II. S. 190.]

Die Abtheilung am Ufer schien an unserer Aufregung theilzunehmen und

sang den wilden Refrain des tollen afrikanischen Liedes mit. Wir sahen,

wie sie vorwärts eilten, um mit uns gleichen Schritt zu halten, wenn

wir um die Caps und Vorsprünge und an den Buchten vorbeifuhren, deren

Ufer mit Riedgras, Schilfrohr und Binsen bedeckt waren. Wir sahen den

winzigen, beweglichen Kalulu, den kleinen Bilali und Madschwara die

der Karavane gehörigen Heerden von Ziegen, Schafen und Eseln treiben

und auch diese Thiere schienen sich an der allgemeinen Freude zu

betheiligen.

Auch die stolze, wilde Natur, der hehre, blaue, unendliche Himmelsdom,

die weite, lebhaft grüne Ebene zur Linken, die ausgedehnte, glänzende

Wasserfläche schien in feierlicher Heiterkeit an unserer Freude

theilzunehmen und sie zu vermehren.

Um 10 Uhr morgens kamen wir an der Wohnstätte Kirindo’s, eines alten

Häuptlings, an, der wegen seiner grossen Freundlichkeit gegen Dr.

Livingstone und Feindseligkeit gegen die Araber merkwürdig ist. Diese

konnten sich das nicht erklären, wogegen der Doctor den Grund wohl

wusste; denn er hatte nur freundliche, aufrichtige Worte mit Kirindo

gewechselt, während alle Araber mit ihm verkehrten, als ob er gar kein

Mensch, viel weniger ein Häuptling sei.

Kirindo’s Wohnsitz liegt an der Mündung des Liutsché, die sehr

breit ist. Der Fluss schleicht hier langsam durch einen Wald von

Aeschinomenen (Markbäumen) in den See. Diesen Ort hatten wir als

Sammelplatz für die See- und Landabtheilung bestimmt, damit die Boote

alle ans andere, anderthalb Meilen entfernte Ufer hinüberbrächten. Die

Mündung des Liutsché bildet die Bai von Ukaranga, welche ihren Namen

vom gleichnamigen, am andern Ufer, einige hundert Schritt vom See

entfernt liegenden Dorf Ukaranga führt, wohin wir übersetzen sollten.

Aus dem grössern Boote wurde alles Gepäck entfernt und sorgfältig ins

kleinere gepackt; einige ausgesucht gute Ruderer fuhren nun mit dem

Doctor ab, welcher das Aufschlagen des Lagers in Ukaranga überwachen

sollte, während ich zurückblieb, um die widerspenstigen, eigensinnigen

Esel zu binden und sie in das grosse Boot zu schleppen, damit dasselbe

nicht Gefahr laufe, umgeworfen und von hungrigen Krokodilen verzehrt zu

werden, die ringsumher auf Beute lauerten. Dann wurde die Ziegenheerde

eingeschifft und daneben so viele von unsern Leuten als möglich. Etwa

30 blieben noch mit mir zurück und für diese sollte das Boot noch

einmal zurückkehren.

Wir kamen alle gut in Ukaranga an, obwol wir in die gefährliche Nähe

einer Heerde Flusspferde geriethen, und setzten über die weite Mündung

des damals in Flut befindlichen Liutsché in etwa vier Stunden.

