Die Abtheilung am Ufer schien an unserer Aufregung theilzunehmen und
sang den wilden Refrain des tollen afrikanischen Liedes mit. Wir sahen,
wie sie vorwärts eilten, um mit uns gleichen Schritt zu halten, wenn
wir um die Caps und Vorsprünge und an den Buchten vorbeifuhren, deren
Ufer mit Riedgras, Schilfrohr und Binsen bedeckt waren. Wir sahen den
winzigen, beweglichen Kalulu, den kleinen Bilali und Madschwara die
der Karavane gehörigen Heerden von Ziegen, Schafen und Eseln treiben
und auch diese Thiere schienen sich an der allgemeinen Freude zu
betheiligen.
Auch die stolze, wilde Natur, der hehre, blaue, unendliche Himmelsdom,
die weite, lebhaft grüne Ebene zur Linken, die ausgedehnte, glänzende
Wasserfläche schien in feierlicher Heiterkeit an unserer Freude
theilzunehmen und sie zu vermehren.
Um 10 Uhr morgens kamen wir an der Wohnstätte Kirindo’s, eines alten
Häuptlings, an, der wegen seiner grossen Freundlichkeit gegen Dr.
Livingstone und Feindseligkeit gegen die Araber merkwürdig ist. Diese
konnten sich das nicht erklären, wogegen der Doctor den Grund wohl
wusste; denn er hatte nur freundliche, aufrichtige Worte mit Kirindo
gewechselt, während alle Araber mit ihm verkehrten, als ob er gar kein
Mensch, viel weniger ein Häuptling sei.
Kirindo’s Wohnsitz liegt an der Mündung des Liutsché, die sehr
breit ist. Der Fluss schleicht hier langsam durch einen Wald von
Aeschinomenen (Markbäumen) in den See. Diesen Ort hatten wir als
Sammelplatz für die See- und Landabtheilung bestimmt, damit die Boote
alle ans andere, anderthalb Meilen entfernte Ufer hinüberbrächten. Die
Mündung des Liutsché bildet die Bai von Ukaranga, welche ihren Namen
vom gleichnamigen, am andern Ufer, einige hundert Schritt vom See
entfernt liegenden Dorf Ukaranga führt, wohin wir übersetzen sollten.
Aus dem grössern Boote wurde alles Gepäck entfernt und sorgfältig ins
kleinere gepackt; einige ausgesucht gute Ruderer fuhren nun mit dem
Doctor ab, welcher das Aufschlagen des Lagers in Ukaranga überwachen
sollte, während ich zurückblieb, um die widerspenstigen, eigensinnigen
Esel zu binden und sie in das grosse Boot zu schleppen, damit dasselbe
nicht Gefahr laufe, umgeworfen und von hungrigen Krokodilen verzehrt zu
werden, die ringsumher auf Beute lauerten. Dann wurde die Ziegenheerde
eingeschifft und daneben so viele von unsern Leuten als möglich. Etwa
30 blieben noch mit mir zurück und für diese sollte das Boot noch
einmal zurückkehren.
Wir kamen alle gut in Ukaranga an, obwol wir in die gefährliche Nähe
einer Heerde Flusspferde geriethen, und setzten über die weite Mündung
des damals in Flut befindlichen Liutsché in etwa vier Stunden.
