Hält man in ~B~ einen kleinen Schirm, so wird ein Punkt desselben von
allen reflektierten Strahlen getroffen, also beleuchtet: das Bild ist
auf einem Schirm ^auffangbar^.
[Abbildung: Fig. 250.]
Liegt der leuchtende Punkt nicht in ~L~ (Fig. 250), sondern senkrecht
zur Achse etwas entfernt in ~L′~, so kann man ~L′O~ als dessen Achse
ansehen und findet sein Bild in ~B′~, wobei auch ~B′B~ senkrecht zur
Achse. Besteht der leuchtende Körper aus der Linie ~LL′~, so ist das
Bild ~BB′~.
Vergleicht man die Größe des Bildes ~BB′~ mit der Größe des Gegenstandes
~LL′~, so hat man ~LL′ : BB′ = LO : BO~; aber ~LO : BO = LM : BM = a :
b~ (siehe Ableitung), also ~LL′ : BB′ = a : b~; d. h. #die Größen von
Gegenstand und Bild verhalten sich wie ihre Abstände vom Spiegel#.
[Abbildung: Fig. 251.]