Aljoscha las in großer Verwunderung, las zweimal, dachte dann nach, und
plötzlich lachte er leise und herzlich auf. Doch schon fuhr er zusammen,
selbst dieses Lachen schien ihm sündhaft. Aber nach einem Augenblick
lachte er von neuem vor sich hin, ebenso still und ebenso glücklich.
Langsam schob er den Brief wieder in das kleine, rosa Kuvert, bekreuzte
sich dann und legte sich schlafen. Die Unruhe seiner Seele war
vergangen. „Herrgott, erbarme dich ihrer aller, beschütze die
Unglücklichen, die im Sturm kämpfen, und lenke Du sie. Die Wege sind in
deiner Hand; wäge Du und lenke ihre Wege zum Besten, und errette sie. Du
bist die Liebe, Du wirst allen auch Freude senden!“ flüsterte Aljoscha
sich bekreuzend und sank in sanften Schlaf.