Und das ganze, weite, vom Wetter umdüsterte Bild um ihn her war wie ein
Rahmen -- voll Bedeutung.
Der Nachen schaukelte mehr und mehr. Obgleich der Fährmann, gebückt, mit
angespannten Muskeln, gewaltsam die eiserne Kette umklammert hielt.
Strom und Wind zerrten am Fahrzeug. Und nun zog in vorsichtiger Ruhe der
Dampfer vorbei, in der hier gebotenen, verminderten Geschwindigkeit.
Drüben rauchte und rumorte das Hochofenwerk; da und dort glühte feuriger
Schein zwischen seinen Bauten.
Der ungeheure Himmelsraum war grau, und dunkle Wolken jagten in der
Höhe.
»Gnädiges Fräulein haben keine Furcht, bei solchem Wetter sich
übersetzen zu lassen?« fragte der Freiherr von Marning.
»Ich fahre oft bei viel größerem Unwetter. Drüben habe ich ein Amt. Ich
bin Lehrerin. Unterrichte an der Schule von Severinshof. Wenn ich da
wohnen wollte, müßte ich die alte Dame verlassen, bei der ich seit
meinem zehnten Jahr lebe. Das täte ihr zu weh,« sagte Klara einfach.
Nun stieß der Kahn ab, und Likowski und Marning hielten sich lachend
aneinander fest -- denn beinahe hätten sie im ersten Anstoß das
Gleichgewicht verloren.
Klara saß schon auf der umlaufenden Bank, und die Herren folgten ihrem
Beispiel.
Schwer ging die Fahrt, und die vom Dampfer aufgewühlten Wasser wellten
hoch.
Marning sah die schlanke Gestalt an, die sich da so sicher und
ungezwungen ihm gegenüber hielt, als wiege man nicht im peitschenden
Regen über einen Fluß, sondern säße irgendwo voll Behagen.
»Das ist viel gefordert von einer jungen Dame,« sprach er.
Likowski hatte ein unklares Gefühl, als müsse er das junge Mädchen in
Marnings Augen gewissermaßen gesellschaftlich noch heben. Er erzählte:
»Fräulein Hildebrandt ist nicht nur die Pflegetochter der Doktorin
Lamprecht, sondern auch die des Geheimrats.«
Und Marning merkte auch unwillkürlich auf. Was mit dem Geheimrat
zusammenhing, seine Gunst besaß, war allen Menschen der Gegend gleich
interessanter.
Für Klaras Feingefühl hatte diese Erklärung aber irgend etwas
Kleinliches, ihr nicht Zusagendes, und auch eigentlich zu Likowski nicht
Passendes. Ganz abwehrend klang ihr Ton, als sie sofort eilig
hinzufügte: »Ich schulde Herrn Geheimrat viel Dank, er ist sehr gütig.
Pflegetochter -- das ist zu viel gesagt.«
Und sie sprach gleich weiter und sah den Freiherrn gerade an. »Der
Geheimrat kennt Sie. Er hat mir von Ihnen erzählt. Sie waren einigemal
bei Verwandten von Ihnen zusammen zur Jagd eingeladen ...«
»Wie ist das viel, daß ein solcher Mann sich an den bescheidenen
Leutnant erinnert. Ich kann Ihnen beipflichten: er ist sehr gütig -- er
war es zu mir und würdigte mich manchen Gespräches, das mir so lehrreich
war. Nun ist das Jagen wohl für immer vorbei?«
»Oh,« sagte Klara gläubig, und ihre Augen bekamen feuchten Glanz, »ich
hoffe, daß er noch einmal ganz der frühere wird -- die linke Hand kann
er schon wieder bewegen. Und das Bewußtsein war ja damals sofort wieder
klar -- das ist das große Glück ...«
»Pu--r--r--r,« machte Likowski mit den Lippen, um Nässe- und
Kälteschauer auszudrücken. »Angelangt -- na, nu hopp!«
Und mit einem Schritt stand er auf der Brücke unterhalb der
Sandsteintreppe. Er nahm die Stufen hinauf mit einer strammen
Gleichmäßigkeit des Schrittes. Hinter ihm folgten Klara und der
Oberleutnant.
»Darf ich Sie bitten -- Fräulein Hildebrandt? -- nicht wahr? -- Herrn
Geheimrat Lohmann meine verehrungsvollsten Grüße und Wünsche
auszurichten.«
»Gern. Er hat einmal ausdrücklich gesagt, wie es ihm leid sei, Sie noch
nicht gesehen zu haben. Aber Gäste kann er noch nicht empfangen -- darf
noch nicht.«
Dann geleiteten die Herren, da sie vorerst den gleichen Weg hatten,
Klara noch auf der Landstraße an den Anlagen vorbei. Sie sah zum Erker
hinauf, der in der Mitte des ersten Stockwerks aus der Front des
Herrenhauses hervorsprang. Und sie sah: da beugte sich das grauhaarige
Haupt aus den Lehnen des mächtigen Stuhles heraus -- so, als sei es
vorwärts über ein Buch oder eine Schrift geneigt. Daß er nicht aufpaßte,
um sie zu begrüßen, war ein selten vorkommendes, auffallendes Ereignis.