Am nächsten Tage nahmen wir unsern Weg in derselben Weise, wie wir

von Udschidschi abgereist waren, wieder nach Süden auf, so zwar, dass

die Seeabtheilung sich so nahe als möglich am Ufer hielt, jedoch, wo

es sich thun liess und Wind und Wetter es gestatteten, kühn über die

zahlreichen kleinen Buchten, welche die Ufer des Tanganika einkerben,

wegsetzte. Die Ufer waren wunderschön grün infolge der kurz vorher

stattgehabten Regengüsse; das Wasser des Sees spiegelte das blaue

Firmament treulich wieder. Es gab zahlreiche Flusspferde; die an diesem

Tage gesehenen hatten rothe Ringe rund um den untern Theil des Ohrs und

am Halse. Eins dieser Ungeheuer, das etwas spät auftauchte, wurde durch

unser Boot, welches direct auf dasselbe zusteuerte, so erschreckt,

dass es jählings untertauchte und dabei seine ganze Körperlänge

zeigte. Auf halbem Wege zwischen der Mündung des Malagarazi und der

des Liutsché sahen wir ein Lager am Ufer, nämlich Mohammed bin Gharib,

einen Mswahili, der oft in Livingstone’s mir mündlich mitgetheilten

Erzählungen seiner Abenteuer und Reisen als einer der freundlichsten

und besten Muselmänner Central-Afrikas vorgekommen war. Er erschien mir

als ein freundlich gesinnter Mann mit einem Gesichtsausdruck, den man

hier selten antrifft, dem der Offenherzigkeit nämlich.

Die Vegetation der Ufer war, als wir weiter kamen, wahrhaft tropisch;

jede Biegung des Sees zeigte uns neue Schönheiten. Den weichen

Kreidefelsen, aus welchen die steilen Ufer des Sees in der Nähe des

Malagarazi meist bestehen, hat die Brandung eigenthümlich mitgespielt.

An der Mündung dieses Flusses langten wir ungefähr um 2 Uhr

nachmittags an, nachdem wir 18 Meilen von Ukaranga gerudert waren. Die

Landabtheilung stiess sehr ermüdet ungefähr um 5 Uhr nachmittags zu uns.

Der nächste Tag wurde dazu verwandt, die Karavane über die breite

Mündung des Malagarazi in unser einige Meilen nördlich vom Flusse

belegenes Lager überzusetzen. Diesen Fluss würde eine civilisirte

Gemeinde sehr vortheilhaft finden, um die Entfernung zwischen dem

Tanganika und der Küste zu verkürzen. Man könnte nämlich fast 100

Meilen auf diesem Flusse fahren, der zu allen Jahreszeiten tief genug

ist, um bis Kiala in Uvinza schiffbar zu sein, von wo aus sich ein

gerader Weg leicht nach Unyanyembé führen liesse. Auch Missionäre

könnten auf ihren Reisen nach Uvinza, Uhha und Ugala davon Vortheil

ziehen.

Am 30. kamen wir, indem wir die malerischen Caps Kagongo, Mviga und

Kivoe umschifften, nach ungefähr dreistündigem Rudern in Sicht der

an der Mündung des raschfliessenden aber trüben Rugufu belegenen

Dorfschaften. Hier hatten wir wieder die Karavane über die von

Krokodilen heimgesuchte Flussmündung überzusetzen.

