„Ein Aff’.“
Großmama kannte diese Art der Unterhaltung und fand sie äußerst
unpassend. Mir hingegen bereitete es großen Spaß, zuzuhören. Ich saß
bei den Mahlzeiten neben ihm und lachte mich halb krank über seine
unvermittelten Ideensprünge. Sagte Jemand: „Das ist bequem“, murmelte
er vor sich hin: „~Madame sans gêne~“, oder irgend etwas Ähnliches und
fixierte dabei völlig geistesabwesend eine Person aus der Gesellschaft.
War es Tante Nilla, so zog sie geärgert die Augenbrauen in die Höhe und
warf ihm einen vernichtenden Blick ob solcher Kühnheit zu. Auf Auguste
war sie, seit der Verwalter ihr eine Nußtorte gesandt, nicht mehr gut
zu sprechen. Selbst kühl bis ans Herz hinan, haßte sie Alles, was nach
Verliebtheit schmeckte.
Endlich kam der Namenstag. Ich konnte es kaum erwarten: als es aber
hieß: „Jetzt“ zierte ich mich mit einemmale. Jene Schüchternheit
befiel mich, die mit dem Bewußtsein, daß „ein Ereignis“, „etwas
Vielbesprochenes“ bevorstehe, in Verbindung war. Dabei empfand ich
ein physisches Unbehagen, das mir jeden Genuß bedeutend schwächte.
Aller Blicke waren auf mich gerichtet, wie peinlich; ich unterschied
nichts deutlich, nur im bunten Durcheinander wie Farbenkleckse auf
einer Palette. Erst als ich mit Hannerl allein war, kam meine Freude
zum Durchbruch. Wir vergnügten uns mit der Betrachtung der Geschenke
und ich war in lustigster Stimmung, bis Madame Berger mir sagen ließ,
ich möge in einer halben Stunde zu ihr kommen. Diese Ankündigungen
versetzten mich jedesmal in helle Verzweiflung und ich erforschte mein
Gewissen, ob ich nicht wieder etwas „angestellt“ hätte und Strafe
bekäme.
Nein, ich täuschte mich: sie teilte mir blos mit, daß sie „~du raisin~“
für mich bestellt und daß er morgen bestimmt eintreffen müsse. War das
eine Erleichterung!
* * * * *
Großmama nahm uns in die Garderobe mit, damit wir ihr halfen,
Bettwäsche zu verteilen. Öffnete man die laut kreischende Eisentüre, so
drang Einem der anheimelnd feuchte Moderduft einer längst vergangenen
Zeit entgegen. Eine Spinne machte geschäftig die Runde ihres schwanken
Netzes, und an den vergitterten Fenstern kletterte dunkler Epheu empor,
in dem die Tauben ihre Nester bauten.
Der massiv geschnitzte Leinenschrank nimmt ein Drittel des Raumes ein:
an der gegenüberliegenden Wand steht ein Bücherbrett; die Einbände
weisen meist farbiges Papier mit steifen Blumensträußchen auf;
Großmamas Jugendbibliothek. In scheuer Andacht stehe ich davor und
wage kein einziges zu berühren. Wie lange das her war! Noch viel, viel
länger als die lebensgroßen Bilder im gelben Salon. Damals war Großmama
Braut. Über hellgrauem Rock ein Überwurf aus schwarzem Sammet, wie es
Mode war. Der überschlanke junge Hals ist etwas entblößt und lange
blonde Locken umrahmen ein sanftes blühendes Gesicht. Ihr gegenüber
Großpapa im Jagdkostüm, eine männlich-schöne, elegante Erscheinung.
Zwei bildhübsche Menschenkinder, wie für einander geschaffen! Und sie
so reden zu hören! Keine Spur von Verweichlichung. Ohne Umhülle, ganz
echauffiert vom Tanze, direkt aus dem Ballsaal hinaus in die kalte
Winternacht und lustig herumspaziert in dünnen Atlasschuhen, weil es so
reizvoll war, durch die leeren Straßen zu wandeln, wenn Alle schliefen.
Sie hielt ein Stück blaßgrünen goldgestickten Brokates gegen das Licht.
Es war ein Kleid meiner Urgroßmutter und an einzelnen Stellen von
Motten durchlöchert. Mir gieng ein Frösteln durch die Glieder. Dieses
Stück Stoff, sonst war nichts von der Frau geblieben, die doch gleich
uns geatmet, gelebt hatte. Er spann wie ein Mysterium zwischen der
Toten und meinem Gehirne. Etwas Unbeschreibliches erfaßte mich in dem
kühlen dämmerigen Raum; es legte sich mir drückend, zentnerschwer aufs
Herz und ich wurde es lange nicht los.
* * * * *
Papa, Auguste, Hannerl und ich, wir machten in aller Morgenfrühe einen
Ausflug auf die „Tannenhöh“, die berühmt war wegen ihrer wundervollen
Aussicht.
