; er ist und bleibt unser Führer, dem wir die kräftigste

Unterstützung schuldig sind, denn er verdient sie um uns.«

»Hört mich an, Graf Schaffried, und ihr Anderen auch,« erwiederte

Müllenheim ruhig. »Daß wir die mit so großer Macht vertheidigte

Hohkönigsburg nicht stürmen und unsern Freund Burkhard nicht mit Gewalt

befreien können, werdet ihr wohl einsehen, oder ist Einer unter euch,

der das nicht einsieht?« Sie schwiegen. »Also darin wären wir einig,«

fuhr er fort. »Daß unsere Gegner uns auch im Felde überlegen sind,

haben wir heute zu unserem Schaden gemerkt. Wie denkt ihr euch nun die

Fortsetzung der Fehde? Uns verstärken? noch Bundesgenossen werben,

angenommen, daß wir welche finden? Wir haben heute große Verluste

erlitten, die nicht so bald zu ersetzen sind.«

»Die da drüben sind auch nicht leer ausgegangen,« warf Henning von

Landsberg dazwischen.

»Sicher nicht! wir haben uns tapfer gewehrt. Aber ein geschlagenes

Heer ist schwer wieder an den Feind heran zu bringen, und ich

fürchte, unsere Leute, wenn sie uns auch, ihrem Lehnseide getreu,

Folge leisteten, würden nur widerwillig und unlustig noch einmal in

den Kampf gehen und ihre Haut für eine Sache zu Markte tragen, deren

Nothwendigkeit und Gerechtigkeit sie nicht verstehen.«

»So muß man ihnen dieses Verständniß klar machen,« sprach Leiningen.

»Könnt Ihr das, Graf Schaffried? ich nicht. Denn nach dem, was ich

heut erfahren habe, kann ich unsere Sache nicht mehr für eine gerechte

halten.«

»Oho! das ist ja ganz etwas Neues. Auch gegen den Thiersteiner nicht?«

riefen Leiningen und Landsberg dem Wortführer zu, und auch Lützelstein

schloß sich ihrem Widerspruch an.

»Nein, auch Thierstein gegenüber nicht,« erwiederte Müllenheim.

»Was Burkhard, obwohl er genaue Kenntniß davon hatte, uns Allen zu

Unrecht verschwiegen hat, das hat mir heute Schmasman offenbart, sein

Übereinkommen mit dem Grafen Thierstein, das er in unser Aller Namen

mit ihm getroffen hat und das --«

»Wer hat ihm dazu Vollmacht ertheilt?« unterbrach Leiningen den Redner

heftig.

-- »und das,« fuhr Müllenheim unbeirrt fort, »für beide Theile so

zufriedenstellend ausgefallen ist, daß Schmasmans Freunde, die doch

ebenso entschiedene Gegner der Thierstein'schen Ansprüche waren wie

wir, sich damit vollkommen einverstanden erklärt und sich Schmasmans

Bündniß mit Thierstein angeschlossen haben.«

»Schmasman hat sie wohl dazu beredet, weil sich sein Sohn mit

Thiersteins Tochter betraut hat,« bemerkte Henning von Landsberg.

»Das ist nicht die Veranlassung zu dem Bunde, sondern eine Folge davon;

vorher kam das Bündniß der Väter und danach erst das Verlöbniß ihrer

Kinder zu Stande,« entgegnete Müllenheim. »Wollt ihr die vereinbarten

Bedingungen hören?«

»Ein andermal,« sprach Dürkheim. »Wir können Schmasman vertrauen, daß

er weder sich selbst noch uns dem Thiersteiner gegenüber das Geringste

vergeben hat.«

»Das können wir allerdings,« pflichtete Lützelstein dem Vorredner bei.

»Aber warum hat uns Burkhard das verschwiegen?«

»Aus Trotz,« rief Müllenheim, »weil er keinen Ausgleich und keinen

Frieden wollte und weil er -- es muß einmal gesagt werden -- weil er

die Hohkönigsburg haben wollte.«

»Die Hohkönigsburg? für sich? und wir sollten sie für ihn erobern?«

fragten gleichzeitig einige der Herren, höchst betroffen von diesen

aufregenden Mittheilungen. Auch die Anderen schüttelten mißbilligend

und murrend den Kopf und schwiegen, weil sie das soeben Vernommene mit

keinem Worte zu beschönigen wußten.

Müllenheim aber fuhr fort: »Ich hoffe, liebe Herren, ich habe euch

Alle überzeugt, daß es das Gerathenste ist, mit unsern Gegnern Frieden

zu schließen. Wir können es mit Ehren thun, und sie werden uns dabei

auf halbem Wege entgegenkommen. Außerdem ist es das sicherste Mittel,

unserem Freunde Burkhard die Freiheit zu verschaffen.«

Als kein Widerspruch dagegen laut wurde, nahm Lützelstein wieder das

Wort und sagte: »Du hast Recht, Jost; es bleibt uns nichts Anderes

übrig.« Seine Gäste nickten ihm der Reihe nach zu außer Leiningen, der

verdrossen dasaß und sich nicht rührte.