Am Morgen des 31. schickten wir ein Boot mit Leuten aus, um uns

Nahrungsmittel in einigen Dörfern, die man auf der andern Seite

erblickte, zu besorgen. Für 4 Doti kauften wir genug, um die aus 48

Personen bestehende Karavane vier Tage lang zu erhalten. Dann lichteten

wir die Anker, theilten dem Kirangozi mit, dass wir nach Urimba wollten

und gaben ihm den Befehl, sich so nahe wie möglich am Ufer des Sees

zu halten, wo es thunlich wäre, sonst aber so zu verfahren, wie es

am besten ginge. Von der Mündung des Rugufu, dessen Quellen wir auf

unserer pfadlosen Herreise nach Udschidschi passirt hatten, bis nach

dem sechs Tagereisen zu Wasser entfernten Urimba gibt es keine Dörfer

und also auch keine Nahrungsmittel. Da jedoch die Landabtheilung, ehe

sie Udschidschi verlassen, Rationen für acht Tage mitbekommen und an

diesem Morgen für vier Tage ausgetheilt erhalten hatte, befand sie

sich in keiner Gefahr zu verhungern, falls die Gebirgsspitzen, welche

sich jetzt steil und abschüssig hintereinander entfalteten, sie daran

verhindern sollten, mit uns im Verkehr zu bleiben. Man darf nämlich

nicht vergessen, dass eine Reise wie diese bisher noch nie von einem

Araber oder Mswahili versucht worden war und daher jeder Schritt,

den die Leute thaten, in ein Land hinein geschah, von dem sie nicht

wussten, an welchem Theil des Ufers der Weg sie hinführe. Wir segelten

um das steile Vorgebirge von Kivoe, dessen waldbewachsene Höhe und

zackiger Abhang, der bis an den Rand des Ufers von Holz bewachsen war

und dessen herrliche Buchten und ruhige Schlupfwinkel wol jedermann

hätten poetisch stimmen können; boten den wilden Wogen der Bucht von

Kivoe Trotz und fuhren direct auf das nächste Cap Mizohazy zu, wo wir

infolge von Wind und Wellen genöthigt waren, zur Nacht halt zu machen.

Hinter Mizohazy liegt das schroffe Cap Kabogo, nicht das

furchtbare Kabogo, dessen Namen die abergläubischen Eingeborenen

in geheimnissvolle Schrecken gehüllt haben und dessen gewaltiges

Donnergebrüll wir auf unserer Flucht vor den Wahha beim Uebersetzen

über den Rugufu vernommen, sondern eine Landspitze in Ukaranga, an

deren harten, unwirthlichen Felsen so manches Boot schon zerschellt

worden; wir fuhren dicht an seinen unheildrohenden Felsmassen vorbei,

voll Dank für die Ruhe des Tanganika. In der Nähe dieses Kabogo

befinden sich einige sehr schöne Mvulebäume, die sich sehr zum Bootbau

eignen, es gibt aber keine lärmenden Eingeborene, die sich um das

Privilegium sie abzuholzen streiten.

Am Rande des Wassers, ungefähr drei Fuss über demselben, erblickte man

deutlich an der glatten Fläche der Felsabhänge von Kabogo den höchsten

Wasserstand des Sees. Dies bewies uns, dass der Tanganika während

der Regenzeit ungefähr drei Fuss über sein Niveau in der trockenen

Jahreszeit steigt und während der letztern durch Verdunstung auf sein

normales Niveau zurückgeführt wird. Durch die Menge Flüsse, die wir

auf dieser Reise passirten, war ich im Stande zu beobachten, ob,

wie man mir gesagt, eine Strömung nach Norden vorhanden sei. Ich sah

es deutlich, dass, wenn der Wind aus Südwesten, Süden oder Südosten

blies, die braune Flut der Flüsse nach Norden strömte; doch kam es

auch etliche mal vor, dass, wenn wir bei Nordwest- und Nordwinden an

den Flussmündungen vorbeikamen, die trüben Fluten von den Mündungen

aus nach Süden getrieben wurden, woraus ich den Schluss ziehe, dass im

Tanganika keine andere Strömung existirt, als die vom veränderlichen

Winde bedingte.

In einer gemüthlichen, bei einem Sigunga benannten Orte gelegenen Bucht

legten wir an, um unser zweites Frühstück einzunehmen. Eine an der

Mündung der Bai befindliche Insel machte ganz den Eindruck, dass dies

ein sehr schöner Ort für eine Missionsstation sein würde. Die grossen

Bergabhänge im Hintergrunde, ein wellenförmiges, gut bewaldetes Land

zwischen denselben und der Bucht vermehrten noch die Reize dieses

Ortes. Die Insel, die Platz für ein grosses, wohlzuvertheidigendes

Dorf hat, könnte aus Klugheitsrücksichten die eigentliche Mission

und Gemeinde aufnehmen. Die von Land umschlossene Bucht würde ihre

Fischerei und Handelsfahrzeuge beschützen und der fruchtbare Boden

zwischen den Bergen und der Bai die Bevölkerung der Insel aufs

allerreichlichste zu ernähren im Stande sein. Holz, um Boote und

Häuser zu bauen, ist dicht bei der Hand; das umgebende Land hat viele

Jagdthiere, und das gelehrige, höfliche Volk von Ukaranga wartet nur

auf Seelenhirten.

