113. Elektromotorische Kraft mehrerer Elemente.

[Abbildung: Fig. 131.]

[Abbildung: Fig. 132.]

[Abbildung: Fig. 133.]

Eine Zusammenstellung eines Zink- und Kupferstabes (oder -Bleches) in

Schwefelsäure heißt ein ^Volta’sches Element^, die herausragenden

Metallenden sind die ^Pole^. Bezeichnen wir die elektromotorische Kraft

mit 2 ~E~, so daß etwa Zink - ~E~, Kupfer + ~E~ hat, und verbinden nun

zwei solche Elemente derart, daß man das Kupfer des ersten mit dem Zink

des zweiten Elementes verbindet, so haben die verbundenen Metalle ein

Potenzial = 0, da + ~E~ und - ~E~ sich aufheben; das freie Zink des

ersten hat also - 2 ~E~, das freie Kupfer des zweiten + 2 ~E~. Hat man 3

Elemente und verbindet stets das Kupfer des vorhergehenden mit dem Zink

des folgenden, so haben je zwei verbundene Metalle dieselbe

Elektrizität, und zwischen zwei durch die Flüssigkeit getrennten

Metallen muß eine elektrische Potenzialdifferenz von 2 ~E~ vorhanden

sein; demnach hat man etwa die Verteilung wie in Fig. 131. Oder wenn man

etwa das freie Kupferende zur Erde ableitet, so ist seine Elektrizität =

0, demnach die Verteilung wie in Fig. 132. Bei 4 Elementen hat man die

Verteilung wie in Fig. 133. Die Spannungsdifferenz der beiden freien

Pole bei 4 Elementen = 8 ~E~ = 4 · 2 ~E~; eine Zusammenstellung von n

gleichen Elementen wirkt gerade so, wie ein Element von ~n~ mal so

großer elektromotorischer Kraft. #Die elektromotorische Kraft mehrerer

mit ungleichen Polen verbundener Elemente ist gleich der Summe der

elektromotorischen Kräfte der einzelnen Elemente#.

Lehrbuch der Physik zum Schulgebrauche. · 第 118 / 340 题