»Ich fürchte nur, Burkhard wird sich gegen unsern Beschluß mit aller

Gewalt auflehnen, seine Zustimmung verweigern und uns Alle mit einander

Abtrünnige schelten,« sagte Landsberg.

»Mag er! fügen muß er sich,« versetzte Müllenheim. »Er allein kann die

Fehde nicht weiterführen, und ohne Handfeste giebt ihn Thierstein nicht

frei.«

»Wer wird es ihm beibringen?« fragte Dürkheim, »Philipp, Du?«

»Ich? nein! ich richte bei meinem Bruder nichts aus. Das kann nur

Müllenheim,« erwiederte Philipp.

»Ich übernehm' es,« erklärte Jost. »Graf Thierstein wird mir eine

Unterredung mit seinem Gefangenen nicht verwehren.«

»Ich beneide Euch um diesen Gang nicht, Herr Jost von Müllenheim,«

lachte der Dagsburger höhnisch.

»Glaubt Ihr, daß er mir Freude macht, Graf Schaffried? ich trete ihn

Euch gern ab, wenn Ihr Lust dazu habt,« entgegnete ihm Müllenheim

scharf.

»Auf gute Verrichtung, Jost!« sprach Henning, der einem drohenden

Wortstreit zwischen den Beiden durch einen gemeinsamen Trunk vorbeugen

und damit zugleich das Zeichen zum Aufbruch geben wollte.

Sie leerten ihre Becher und erhoben sich, mit den Harnischen klirrend

und rasselnd, vom Tische, um unten die Rosse zu besteigen und von der

Frankenburg abzureiten. --

Burkhard befand sich auf der Hohkönigsburg in einem so bequemen

Gewahrsam und genoß einer so vorzüglichen Pflege, wie er sich beides

nicht besser wünschen konnte. Pater Eusebius kam täglich, seine Wunde

zu behandeln und die Heilung des gebrochenen Schlüsselbeines zu

bewirken. Außer diesem aber und seiner Bedienung wollte der langsam

Genesende Niemand sehen und hatte sich den ihm zugedachten Besuch des

Grafen Oswald entschieden verbeten, man sollte ihn in Ruhe lassen, er

wollte allein sein. Mit verbundener Schulter saß er in finsterem Brüten

oder schaute sehnsüchtig in das weite Land hinaus, wo die Freiheit

winkte und in der Ferne wie ein verführerisch zwinkerndes Auge ein

Stück vom Spiegel des Rheines blitzte. Er sah die Wolken am Himmel

ziehen und hörte den Wind in den Bäumen rauschen, beständig fürchtend,

daß er das nicht lange mehr können, daß man ihn nach Fehderecht bald

aus seiner wohnlichen Krankenstube hier in den Thurm werfen und dort

elend verkommen lassen würde. Aber die Hoffnung ließ er nicht sinken,

daß seine Freunde die größten Anstrengungen zu seiner Befreiung

machen würden. Sie würden gewiß nicht still sitzen und müßig bleiben,

sondern neue Kräfte sammeln und den Feind wieder und wieder angreifen.

Vielleicht glückte es ihnen auch im weiteren Verlauf der Fehde, einen

der hervorragendsten Gegner, wo möglich einen Rappoltstein, gefangen zu

nehmen, gegen den er dann ausgetauscht werden könnte. Andere Mittel

und Wege zu seiner Befreiung als die siegreiche Hilfe seiner Freunde

sah er nirgend, denn nun und nimmer würde er sich dazu herbeilassen,

sich vor dem Thiersteiner zu demüthigen und wußte daher nicht, wie

lange Zeit, wie viele Jahre vielleicht er die Pein der Gefangenschaft

zu tragen haben würde, er, der Alles eher ertrug als den Zwang, sich

dem Willen eines Anderen fügen zu müssen. --

Nach Verlauf einer Woche wurde ihm der Besuch Schmasmans gemeldet. Aber

auch ihn wollte er nicht empfangen. »Nein, nein!« rief er, »ich will

ihn nicht, er soll mir nicht vor die Augen kommen.«

Schmasman jedoch, schon dicht vor der nicht ganz geschlossenen Thüre

wartend, hörte den unfreundlichen Bescheid und trat auch ohne die

ertheilte Erlaubniß mit den Worten ins Zimmer: »Ich lasse mich nicht

abweisen, Burkhard. Hier bin ich; hinauswerfen kannst Du mich nicht,

mußt hören, was ich Dir zu sagen habe.«

»Was willst Du hier?« fuhr Burkhard auf, »Dich an meinem Unglück

weiden? ist ja Dein Werk, Wortbrüchiger, der Du bist!«

»Was ich Dir darauf erwiedern könnte, weißt Du,« entgegnete Schmasman.

