[Abbildung: Fig. 131.]
[Abbildung: Fig. 132.]
[Abbildung: Fig. 133.]
Eine Zusammenstellung eines Zink- und Kupferstabes (oder -Bleches) in
Schwefelsäure heißt ein ^Volta’sches Element^, die herausragenden
Metallenden sind die ^Pole^. Bezeichnen wir die elektromotorische Kraft
mit 2 ~E~, so daß etwa Zink - ~E~, Kupfer + ~E~ hat, und verbinden nun
zwei solche Elemente derart, daß man das Kupfer des ersten mit dem Zink
des zweiten Elementes verbindet, so haben die verbundenen Metalle ein
Potenzial = 0, da + ~E~ und - ~E~ sich aufheben; das freie Zink des
ersten hat also - 2 ~E~, das freie Kupfer des zweiten + 2 ~E~. Hat man 3
Elemente und verbindet stets das Kupfer des vorhergehenden mit dem Zink
des folgenden, so haben je zwei verbundene Metalle dieselbe
Elektrizität, und zwischen zwei durch die Flüssigkeit getrennten
Metallen muß eine elektrische Potenzialdifferenz von 2 ~E~ vorhanden
sein; demnach hat man etwa die Verteilung wie in Fig. 131. Oder wenn man
etwa das freie Kupferende zur Erde ableitet, so ist seine Elektrizität =
0, demnach die Verteilung wie in Fig. 132. Bei 4 Elementen hat man die
Verteilung wie in Fig. 133. Die Spannungsdifferenz der beiden freien
Pole bei 4 Elementen = 8 ~E~ = 4 · 2 ~E~; eine Zusammenstellung von n
gleichen Elementen wirkt gerade so, wie ein Element von ~n~ mal so
großer elektromotorischer Kraft. #Die elektromotorische Kraft mehrerer
mit ungleichen Polen verbundener Elemente ist gleich der Summe der
elektromotorischen Kräfte der einzelnen Elemente#.