Am nächsten Tage nahmen wir unsern Weg in derselben Weise, wie wir
von Udschidschi abgereist waren, wieder nach Süden auf, so zwar, dass
die Seeabtheilung sich so nahe als möglich am Ufer hielt, jedoch, wo
es sich thun liess und Wind und Wetter es gestatteten, kühn über die
zahlreichen kleinen Buchten, welche die Ufer des Tanganika einkerben,
wegsetzte. Die Ufer waren wunderschön grün infolge der kurz vorher
stattgehabten Regengüsse; das Wasser des Sees spiegelte das blaue
Firmament treulich wieder. Es gab zahlreiche Flusspferde; die an diesem
Tage gesehenen hatten rothe Ringe rund um den untern Theil des Ohrs und
am Halse. Eins dieser Ungeheuer, das etwas spät auftauchte, wurde durch
unser Boot, welches direct auf dasselbe zusteuerte, so erschreckt,
dass es jählings untertauchte und dabei seine ganze Körperlänge
zeigte. Auf halbem Wege zwischen der Mündung des Malagarazi und der
des Liutsché sahen wir ein Lager am Ufer, nämlich Mohammed bin Gharib,
einen Mswahili, der oft in Livingstone’s mir mündlich mitgetheilten
Erzählungen seiner Abenteuer und Reisen als einer der freundlichsten
und besten Muselmänner Central-Afrikas vorgekommen war. Er erschien mir
als ein freundlich gesinnter Mann mit einem Gesichtsausdruck, den man
hier selten antrifft, dem der Offenherzigkeit nämlich.
Die Vegetation der Ufer war, als wir weiter kamen, wahrhaft tropisch;
jede Biegung des Sees zeigte uns neue Schönheiten. Den weichen
Kreidefelsen, aus welchen die steilen Ufer des Sees in der Nähe des
Malagarazi meist bestehen, hat die Brandung eigenthümlich mitgespielt.
An der Mündung dieses Flusses langten wir ungefähr um 2 Uhr
nachmittags an, nachdem wir 18 Meilen von Ukaranga gerudert waren. Die
Landabtheilung stiess sehr ermüdet ungefähr um 5 Uhr nachmittags zu uns.
Der nächste Tag wurde dazu verwandt, die Karavane über die breite
Mündung des Malagarazi in unser einige Meilen nördlich vom Flusse
belegenes Lager überzusetzen. Diesen Fluss würde eine civilisirte
Gemeinde sehr vortheilhaft finden, um die Entfernung zwischen dem
Tanganika und der Küste zu verkürzen. Man könnte nämlich fast 100
Meilen auf diesem Flusse fahren, der zu allen Jahreszeiten tief genug
ist, um bis Kiala in Uvinza schiffbar zu sein, von wo aus sich ein
gerader Weg leicht nach Unyanyembé führen liesse. Auch Missionäre
könnten auf ihren Reisen nach Uvinza, Uhha und Ugala davon Vortheil
ziehen.
Am 30. kamen wir, indem wir die malerischen Caps Kagongo, Mviga und
Kivoe umschifften, nach ungefähr dreistündigem Rudern in Sicht der
an der Mündung des raschfliessenden aber trüben Rugufu belegenen
Dorfschaften. Hier hatten wir wieder die Karavane über die von
Krokodilen heimgesuchte Flussmündung überzusetzen.
Am Morgen des 31. schickten wir ein Boot mit Leuten aus, um uns
Nahrungsmittel in einigen Dörfern, die man auf der andern Seite
erblickte, zu besorgen. Für 4 Doti kauften wir genug, um die aus 48
Personen bestehende Karavane vier Tage lang zu erhalten. Dann lichteten
wir die Anker, theilten dem Kirangozi mit, dass wir nach Urimba wollten
und gaben ihm den Befehl, sich so nahe wie möglich am Ufer des Sees
zu halten, wo es thunlich wäre, sonst aber so zu verfahren, wie es
am besten ginge. Von der Mündung des Rugufu, dessen Quellen wir auf
unserer pfadlosen Herreise nach Udschidschi passirt hatten, bis nach
dem sechs Tagereisen zu Wasser entfernten Urimba gibt es keine Dörfer
und also auch keine Nahrungsmittel. Da jedoch die Landabtheilung, ehe
sie Udschidschi verlassen, Rationen für acht Tage mitbekommen und an
diesem Morgen für vier Tage ausgetheilt erhalten hatte, befand sie
sich in keiner Gefahr zu verhungern, falls die Gebirgsspitzen, welche
sich jetzt steil und abschüssig hintereinander entfalteten, sie daran
verhindern sollten, mit uns im Verkehr zu bleiben. Man darf nämlich
nicht vergessen, dass eine Reise wie diese bisher noch nie von einem
Araber oder Mswahili versucht worden war und daher jeder Schritt,
den die Leute thaten, in ein Land hinein geschah, von dem sie nicht
wussten, an welchem Theil des Ufers der Weg sie hinführe. Wir segelten
um das steile Vorgebirge von Kivoe, dessen waldbewachsene Höhe und
zackiger Abhang, der bis an den Rand des Ufers von Holz bewachsen war
und dessen herrliche Buchten und ruhige Schlupfwinkel wol jedermann
hätten poetisch stimmen können; boten den wilden Wogen der Bucht von
Kivoe Trotz und fuhren direct auf das nächste Cap Mizohazy zu, wo wir
infolge von Wind und Wellen genöthigt waren, zur Nacht halt zu machen.