Da mußte er schon mit etwas sehr Wichtigem beschäftigt sein.
Likowski erzählte: seine Kerle unter der väterlichen Führung von »Baby«
Hornmarck seien schon über die Hochbrücke marschiert, um sich im
Grabenausheben und Schanzenaufwerfen zu üben. Er habe den Bauern Vietig
bewogen, seine Brachkoppel dazu herzugeben.
Nun schritten sie an dem mit Eisenspitzen bewehrten Palisadenzaun des
Werkes hin -- nun kamen sie an den stattlichen Verwaltungsgebäuden
vorbei, die mit ihren Fassaden den Zaun unterbrachen. Und da war das
mächtige Tor, über dem auf breitem grauen Blechschild in schwarzen
Lettern zu lesen stand: Eisenhütte Severin Lohmann.
Gerade stand der Portier vor seinem Häuschen, das sich drinnen an den
Torpfosten drängte, und sah einen ausfahrenden Wagen untersuchend durch.
Die schweren vlämischen Pferde standen halb schon zum Torbogen hinaus,
und ihre Nüstern dampften.
Diesem Tore gegenüber mündete ein Landweg, von Knicken eingefaßt, in die
Straße, die an Severinshof vorbei und weiter hinaus ging.
Und hier mußten die Herren sich verabschieden. Likowski konnte es nicht,
ohne noch eine von seinen bitter-humoristischen Betrachtungen
anzustellen.
»Wissen Sie, Fräulein Hildebrandt -- im Grunde -- nee wirklich -- tun
wir ja ziemlich was Ähnliches. Nämlich: vorbereiten! Sie schuften, um
aus den rotznasigen Bengels unterrichtete, manierliche Jünglinge zu
machen. Wir schuften, damit diese Jünglinge fixe Kerls werden, die nich
mit der Wimper zucken, wenn's endlich ans Dreinschlagen geht. Na, und
danken tut uns das keiner -- Ihnen nich -- uns nich -- is auch egal! In
der stillen Schufterei is doch was drinn -- das erhebt. -- Na, also:
empfehl' mich gehorsamst ...«
Er verbeugte sich und legte die Finger an den Mützenrand. Und so tat
auch Marning.
»Ja,« sagte Klara, »wenn man es so nehmen will --«
Sie neigte, ein wenig lächelnd, ihr Gesicht -- das war ein
abschiednehmender Gruß voll Anmut und doch voll Zurückhaltung.
Die beiden Herren stapften in den lehmigen Knickweg hinein. Das dicht
verschrankte Gezweig und Gerank der Knicke, das Laub der Hainbuchen und
der Schlehdorne, die kletternden Jelängerjelieberstengel, die grünen
Zweige der wilden Rosen bildeten nasse Mauern. Und in den Spuren der
Räder floß gelbes Wasser.
»Was für eine Stellung nimmt dies Fräulein Hildebrandt ein?« fragte
Marning.
»Klara Hildebrandt? Stellung? Gar keine. Oder 'ne schiefe -- man weiß
nie recht. Wohin gehörtse nu eigentlich? Und haben tutse nischt. -- Kann
einen dauern. 'n Mächen #I a!# Viele sagen: natürliche Tochter vom alten
Lohmann. Aber meine olle Lamprecht sagt: Quatsch! Das Wurm sei an die
zwei Jahr alt gewesen, als die Eltern es mit herbrachten und der
Geheimrat ihre Mutter überhaupt erst kennen lernte.«
»Wenn sie die Tochter vom Geheimrat wäre, würde er sie legitimieren und
sie nicht so hart für ihr Brot arbeiten lassen,« meinte der Freiherr.
»Das erstere allemal -- der ist nicht der Mann, was zu verstecken. Das
zweite sagen Sie nich -- vielleicht erst recht. Na -- aber Fräulein
Hildebrandt würd' mich schön 'runterputzen, wenn sie wüßte, ich
bedauerte sie. Wissen Sie, Marning -- wenn ich mir das Heiraten nich
abgeschworen hätte: _die_ könnt' einen wankend machen. Mein Vermögen
langt ja. Und n' Dispens kriegte man woll durch den Geheimrat -- der hat
Beziehungen -- Verbindungen bis ganz oben ruff ... Nee --«
»So ehefeindlich?« fragte der Kamerad lächelnd.
