Mit vielen zusammen steht Jachl endlich auf der Straße. Er merkt, auch
er hat eine untergehakt; er glaubt, es ist die mit dem spitzenbesetzten
Hemd. Genau weiß er es aber nicht. --
Bezahlen kann Jachl nichts mehr. Die rote Jule hat ihm ihr gefülltes
Portemonnaie gegeben. Ist das schwer und dick! Er wiegt es bewundernd in
der Hand. »Weil du mir gefällst,« hat sie gesagt und ihm laut schmatzend
einen Kuß versetzt. »Sapperment,« lacht Jachl, »der schmeckt, der
schmeckt, so was gibt's bloß bei euch hier in Berlin.«
Für einige Minuten hat ihn die frische Luft klar im Kopf gemacht. Er
merkt, um die rote Jule beneiden ihn andere. »Ja, das ist Meine,«
schreit er, »mir gehört die.« Dabei stößt er mit den Ellenbogen um sich.
»Keiner ran -- keiner ran,« wiederholt er unzählige Male, ebenso
brüllend wie die anderen.
Die rote Jule streichelt ihn und versucht ihn zu beruhigen. Ihre
Freundinnen gönnen ihr den hübschen, starken Jungen nicht. Rasch stößt
sie einen schlafenden Kutscher an. »Heda, Männeken, 'ne Fuhre.« --
In weiche Polster sinkt Jachl. Zum erstenmal in seinem Leben fährt _ihn_
eine Droschke.