»Das Mitleid treibt mich her, denn ich meine es gut mit Dir, Burkhard,

und verzeihe Dir Alles, was Du mir angethan hast. Also laß uns ruhig

und vernünftig mit einander reden.«

»Was sollten wir noch mit einander zu reden haben!«

»Willst Du mir ein paar Fragen beantworten?«

»Das kommt auf die Fragen an.«

»Zunächst gestattest Du wohl, daß ich mich setze,« sagte Schmasman,

indem er Burkhard gegenüber, der sich selber nicht von seinem Sitz

erhoben hatte, auf einem Stuhle Platz nahm. »Du hast eine Begegnung mit

dem Grafen Oswald abgelehnt. Hast Du schon darüber nachgedacht, auf

welche Weise Du Deine Freiheit wiedererlangen willst?«

»Wenn ich ausbrechen könnte, thät' ich's; Worte verliere ich darüber

nicht.«

»Du hättest doch Oswald nach seinen Bedingungen fragen können.«

»Bedingungen? ich lasse mir von dem Thiersteiner keine Bedingungen

stellen,« trotzte Burkhard.

»Er war vor Kurzem bei mir auf der Ulrichsburg; da habe ich gethan, was

ich konnte, seine Anfangs sehr hohen Forderungen zu ermäßigen. Es ist

mir auch gelungen, und Du mußt nun zufrieden sein mit dem, was ich für

Dich erreicht habe.«

»Hast Du den Auftrag, mit mir darüber zu verhandeln?«

»Nein, das nicht.«

»Ich dachte. Thierstein wird ja durch die Heirathsabrede eurer Kinder

Dein Herr Bruder. Ich wünsche Dir Glück zu diesem Bruder.«

»Danke!«

»Ihr werdet ja sehen, ihr kurzsichtigen, leichtgläubigen Thoren,

was ihr nun erst mit ihm erleben werdet, nachdem ihr ihm in seinem

Hochmuth beigestanden und ihn noch darin bestärkt habt. Jetzt

wird er euch erst recht den Fuß auf den Nacken setzen, euch seine

landvogteiliche Gewalt fühlen lassen und euch ein Recht nach dem

anderen über dem Kopfe wegnehmen. Oder fällt bei Deinem geheimen

Abkommen mit ihm noch ein ganz besonders werthvolles Privileg für Dich

ab, dessen kein Anderer theilhaftig wird?«

»Burkhard!!« -- Schmasman sprang auf, und auch Burkhard erhob sich

ungestüm. Mit zornfunkelnden Augen maßen sich die Beiden, die in ihrem

Leben manchen Strauß zusammen ausgefochten, manchen Ritt Bügel an Bügel

gethan und so manchen, manchen Becher Wein an einem Tische mit einander

getrunken hatten. Schmasman kämpfte seine Empörung nieder und sprach

mit erzwungener Ruhe: »Ich will die schmählichen Worte, die Dir in

Deinem Unverstand eben entschlüpft sind, nicht gehört haben, denn ich

bin nicht gekommen, um mich mit Dir zu zanken, sondern um Dir zu rathen

und zu helfen.«

»Ich habe Dich noch nicht um Rath und Hilfe ersucht und will Dir nichts

zu danken haben,« schnob Burkhard.

»So? aber zur Hohkönigsburg sollte ich Dir verhelfen, die Hohkönigsburg

wolltest Du mir zu danken haben, wenn ich sie mit Dir, für Dich

gestürmt und erobert hätte.«

»Nun, Du hast es nicht gethan, also kann ich mir den Dank sparen.«

»An etwas Anderes aber möchte ich Dich erinnern.«

»An was? wenn's beliebt,« fragte Burkhard mit umwölkter Stirn.

»An unsere alte Freundschaft, Burkhard!«

»Pah! alte Freundschaft!« sprach ihm Burkhard hohnlachend nach. »Die

liegt da unten im Weilerthal begraben und steht nicht wieder auf.«

»Ich hoffe doch, Burkhard!«

»Nein! wenn Du gekommen bist, Todtes zu erwecken, -- das wäre verlorene

Mühe.«

»So laß Dich an die Deinigen erinnern zu Hause, wie sie sich grämen

werden.«

»Bei Dir werden sie nicht betteln gehen.«

»Burkhard, um Deine Freiheit handelt es sich.«

»Was kümmert Dich meine Freiheit! gebrauche die Deinige und -- geh!«

»Es kostet Dich ein Wort, Burkhard, --«

»Das einzige Wort, das ich Dir zu sagen habe, hast Du eben gehört.«

Damit wandte er sich ab und stellte sich, Schmasman den Rücken

zukehrend, ans Fenster.

»Du weisest mir die Thüre?« sprach Schmasman. »Nun, -- dann lebewohl!

und wenn Du mich brauchen kannst, so rufe mich, dann bin ich da. Aber,

Burkhard, ungebeten komme ich nicht zum zweiten Male. Lebewohl!«

Die Hohkönigsburg: Eine Fehdegeschichte aus dem Wasgau · 第 42 / 49 题