Nach einem kurzen Aufenthalt in dem schönen Sigunga stiessen wir vom

Lande und kamen nach drei Stunden an der Mündung des Flusses Uwelasia

an. Wir amüsirten uns damit, auf die zahlreichen Flusspferde und

Krokodile zu schiessen, wodurch wir auch hofften, die Aufmerksamkeit

unserer Landabtheilung auf uns zu ziehen, deren Flinten wir seit dem

Rugufu nicht mehr hatten knallen hören.

Am 3. Januar verliessen wir Uwelasia und kamen am Cap Herembe vorüber

in der Bai von Tongwe an. Diese Bucht ist ungefähr 25 Meilen breit und

erstreckt sich vom Cap Herembe bis zum Cap Tongwe. Da wir uns so nahe

an unserm Bestimmungsort befanden, Urimba ist nämlich blos sechs Meilen

von der Herembe-Spitze entfernt, machten sich die Mannschaften beider

Boote eifrig an ihre Ruder und ermuthigten sich mit Geschrei, Gelächter

und Gesang zu den äussersten Anstrengungen. Die Flaggen der beiden

grossen angelsächsischen Völker spielten in den milden Lüften, näherten

sich bisweilen und entfernten sich dann wieder wie zwei schüchterne

Liebhaber. Das schmale, kleine Boot Livingstone’s blieb voran und die

rothe Kreuzfahne Englands, die vor mir herflatterte, schien dem schönen

nachfolgenden Boote zu sagen: „Folge mir, England führt Dich.“ Und

gebührte hier nicht wirklich England der erste Platz? Es hat ja ein

Recht dazu, indem es den Tanganika entdeckt hat; Amerika ist erst als

zweites hinzugekommen.

Urimba, ein grosser Bezirk von Kawendi, hat ein Dorf gleiches Namens,

das von Flüchtlingen aus Yombeh bewohnt wird, welche das Delta des

Loadscheri, obgleich es, wie das des Rusizi, ein äusserst ungesunder

Ort ist, doch der Nachbarschaft Pumburu’s, des Sultans des südlichen

Kawendi, sehr vorziehen. Sie scheinen von den nachhaltigen Verfolgungen

ihrer Unterdrücker so eingeschüchtert und mistrauisch gegen Fremde

geworden zu sein, dass sie uns durchaus nicht in ihr Dorf lassen

wollten, worüber ich, aufrichtig gesagt, sehr erfreut war, nachdem ich

mir die pesthauchende Fäulniss ihrer Umgebung angesehen hatte. In ihrer

unmittelbaren Nachbarschaft, ja sogar in einer Entfernung von einigen

Meilen nach beiden Seiten, könnte meines Erachtens ein Weisser auch

nicht eine einzige Nacht schlafen, ohne sich den Tod zu holen. Südlich

vom Dorfe, am äussersten südöstlichen Winkel der Tongwe-Bai, etwa 1½

Meile westlich vom hohen Pic Kivanga oder Kakungu, fand ich einen

geeigneten Lagerplatz. Nach einer vom Doctor angestellten Beobachtung

befanden wir uns auf 5° 54′ südl. Breite.

Die Eingeborenen hatten nichts von unserer Landabtheilung gehört und

da das Delta des Loadscheri und Mogambazi sich 15 Meilen lang hinzieht

und eine ganz unpassirbare Gegend bildete, die vollständig flach, von

hohem Matete, Aeschinomenen und Dornbüschen bewachsen und von Wasser

überflutet ist, so war es unnütz, unsere Leute dadurch abzustrapaziren,

dass sie in diesem unwirthlichen Lande nach unserer Landabtheilung

suchten. Auch konnten wir uns keine Lebensmittel verschaffen; denn die

Dörfer waren halbverhungert, sodass die Einwohner aus der Hand in den

Mund lebten von dem, was ein widerwilliges Geschick ihnen in die Netze

trieb.

