Und der Sohn des Amtmanns sagte auch: »Kameraden, ihr habt immer treu und
redlich an mir gehandelt, ihr werdet mich nicht zurücklassen. Auch ich will
euer Gefährte sein.«
Da sagte der junge Prinz zu seiner kummervollen Mutter: »Mutter, ich will
jetzt auf die Reise gehen und mein Glück suchen. Wenn ich wieder
zurückkomme, werde ich ein Mittel gefunden haben, all deinen Kummer zu
bannen.«
So machten sich denn die drei Gefährten zusammen auf die Reise. Im Hafen
lagen die zwölf Schiffe des Kaufmanns vor Anker, und die drei Gefährten
gingen an Bord. Der Südwind blies, die zwölf Schiffe segelten fort, und die
Wünsche des Prinzen flatterten ihnen voran.
An der Muschelinsel füllten sie ein Schiff mit Muscheln. An der
Sandelbauminsel füllten sie ein zweites Schiff mit Sandelholz, und an der
Koralleninsel füllten sie ein drittes Schiff mit Korallen.
Vier Jahre gingen dahin, und sie füllten noch vier Schiffe, eins mit
Elfenbein, eins mit Moschus, eins mit Gewürznelken und eins mit
Muskatnüssen.
Aber als diese Schiffe alle beladen waren, erhob sich ein furchtbarer
Sturm. Alle Schiffe gingen unter mit ihren Nelken und Muskatnüssen und
Moschus und Elfenbein und Korallen und Sandelholz und Muscheln. Aber das
Schiff mit den drei Gefährten schlug gegen das Felsenriff einer Insel, warf
sie wohlbehalten ans Ufer und brach selbst in Stücke.
Dies war die berühmte Karteninsel, wo As und König und Königin und Bube mit
den Neunen und Zehnen und all den anderen Ständen nach den festgesetzten
Regeln lebten.