FUSSNOTEN ZU KAPITEL 3 -- CHAPTER 3 FOOTNOTES

1: Rot. Parl. III S. 38 § 30, 220 § 18, 244 §, 12, 245 § 17, 279 §

16.

2: Rot. Parl. III S. 124 § 15.

3: Hans. U. B. IV n. 753, 759, 761, 762, 1054, HR. I 4 n. 196, 8 n.

909, 921 § 8, Hans. Gesch. Qu. VI n. 327 §§ 3, 10. 1392 befreite

Richard die hansischen Kaufleute von den neuen Zöllen bei der

Ausfuhr ungefärbter Tuche unter der Bedingung, daß sie das

Pfundgeld von 12 d bezahlten. Hans. U. B. V n. 21. Im 15.

Jahrhundert erregte die Subsidienfrage noch mehrere Male Streit

zwischen den hansischen Kaufleuten und den englischen Königen.

4: Rot. Parl. III S. 58 § 17.

5: Hans. U. B. IV n. 910, V n. 843, HR. I 8 n. 921 § 3, Hans. Gesch.

Qu. VI n. 327 § 8. Ihre Vorstellungen scheinen hier mehr Erfolg

gehabt zu haben als sonst. 1398 und 1408 wurden sie von der

Leistung der bewilligten Zehnten und Fünfzehnten auf Grund ihrer

Privilegien befreit. Hans. U. B. V n. 348, 828.

6: Hans. U. B. III n. 397, IV n. 1-3, 5. Siehe S. 9.

7: Hans. U. B. V n. 21.

8: Hans. U. B. IV n. 998, 1074, HR. I 8 n. 909, 921 § 7. Über diesen

Stückzoll vgl. Hans. Gesch. Qu. VI Einleitung S. XXXIX.

9: Rot. Parl. III S. 272 § 55, 281 § 31, 294 § 43. Die Antwort

lautete: Pur ce qe le roi est enheritez par descent apres la mort

de ses progenitours de custume de toutz maneres des draps faitz de

leyne en Engleterre et passantz hors du roialme, le roi voet, qe

toutz ceux qe vorront passer ascuns draps, soient ils kerseys ou

autres, paient ent la custume, solonc les ordeinances et estatutz

en faitz.

10: Hans. Gesch. Qu. VI n. 327 § 6. Am 1. Dez. 1391 befreite Richard

die Hansen nur von den städtischen Zöllen, die seit einiger Zeit

in Southampton erhoben wurden. Hans. U. B. IV n. 1045, 1073, 1074,

1076. Dies kommt bei Daenell I S. 68 und Geschichte der Hanse S.

172 nicht klar zum Ausdruck.

11: Vgl. Cunningham S. 377 ff.

12: Rot. Parl. III S. 308 § 33, 542 § 79; vgl. Ashley II S. 14 ff.

13: HR. I 8 n. 913, 921 §§ 1, 2, Hans. Gesch. Qu. VI n. 327 §§ 1, 2,

Hans. U. B. IV n. 835, 936 § 4, V n. 90.

14: Hans. U. B. IV n. 806.

15: HR. I 8 n. 913, Hans. U. B. IV n. 786, 835, Hans. Gesch. Qu. VI n.

227. Christian Kelmar muß ein angesehener Kaufmann der Gildhalle

gewesen sein. In einer Bittschrift an den König sagt er von sich,

daß er tunc temporis mercator dives sufficiens et non modicum

valens ymmo tam illustrissime et graciosissime domine regine ... ac

eciam militibus et armigeris, qui cum dicta regina applicuerunt de

partibus exteris, quam a pluribus aliis mercatoribus ac probis et

fidedignis dicte civitatis Londoniarum cretus extitit. 1379 lud er

im Namen des Kontors die hansischen Gesandten ein, nach London zu

kommen. HR. I. 2 n. 210 § 1. 1383 war er Ältermann des Kaufmanns

zu London. Interessant ist der Grund seiner Ausstoßung. Kelmar

hatte Hermelin nach London eingeführt und dafür den schuldigen

Zoll bezahlt. Als er das Pelzwerk in der Stadt nicht preiswert

verkaufen konnte, führte er es wieder aus und bezahlte dafür

wieder den Zoll, den man ihm abverlangte, nämlich 3 s 1 d 1 ob,

als ob er Waren aus England ausführte. Diese doppelte Bezahlung

des Zolls verstieß gegen die hansischen Privilegien. Da Kelmar

sich weigerte, das Geld von den Zollbeamten zurückzufordern, wurde

er aus dem Recht des Kaufmanns ausgestoßen. Später wurde er ins

Londoner Bürgerrecht aufgenommen, und 1386 verlieh ihm Richard II.

das Indigenat. Hans. Gesch. Qu. VI n. 226, 277.

16: HR. I 8 n. 913, Hans. U. B. IV n. 835, Hans. Gesch. Qu. VI n. 227.

17: HR. I 3 n. 204 § 3. Vgl. Keutgen S. 86-91. Die dort angeführten

Urkunden werden noch vermehrt durch den in Hans. U. B. IV n. 856

mitgeteilten Brief Richards an Lübeck und Stettin, in dem er den

Grund der Arrestierung des Heinrich Nortmay mitteilte.

18: Der Orden gab 1386 seine Verluste auf 1374 Mark preuß. an. An dem

Verlust waren die beiden Großscheffereien zu Marienburg und

Königsberg und die Schefferei zu Christburg beteiligt. HR. I 3 n.

203 § 7.

19: HR. I 2 n. 309 §§ 1-4, auch 3 n. 404A § 4, 405 § 4.

20: HR. I 2 n. 310, Hans. Gesch. Qu. VI n. 222.