Hinter Mizohazy liegt das schroffe Cap Kabogo, nicht das
furchtbare Kabogo, dessen Namen die abergläubischen Eingeborenen
in geheimnissvolle Schrecken gehüllt haben und dessen gewaltiges
Donnergebrüll wir auf unserer Flucht vor den Wahha beim Uebersetzen
über den Rugufu vernommen, sondern eine Landspitze in Ukaranga, an
deren harten, unwirthlichen Felsen so manches Boot schon zerschellt
worden; wir fuhren dicht an seinen unheildrohenden Felsmassen vorbei,
voll Dank für die Ruhe des Tanganika. In der Nähe dieses Kabogo
befinden sich einige sehr schöne Mvulebäume, die sich sehr zum Bootbau
eignen, es gibt aber keine lärmenden Eingeborene, die sich um das
Privilegium sie abzuholzen streiten.
Am Rande des Wassers, ungefähr drei Fuss über demselben, erblickte man
deutlich an der glatten Fläche der Felsabhänge von Kabogo den höchsten
Wasserstand des Sees. Dies bewies uns, dass der Tanganika während
der Regenzeit ungefähr drei Fuss über sein Niveau in der trockenen
Jahreszeit steigt und während der letztern durch Verdunstung auf sein
normales Niveau zurückgeführt wird. Durch die Menge Flüsse, die wir
auf dieser Reise passirten, war ich im Stande zu beobachten, ob,
wie man mir gesagt, eine Strömung nach Norden vorhanden sei. Ich sah
es deutlich, dass, wenn der Wind aus Südwesten, Süden oder Südosten
blies, die braune Flut der Flüsse nach Norden strömte; doch kam es
auch etliche mal vor, dass, wenn wir bei Nordwest- und Nordwinden an
den Flussmündungen vorbeikamen, die trüben Fluten von den Mündungen
aus nach Süden getrieben wurden, woraus ich den Schluss ziehe, dass im
Tanganika keine andere Strömung existirt, als die vom veränderlichen
Winde bedingte.
In einer gemüthlichen, bei einem Sigunga benannten Orte gelegenen Bucht
legten wir an, um unser zweites Frühstück einzunehmen. Eine an der
Mündung der Bai befindliche Insel machte ganz den Eindruck, dass dies
ein sehr schöner Ort für eine Missionsstation sein würde. Die grossen
Bergabhänge im Hintergrunde, ein wellenförmiges, gut bewaldetes Land
zwischen denselben und der Bucht vermehrten noch die Reize dieses
Ortes. Die Insel, die Platz für ein grosses, wohlzuvertheidigendes
Dorf hat, könnte aus Klugheitsrücksichten die eigentliche Mission
und Gemeinde aufnehmen. Die von Land umschlossene Bucht würde ihre
Fischerei und Handelsfahrzeuge beschützen und der fruchtbare Boden
zwischen den Bergen und der Bai die Bevölkerung der Insel aufs
allerreichlichste zu ernähren im Stande sein. Holz, um Boote und
Häuser zu bauen, ist dicht bei der Hand; das umgebende Land hat viele
Jagdthiere, und das gelehrige, höfliche Volk von Ukaranga wartet nur
auf Seelenhirten.
