Es kommen noch einige Gäste zum Handkusse, darunter der
Schulinspektor mit Frau.
Schulinspektor. Ich habe die Ehre ...
Frau Schulinspektor (eilt nach vorne). Gratuliere Ihnen, Anna
Andréjewna! (sie küssen sich.) Ach, wie habe ich mich gefreut, eben
erzählt man mir, »Anna Andréjewna verheiratet ihre Tochter«. Ach, mein
Gott, denke ich bei mir, und war so erfreut, daß ich zu meinem Mann
sage, »hör doch, Lúkachen, was für ein Glück Anna Andréjewna
wiederfahren ist.« Nun, Gott sei Dank, denke ich bei mir, und sage zu
ihm, »ich bin so entzückt, daß ich vor Ungeduld brenne, es Anna
Andréjewna persönlich auszudrücken.« Ach, mein Gott, denke ich bei mir,
Anna Andréjewna hat ja lange schon auf eine schöne Partie für ihre
Tochter gewartet, und nun erfüllt sich ihr Wunsch und nun ist's so
gekommen, wie sie es gehofft hat. Und war so entzückt darüber, daß ich
ganz die Sprache verlor! Und nun kommen mir die Tränen, und ich weine
und schluchze. Und Lúka Lúkitsch sagt zu mir: »Schluchze doch nicht so,
Nástja.« »Lúkachen,« sage ich zu ihm, »ich weiß selbst nicht warum, aber
die Tränen fließen mir so wie ein Bach aus den Augen.«
Polizeimeister. Bitte höflichst Platz zu nehmen, meine Herrschaften. He,
Míschka, bring mehr Stühle herein! (Die Gäste beginnen sich
niederzulassen.)