Am zweiten Tage nach unserer Ankunft in Urimba begab ich mich

mit meinem Flintenträger Kalulu, der Livingstone’s vorzügliches

doppelläufiges Gewehr (ein Reilly Nr. 12) trug, auf die Suche nach

Wild. Nachdem ich ungefähr eine Meile gegangen, stiess ich auf eine

Heerde Zebras. Ich wusste es dadurch, dass ich auf Hand und Füssen

vorwärtskroch, so einzurichten, dass ich auf etwa 100 Schritt in ihre

Nähe kam; es war aber ein schlimmer Ort, denn niedrige Sträucher

stachen mich; die Tsetse-Fliegen liessen sich auf das Visir meiner

Flinte nieder, zerstachen mir die Nase, flogen mir in die Augen, kurz

brachten mich vollständig ausser Fassung; und um meine Unzufriedenheit

noch zu vermehren, beunruhigten meine Anstrengungen, mich von den

Dornen freizumachen, die Zebras, welche sich den verdächtigen

Gegenstand im Busch ansahen. Ich feuerte zwar auf die Brust eines

derselben, verfehlte es aber, wie zu erwarten war. Darauf galopirten

die Zebras ungefähr 300 Schritt weit fort; ich stürzte ins Freie,

spannte rasch den Drücker des linken Laufs, zielte nach einem

herrlichen Thier, das seinen Gefährten vorantrabte, und schickte ihm

auf gut Glück eine Kugel durchs Herz. Auch brachte mir ein anderer

glücklicher Schuss eine grosse Gans mit scharfen Hornsporen am vordem

Theile des Flügels. Dieser Fleischvorrath trug wesentlich dazu bei,

unsere Gesellschaft zu verproviantiren für die uns bevorstehende Reise

durch das unbekannte Land, das sich zwischen uns und Mrera in Rusawa in

Kawendi befand.

Erst am dritten Tage nach unserer Ankunft im Lager von Urimba langte

unsere Landabtheilung an. Sie hatte unsere grosse Flagge auf einem

zwanzig Fuss hohen Bambus über dem höchsten Baum in der Nähe unseres

Lagers erblickt, als sie den scharfen, hohen Bergrücken hinter dem

funfzehn Meilen entfernten Nerembe überschritten, und dieselbe zuerst

für einen grossen Vogel gehalten; es gab aber scharfsichtige Leute

unter ihnen, und geführt von ihnen erreichten sie unser Lager, wo sie

so begrüsst wurden, wie es nur Leuten widerfährt, die für verloren

gehalten sind.

In diesem Lager bekam ich einen neuen Fieberanfall, der durch die

Nachbarschaft des fürchterlichen Deltas herbeigeführt wurde, dessen

blosser Anblick mich schon krank machte.

Am 7. Januar brachen wir unser Lager ab und wandten uns nach Osten,

was für mich soviel wie nach Hause hiess. Doch geschah dies nicht ohne

Bedauern! Ich hatte viel Glück und Freude und angenehme Gesellschaft

an den Ufern des Sees gefunden, hatte liebliche Landschaften gesehen,

welche mich sirenenartig zur Ruhe einluden, wo es weder Tumult,

noch Streit, noch Niederlagen, weder Hoffnung, noch Enttäuschung

gab, sondern nur eine träumerische, träge, aber angenehme Ruhe, die

nur einige Nachtheile mit sich führte. Denn hier gab es Fieber;

und ich hatte keine Bücher oder Zeitungen, kein Weib unserer

Rasse, kein Theater oder Hotel oder Restaurant, keine Austern oder

Pfeffermünz-Pasteten oder Buchweizen-Kuchen oder sonst etwas, was

ein gebildeter Gaumen liebt. Daher hatte ich den Muth, als ich dem

friedlichen See und den grossen, blauen Bergen, welche je weiter sie

zu beiden Seiten in die Ferne rückten, noch intensiver blau wurden,

Lebewohl sagte, dieses schreckliche Wort ohne Thränen und Seufzer

auszusprechen.

[Illustration: ERLEGUNG EINES BÜFFELS.

Wie ich Livingstone fand; Zweiter Band · 第 50 / 88 题