Nach einem kurzen Aufenthalt in dem schönen Sigunga stiessen wir vom
Lande und kamen nach drei Stunden an der Mündung des Flusses Uwelasia
an. Wir amüsirten uns damit, auf die zahlreichen Flusspferde und
Krokodile zu schiessen, wodurch wir auch hofften, die Aufmerksamkeit
unserer Landabtheilung auf uns zu ziehen, deren Flinten wir seit dem
Rugufu nicht mehr hatten knallen hören.
Am 3. Januar verliessen wir Uwelasia und kamen am Cap Herembe vorüber
in der Bai von Tongwe an. Diese Bucht ist ungefähr 25 Meilen breit und
erstreckt sich vom Cap Herembe bis zum Cap Tongwe. Da wir uns so nahe
an unserm Bestimmungsort befanden, Urimba ist nämlich blos sechs Meilen
von der Herembe-Spitze entfernt, machten sich die Mannschaften beider
Boote eifrig an ihre Ruder und ermuthigten sich mit Geschrei, Gelächter
und Gesang zu den äussersten Anstrengungen. Die Flaggen der beiden
grossen angelsächsischen Völker spielten in den milden Lüften, näherten
sich bisweilen und entfernten sich dann wieder wie zwei schüchterne
Liebhaber. Das schmale, kleine Boot Livingstone’s blieb voran und die
rothe Kreuzfahne Englands, die vor mir herflatterte, schien dem schönen
nachfolgenden Boote zu sagen: „Folge mir, England führt Dich.“ Und
gebührte hier nicht wirklich England der erste Platz? Es hat ja ein
Recht dazu, indem es den Tanganika entdeckt hat; Amerika ist erst als
zweites hinzugekommen.
Urimba, ein grosser Bezirk von Kawendi, hat ein Dorf gleiches Namens,
das von Flüchtlingen aus Yombeh bewohnt wird, welche das Delta des
Loadscheri, obgleich es, wie das des Rusizi, ein äusserst ungesunder
Ort ist, doch der Nachbarschaft Pumburu’s, des Sultans des südlichen
Kawendi, sehr vorziehen. Sie scheinen von den nachhaltigen Verfolgungen
ihrer Unterdrücker so eingeschüchtert und mistrauisch gegen Fremde
geworden zu sein, dass sie uns durchaus nicht in ihr Dorf lassen
wollten, worüber ich, aufrichtig gesagt, sehr erfreut war, nachdem ich
mir die pesthauchende Fäulniss ihrer Umgebung angesehen hatte. In ihrer
unmittelbaren Nachbarschaft, ja sogar in einer Entfernung von einigen
Meilen nach beiden Seiten, könnte meines Erachtens ein Weisser auch
nicht eine einzige Nacht schlafen, ohne sich den Tod zu holen. Südlich
vom Dorfe, am äussersten südöstlichen Winkel der Tongwe-Bai, etwa 1½
Meile westlich vom hohen Pic Kivanga oder Kakungu, fand ich einen
geeigneten Lagerplatz. Nach einer vom Doctor angestellten Beobachtung
befanden wir uns auf 5° 54′ südl. Breite.
Die Eingeborenen hatten nichts von unserer Landabtheilung gehört und
da das Delta des Loadscheri und Mogambazi sich 15 Meilen lang hinzieht
und eine ganz unpassirbare Gegend bildete, die vollständig flach, von
hohem Matete, Aeschinomenen und Dornbüschen bewachsen und von Wasser
überflutet ist, so war es unnütz, unsere Leute dadurch abzustrapaziren,
dass sie in diesem unwirthlichen Lande nach unserer Landabtheilung
suchten. Auch konnten wir uns keine Lebensmittel verschaffen; denn die
Dörfer waren halbverhungert, sodass die Einwohner aus der Hand in den
Mund lebten von dem, was ein widerwilliges Geschick ihnen in die Netze
trieb.