Es hatte tagszuvor geregnet und die Erde strömte feuchte Dünste aus.
Die aufgehende Sonne wob Strahlennetze über die blühenden Wiesen und
die dunklen Brachfelder. Zarte, bald lila, bald mattrosa Schleier
umflatterten die fernen Berge und am Himmel wogten weiße Wölkchen
dahin wie eine Heerde Schafe.
In den Dörfern spielten die Kinder auf der Straße. Sie schleiften alte,
mit Sand gefüllte Schachteln hinter sich her und ihre Züge spiegelten
jene Lust am Leben wieder, jenen Stolz, so schöne Sachen zu besitzen,
wie er nur diesem Alter eigen ist.
Eine Schaar Kühe tummelte sich auf der Weide. Die bereits Satten lagen
auf der Erde, wiederkäuend im Grünen, mit großen, ausdruckslosen Augen.
Der Postmeister eilte an uns vorbei, die gefüllte Ledertasche auf
dem Rücken, eine ellenlange Pfeife im Mund. Tag für Tag gieng er
denselben Weg, schon vierzig Jahre lang. Wie eintönig! Und doch
habe ich ihn nie anders als heiter gesehen, mit sich und seinem Los
zufrieden. Eine genügsame, anspruchslose Natur, die Haß und Neid wohl
nur vom Hörensagen kannte. Bisweilen erzälte er, wie das und jenes
früher war, Manches besser, Manches schlechter und seine Anschauungen
waren merkwürdig richtig für einen Bauer, der sein lebenlang Briefe
abgestempelt und in seinen Mußestunden das Schusterhandwerk betrieben.
Er trug sein Alter mit Frohsinn und Würde; der energische Gang und das
schneeweiße Haupt verliehen ihm etwas Strammes und Rührendes zugleich.
Unser Weg führte uns durch einen prächtigen Buchenwald. Eine Unzahl
Schwämme bedeckten den Boden und Cyclamen blühten hier und dort
zerstreut. Nun hatten wir unser Ziel erreicht, einen auf der Anhöhe
befindlichen Vorsprung, dicht umwuchert von Brombeer und Berberitze,
von dem aus man die Gegend im weiten Umkreis übersah. Papa richtete uns
das Fernrohr zurecht und wir erkannten in voller Deutlichkeit Steindorf
und alle Nachbarschlößer. Ein großartiger Anblick ohne Zweifel, aber so
weit, so grenzenlos, als sei es nicht mehr „wahr“. Angesichts dieser
Unendlichkeit stand mir der Atem still.
„Warum sagst Du denn nichts? -- Mir scheint, Du hast keinen Sinn für
Natur?“ frug mich Papa.
Was sollte ich darauf erwidern? Wie die undeutlichen Begriffe
schildern, ohne konfuses Zeug zu reden. Jeder nach seiner Art. Die
Hunde bellen den Mond an. Weshalb tun es die Menschen nicht? Der
Italiener spricht anders wie der Schweizer -- der Eine redet viel,
der Andere wenig. Und kann ein Kind nicht auch seine eigenen Gedanken
haben? Sprechen ist nicht immer nötig; Schweigen hingegen fördert das
Gefühl. Freilich, es gibt Leute, die das nicht begreifen. Da heißt
es dann gewöhnlich: „Warum sprichst Du nicht?“ „Weshalb bist Du so
still?“, als ob sich das mit einem Worte definieren ließe. Törichtes
Beginnen, das Meer in eine Nußschale füllen zu wollen.
Im Gasthaus zum „goldenen Löwen“ -- einen goldenen Löwen gibt es
nämlich überall -- nahmen wir mit wahrem Heißhunger ein ländliches Mahl
ein. Dann kletterten wir über die steile Bodentreppe und wälzten uns
im duftenden Heu, das die Scheune fast bis zur Decke füllte.
Die Nacht verbrachten wir in Sahning und ich durfte mit Hannerl in
einem Zimmer schlafen. Wir wollten rechten Unfug treiben, schliefen
aber schon beim Abtrocknen ein. Ich hörte noch wie Hannerl quiekte und
schrie, als Auguste sie in das große Wasserschaff steckte, war aber
viel zu müde, um mich wie sonst an ihrem spündeldürren Schatten zu
ergötzen.
Nach gesundem, erquickendem Schlummer besuchten wir die alte
Wallfahrtskirche des Ortes. Mit ihren zwei Türmen ragt sie stolz und
selbstbewußt in die Höhe, als könne sie Wunderdinge erzählen. Aus aller
Herren Länder pilgern sie hierher, die Bedürftigen, die Enterbten des
Schicksals, um von Maria, der mächtigen Fürsprecherin Heilung ihrer
Wunden zu erflehen. Die Legende berichtet von ganz merkwürdigen Dingen:
davon zeugen auch die zahllosen Öldruckbilder, die die Wände bedecken.
