2. Die Mannigfaltigkeit von constantem Krümmungsmaße.

Die Vorstellung einer solchen erwuchs bei Riemann aus der allgemeineren

einer Mannigfaltigkeit, in der ein Differentialausdruck der

Veränderlichen gegeben ist. Die Gruppe besteht bei ihm aus der

Gesammtheit der Transformationen der Variabeln, welche den gegebenen

Ausdruck ungeändert lassen. Von einer andern Seite kommt man zur

Vorstellung einer Mannigfaltigkeit von constanter Krümmung, wenn man im

projectivischen Sinne auf eine zwischen den Veränderlichen gegebene

quadratische Gleichung eine Maßbestimmung gründet. Bei dieser Weise

tritt gegenüber der Riemannschen die Erweiterung ein, dass die Variabeln

als complex gedacht werden; man mag hinterher die Veränderlichkeit auf

das reelle Gebiet beschränken. Hierher gehören die grosse Reihe von

Untersuchungen, die wir in §§. 5, 6, 7 berührt haben.

Vergleichende Betrachtungen über neuere geometrische Forschungen · 第 4 / 5 题