Am zweiten Tage nach unserer Ankunft in Urimba begab ich mich
mit meinem Flintenträger Kalulu, der Livingstone’s vorzügliches
doppelläufiges Gewehr (ein Reilly Nr. 12) trug, auf die Suche nach
Wild. Nachdem ich ungefähr eine Meile gegangen, stiess ich auf eine
Heerde Zebras. Ich wusste es dadurch, dass ich auf Hand und Füssen
vorwärtskroch, so einzurichten, dass ich auf etwa 100 Schritt in ihre
Nähe kam; es war aber ein schlimmer Ort, denn niedrige Sträucher
stachen mich; die Tsetse-Fliegen liessen sich auf das Visir meiner
Flinte nieder, zerstachen mir die Nase, flogen mir in die Augen, kurz
brachten mich vollständig ausser Fassung; und um meine Unzufriedenheit
noch zu vermehren, beunruhigten meine Anstrengungen, mich von den
Dornen freizumachen, die Zebras, welche sich den verdächtigen
Gegenstand im Busch ansahen. Ich feuerte zwar auf die Brust eines
derselben, verfehlte es aber, wie zu erwarten war. Darauf galopirten
die Zebras ungefähr 300 Schritt weit fort; ich stürzte ins Freie,
spannte rasch den Drücker des linken Laufs, zielte nach einem
herrlichen Thier, das seinen Gefährten vorantrabte, und schickte ihm
auf gut Glück eine Kugel durchs Herz. Auch brachte mir ein anderer
glücklicher Schuss eine grosse Gans mit scharfen Hornsporen am vordem
Theile des Flügels. Dieser Fleischvorrath trug wesentlich dazu bei,
unsere Gesellschaft zu verproviantiren für die uns bevorstehende Reise
durch das unbekannte Land, das sich zwischen uns und Mrera in Rusawa in
Kawendi befand.
Erst am dritten Tage nach unserer Ankunft im Lager von Urimba langte
unsere Landabtheilung an. Sie hatte unsere grosse Flagge auf einem
zwanzig Fuss hohen Bambus über dem höchsten Baum in der Nähe unseres
Lagers erblickt, als sie den scharfen, hohen Bergrücken hinter dem
funfzehn Meilen entfernten Nerembe überschritten, und dieselbe zuerst
für einen grossen Vogel gehalten; es gab aber scharfsichtige Leute
unter ihnen, und geführt von ihnen erreichten sie unser Lager, wo sie
so begrüsst wurden, wie es nur Leuten widerfährt, die für verloren
gehalten sind.
In diesem Lager bekam ich einen neuen Fieberanfall, der durch die
Nachbarschaft des fürchterlichen Deltas herbeigeführt wurde, dessen
blosser Anblick mich schon krank machte.
Am 7. Januar brachen wir unser Lager ab und wandten uns nach Osten,
was für mich soviel wie nach Hause hiess. Doch geschah dies nicht ohne
Bedauern! Ich hatte viel Glück und Freude und angenehme Gesellschaft
an den Ufern des Sees gefunden, hatte liebliche Landschaften gesehen,
welche mich sirenenartig zur Ruhe einluden, wo es weder Tumult,
noch Streit, noch Niederlagen, weder Hoffnung, noch Enttäuschung
gab, sondern nur eine träumerische, träge, aber angenehme Ruhe, die
nur einige Nachtheile mit sich führte. Denn hier gab es Fieber;
und ich hatte keine Bücher oder Zeitungen, kein Weib unserer
Rasse, kein Theater oder Hotel oder Restaurant, keine Austern oder
Pfeffermünz-Pasteten oder Buchweizen-Kuchen oder sonst etwas, was
ein gebildeter Gaumen liebt. Daher hatte ich den Muth, als ich dem
friedlichen See und den grossen, blauen Bergen, welche je weiter sie
zu beiden Seiten in die Ferne rückten, noch intensiver blau wurden,
Lebewohl sagte, dieses schreckliche Wort ohne Thränen und Seufzer
auszusprechen.
[Illustration: ERLEGUNG EINES BÜFFELS.