Sie stellen die Madonna unter ihren verschiedenen Titeln dar und tragen
allerlei Widmungen: „Unserer lieben Frau von der immerwährenden Hilfe,
zum Danke für die wunderbar erfolgte Genesung ihres Sohnes Alexander.“
Oder blos: „Hab’ Dank, Maria“ und die Initialen der Spender. Und
rings um den Hochaltar wächserne Herzen, Hände und Füße, auch ein
Krückenstock und ein Lederschuh. Diese Dinge störten meine Andacht,
statt sie zu erhöhen und Papas halblautes Gemurmel machte mich
vollends zerstreut.
Da fiel mir Tante Laura ein, die man mit einer Gesellschafterin auf
Reisen gesandt, und über die keine gerade erfreulichen Nachrichten
einliefen. Es hieß, sie sei zum Erbarmen traurig, teilnamslos gegen
Alles um sie her. Ich betete ein Vaterunser für sie, damit sie bald
wieder ihres Lebens froh würde.
Papa schenkte Hannerl und mir einen Gulden, um in den kleinen Buden
„Andenken“ zu kaufen. War das ein Vergnügen! Ach, wär’ ich reich
gewesen und hätte wählen dürfen! Doch es hieß warten, sich gedulden bis
der „Prinz“ käme, mich auf sein Schloß zu tragen, aus purem Edelstein.
Dann wollte ich alle Buden der Welt kaufen. Robert war nur ein
kostümierter „Prinz“, es mußte aber ein „echter“ sein und ich blickte
mit unerschütterlicher Zuversicht in die Zukunft.
* * * * *
Die schönen Tage von Aranjuez giengen ihrem Ende entgegen und ich
stellte wehmütige Betrachtungen an über die Vergänglichkeit alles
Irdischen. Quälende Zweifel bedrückten mich, ob ich die Vergangenheit
nicht hätte besser genießen können, und wie sehr ich es in Zukunft
täte, wenn es eben eine solche gäbe.
Wenn sich doch nur irgend etwas ereignen wollte, um meinen Gedanken
eine andere Richtung zu geben und in meinem kindischen Egoismus war
es mir total gleichgültig, welcher Art diese Ablenkung sei. Eine
Feuersbrunst, ein Einfall von Dieben, einerlei. Mein Wunsch erfüllte
sich. Es hieß, ein wütender Hund mache die Gegend unsicher. Wie
unheimlich! Ich malte mir ganze Scenen aus: Er naht, schäumend, mit
weitheraushängender Zunge und glühenden Augen. Er dreht sich im Kreise,
beschnuppert den Boden, kommt immer näher und näher. In grenzenloser
Angst jage ich über die Felder hin, er mir nach. Keine 10 Schritte
entfernt knallt ein Schuß. Es ist der Jäger. Oder aber ich klettere
auf einen Baum, da würde man mich sicher nicht entdecken und ich müßte
nicht mit nach Wien.
Als es ernst wurde mit der Abreise, weinte ich so kläglich, als
müßte mir das Herz brechen; es half nichts, weder Trostesworte noch
Versprechungen. Das Stationsgebäude starrte mir kahl und fremd entgegen
und die Träger schienen mir Folterknechte. Wir setzten uns in die
kleine grünverwachsene Laube und Papa bestellte eine Stärkung. Ich
hielt Hannerl krampfhaft bei der Hand und verwandte keinen Blick von
ihrem traurigen Gesicht, in dem ich einen Widerschein des eigenen
Leides zu gewahren meinte. Dann zogen die Kastanienbäume meine
Aufmerksamkeit auf sich. Solche gab es doch auch in Wien, und Häuser
auch -- und Menschen. -- Weshalb grämte ich mich eigentlich? Da man
allenthalben denselben Dingen begegnete, warum gerade sein Herz an
dies eine Fleckchen Erde hängen? So philosophierte ich und biß schon
mutiger, mit einer Art Galgenhumor in das Würstel und trank Bier dazu,
mich zu betäuben. Ich lachte sogar, machte bleichsüchtige Witze und
stieß mit Hannerl auf ein frohes Wiedersehen an.
Nur noch wenige Minuten. Die Lokomotive mit dem glühendroten Auge fuhr
zischend in die Station ein. „Hannerl, mein liebes Hannerl, vergiß mich
nicht, denk’ recht, recht oft an mich und schreib’ mir bald.“ Wir lagen
uns in den Armen, und jegliche Contenance außer Acht lassend, brüllten
wir um die Wette, wie zwei zu Tode verwundete Löwen.