21: Es wurde erzählt, quod tempore arestacionis ... mercatores ...

fuissent inhumaniter tractati, diris carceribus mancipati, in luto

et aqua usque ad colla detrusi, a colloquiis hominum penitus

depulsi, atque quod ipsis cibi tanquam canibus jactu fuissent

porrecti. HR. I 3 n. 204 § 5. Dies wieder ein Beispiel, mit

welchen Mitteln die englischen Kaufleute die öffentliche Meinung

ihres Landes, welche ihren Forderungen meist ziemlich

gleichgültig, oft sogar ablehnend gegenüberstand, gegen die Hansen

aufzureizen suchte.

22: Hans. U. B. IV n. 849-851, HR. I 2 n. 314.

23: HR. I 3 n. 204 § 3, Hans. Gesch. Qu. VI n. 224. Heinrich von Alen

war nach Sattler, Handelsrechnungen, Einleitung S. XI damals

Großscheffer von Marienburg.

24: HR. I 3 n. 197. Beide Beschlüsse wurden wohl auf der Marienburger

Versammlung vom 25. Febr. 1386 gefaßt, die sich nach dem

vorliegenden Rezeß nur mit Münzsachen beschäftigte. HR. I 2 n.

318.

25: HR. I 3 n. 198-205, Hans. U. B. IV S. 366 Anm. 3.

26: HR. I 2 n. 329. Dieses Ausfuhrverbot enthielt eine große

Schädigung des Handels der nichtpreußischen Hansestädte, da es den

Export auch für sie wichtiger Produkte verhinderte. Kampen bat

deshalb um Aufhebung des Verbots mit Ausschluß des Handels nach

England; die Preußen lehnten aber die augenblickliche Erfüllung

der Bitte ab. HR. I 3 n. 486.

27: Hans. U. B. IV n. 888.

28: Hans. Gesch. Qu. VI S. 160 Anm. 1. Wiederholt verbreiteten sich

damals in Preußen Gerüchte über die nahe bevorstehende Ankunft

einer englischen Gesandtschaft. HR. I 3 n. 211-213, Hans. U. B. IV

n. 888.

29: Keutgen S. 64. Über die Kämpfe Richards mit der Adelsopposition,

welche 1387 zur Einsetzung eines Regentschaftsrats führten, vgl.

Oman S. 103 ff.

30: Hans. U. B. IV n. 910, 912, Hans. Gesch. Qu. VI n. 228.

31: Das in HR. I 8 n. 921 überlieferte Verzeichnis der Klagen des

deutschen Kaufmanns zu London stellt wohl eine Eingabe dieses an

seine Städte dar.

32: Hans. U. B. IV n. 933, 934, Hans. Gesch. Qu. VI n. 248.

33: HR. I 3 n. 402. Der Gesandtschaft war der Londoner Kaufmann Johann

Bebys, der 1391 der erste Gouverneur der Genossenschaft der

englischen Kaufleute in Danzig wurde, als kaufmännischer

Sachverständiger (informator) zugeteilt.

34: HR. I 3 n. 403-406, Hans. U. B. IV n. 936-938, 940. Im Namen des

Hochmeisters unterhandelten drei hohe Ordensbeamte.

35: Daenell I S. 66.

36: Wie wenig die Preußen daran dachten, dies zu tun, zeigt ihre

Antwort auf die englische Forderung, quod ... mercatores sui easdem

habeant libertates seu privilegia..., quibus ab antiquo in terra

vestra Prucie predicta solebant gaudere. Sie lautet: haben zi

denne vriheit unde privilegie hi ym lande, di zi bewizen mogen, do

tu uwir genade denne bi, also mogelich und bescheiden ist.

Freiheiten, die sie rechtlich beweisen konnten, besaßen aber die

Engländer nicht. Sie konnten sich nur auf die Gewohnheit berufen.

HR. I 3 n. 403 § 4, Hans U. B. IV n. 936 § 4.

37: Hans. U. B. IV n. 936 § 3, HR. I 3 n. 422 § 9.

38: Hans. U. B. IV n. 942, 945, S. 405 Anm. 1, Hans. Gesch. Qu. VI n.

249, 250, 252. In Stralsund wurden Anfang der neunziger Jahre

wieder englische Güter mit Beschlag belegt. Richard schickte

damals eine neue Gesandtschaft dorthin. Sie stellte, wie es

scheint, den Frieden her. Hans. Gesch. Qu. VI n. 322 § 18, 354,

HR. I 5 n. 448 § 7, Hans. U. B. IV n. 1040.

39: Hans. U. B. IV n. 950, Hans. Gesch. Qu. VI n. 253.

40: Über die Zurückgabe des in Preußen beschlagnahmten englischen Guts

an die englischen Kaufleute Hans. U. B. IV n. 955, 991.

41: HR. I 3 n. 410 §§ 1, 2, 413 § 8, 418 §§ 1, 2, 419, Hans. U. B. IV

n. 988-990.

42: HR. I 4 n. 11, 175 § 4, Hans. U. B. IV n. 1054.

43: Hans. U. B. IV S. 434 Anm. 2, n. 1043, 1054-1057.

44: Die Gesandtschaft des Herzogs von Gloucester im Sept. 1391 hatte

sicher den Zweck, die Verwicklungen, die aus der Entschädigungsfrage

zu entstehen drohten, beizulegen. Infolge heftiger Stürme in der

Nordsee mußte der Herzog aber wieder an der englischen Küste landen.

Die Gesandtschaft unterblieb dann. Hans. U. B. IV n. 1065, vgl.

Keutgen S. 75 Anm. 4.

Die Hanse und England von Eduards III. bis auf Heinrichs VIII. Zeit · 第 17 / 34 题