Der Kondukteur mahnte zur Eile und Papa schob mich mit festem Ruck
vor sich in das Coupé. Hier stand ich am Fenster, solange Hannerl
noch zu sehen war. Dann lehnte ich mich in den Sitz zurück und hatte
förmliche Weinkrämpfe. Ich bildete mir ein, das unglücklichste Geschöpf
auf Gottes weiter Welt zu sein und hätte 1000 mal lieber in Steindorf
Schotter zerkleinert und trockenes Brot gegessen als nach Wien zu
fahren. Papa blieb nicht ungerührt beim Anblick dieses Schmerzes,
den er im Grunde teilte. Er hieng ja auch an Steindorf und an seiner
Mutter, der er mit blinder Liebe zugetan war. Er ergriff meine Hand und
streichelte sie: „Sei doch vernünftig, Mimi. Wie lang wird’s dauern
und Du fährst wieder heraus. Einstweilen heißt es recht brav sein und
fleißig Briefe schreiben.“ Ja das wollte ich und ich sah bereits im
Geiste das schönste Briefpapier vor mir. Jetzt dauerte es volle 300
Tage. Wenn doch wenigstens schon ein Monat um wäre! Bei jeder Station
gab es mir einen Stich durchs Herz. Immer weiter, weiter! Jetzt saßen
sie gewiß schon bei der „Jause“. Ob sie von mir sprechen? Ob Hannerl
sich sehr einsam fühlte? Gestern um diese Zeit! Ach Gott!
Instinktiv schmiegte ich mich an Papa, der mir nun nahe stand, wie
lange nicht. Die gemeinsame Liebe zu einem Orte, zu Personen bildet ein
gar mächtiges Band. Ich nahm mir vor, ihm durch mein Betragen Freude zu
machen, wollte mich auch bemühen, fröhlich zu erscheinen, um Mama nicht
zu kränken.
Wir fuhren über die Donau. Ein kühler Lufthauch und gedämpftes Rauschen
drang aus der Tiefe herauf. Ein heller Lichtschimmer. Stolz, mir
zum Hohne, hebt sie das diademumstrahlte Haupt, die vielgepriesene
Wienerstadt. In den hohen, steifen Häusern sitzen die ehrsamen Bürger
beim Abendmahl; eine Mutter wiegt ihr Kind in den Schlaf. Immer wieder
muß ich aufsehen, zu den erleuchteten Fenstern -- o wie mir graut vor
der Nacht, in der aller Kummer vertausendfacht erscheint.
Als wir im Wagen saßen, sagte Papa in selten weichem Tone, der fast wie
eine Bitte klang: „Laß gut sein, sei gescheidt, sonst glaubt Mama“, --
hier brach er ab, als sei es schon zu viel gewesen.
Dann hielten wir vor einem Eckhause still. Noch immer hoffte ich, daß
ein Wunder geschehen müsse, daß Alles nur ein böser Traum sei. Aber
nein. Es gieng zwei Treppen hinauf, die matt erhellt waren von einer
einzigen Gasflamme. Mama begrüßte uns in der Tür. Wir setzten uns zu
Tisch. Mit Mühe würgte ich ein paar Bissen hinunter, dann zog ich mich
zurück. Sie hatte Steindorf mit keinem Wort erwähnt, nicht einmal für
die Grüße gedankt. Nur ob Papa Butter mitgebracht, ob es viele Schwämme
gäbe und daß die neue Bodenfarbe nicht angreifen wolle.
Ich stand in meinem Zimmer, das mit seiner Tapete, grau in grau, den
dunklen Vorhängen und hohen Kästen den Eindruck einer Kerkerzelle auf
mich machte. Und ich meinte zu ersticken. Hastig riß ich die Fenster
auf und sandte mit der Hand ungezählte Küsse in die Richtung, wo ich
Steindorf wußte. Alles hatte ich dort gelassen, Raum, Licht und Liebe.
Weshalb nur gab es Leid und Tränen? --
Ich wußt’ es nicht zu lösen, das große Rätsel des Lebens.
* * * * *
Welch’ abscheulich schale Stimme die Uhr des nahen Kirchturms hatte,
im Vergleich zum tiefen, vollen Klang der heimatlichen: die näselnde
Parodie auf ein wunderschönes Lied. Ich fühlte den Drang nach Bewegung
und stand bei Tagesgrauen auf. Es war dunstig im Zimmer und eine Fliege
plumpste unablässig an die Scheiben an. Mama war auch schon wach. Ich
hörte durch die dünne Tapetenwand, wie sie sich im Bette herumwälzte,
das unter ihrer Last abscheulich kreischte. Sie schneuzte und räusperte
sich ununterbrochen, wie sie es immer zu tun pflegte, wenn sie sich
langweilte.
Ich öffnete den Koffer, entfernte das Seidenpapier und betrachtete
zärtlich jedes Stück. Mir war, als entströme der Wäsche Steindorfer
Luft, als hafte ihr etwas von dem dortigen Wasser an.