»Nich aus Weiberfeindschaft! Ih wo! Aber sehen Sie: _mal_ muß es ja doch
endlich losgehen -- wir lassen uns ja rein auf der Nase 'rum spielen,
das _kann_ ja nich dauern. Na, und denn will ich kein weinendes Weib und
keine schreienden Kinder zurücklassen, und mein Herz soll keinen
Zwiespalt haben.«
»Es gibt auch tapfere Frauen. Wir haben eben eine gesehen.«
»Ach Gott -- das is ja nu ganz was anderes, untern bißchen mühseligen
Umständen dem Broterwerb nachgehen als 'n geliebten Mann in 'n Krieg
ziehen lassen. In der Liebe verändern sich die Weiber völlig.«
Marning dachte an das schöne, etwas strenge Gesicht unter den braunen
Haaren, auf denen die pastellblaue Wollmütze saß. Er war sich nicht
klar, woher der Ausdruck von Strenge kam. Plötzlich begriff er: diese
seltsam geraden Brauen -- die gaben diesen Zug.
Likowski sagte jetzt: »Hören Sie mal -- Sie müssen aber Besuche machen.
Wenn Sie sehr gesellig veranlagt sind, können Sie 'rauf nach Lübeck
fahren. Da is viel los -- gastfreie Menschen die ollen Hanseaten. -- Ich
komm' nich oft hin -- unterhalt' bloß kameradschaftliche Fühlung mit
dem Regiment da -- fahr' kaum mal ins Theater. Das nimmt Zeit. Tags kann
man nich zum Studieren kommen. Sie wissen ja: ich beschäftige mich
immerlos mit Strategie, auch der älteren, hab' mir grade Willisen und
Jomini angeschafft -- man lernt ja immer noch zu. Das kommt einem doch
zustatten, wenn's los geht. Und das tut es doch mal -- muß es mal! ...«
»Nein,« sagte Marning. »Ich bin nicht übermäßig gesellig. Nur grade, was
sein muß --«
»Na -- freilich. Ganz abschließen kann man sich nich. Verkehr ist
Pflicht. Man lernt auch hie und da. Bloß nich Kommiß werden! Mit
Scheuklappen. Nee. Also denn hier 'rum. Allzuviel is es nich. Um
Überblick zu geben: da is der Großindustrielle Stuhr -- der mit der
Sensenfabrik -- entzückende Krabbe von Tochter -- nächstes Jahr geht sie
aus. Denn die paar Honoratioren -- drüben der Generaldirektor Thürauf --
wohnt dicht bei der Kolonie Severinshof -- kluger Mann, feine, hübsche
Frau -- drei prosaische Töchter -- semmelblond -- gute Diners und
gemütlich. Ein paar Güter. Vor allem Schloß Lammen! Gott, über die
verwitwete Baronin Hegemeister reden sich die Leute ja auch die Zunge
wund und fuselig: soll 'n dolles Mädchen gewesen sein -- die Eltern,
reiche Parvenüs, hatten alle Ursache, sich's zwei Millionen kosten zu
lassen, damit sie unter Dach und Fach kam. Der alte, verschuldete
Hegemeister hatte keine Vorurteile, soll sich nich daran gestoßen haben,
daß das Mächen schon 'n Hufeisen verloren hatte. -- Wer weiß, ob's wahr
is. Kein Mensch kann's jetzt anders sagen: einwandsfrei hält sie sich,
die schöne Agathe. Sieht nur beste Gesellschaft bei sich. Auch der
Geheimrat verkehrte bei ihr, mit Frau -- und die Geheimrätin sei 'ne
scharfe Dame gewesen, sagen alle -- als ich herkam war sie schon dot.
-- Na, vielleicht möcht' die schöne Agathe wieder heiraten, was ja an
sich kein sündhafter Wunsch ist. Und auch kein unerfüllbarer.
Vorausgesetzt, daß sie ihn nich auf meine Wenigkeit fixiert.«
Jetzt öffnete sich rechts im Erdwall, der die überregnete, dicht
ineinanderverflochtene Mauer der frischgrünen Gebüsche trug, eine breite
Einfahrt. Ihr primitives, niedriges Tor aus Latten war nach der Koppel
zu zurückgeschlagen.
»Da wären wir. Und nu wollen wir mal sehen, wie unser 'Baby' die Leute
angestellt hat -- fixer kleiner Kerl, der Hornmarck -- hat 'n Schneid --
na, ein Trost -- man erlebt immer noch famosen Nachwuchs. -- Wir werden
uns mal den Helden von Siebenzig ebenbürtig zeigen. -- Haben Sie
gelesen, Marning -- die letzten Depeschen -- höllisch brenzlich! Passen
Sie auf -- in diesem Sommer erleben wir's ...«
Unterdessen begann Klara ihren Unterricht. Im freundlichen Schulhaus und
seinen großen Zimmern, die durch beste Einrichtungen gelüftet und durch
sehr große Fenster erhellt waren, konnte man fast das Wetter vergessen,
obgleich der Regen eiligst an den Scheiben draußen niederrann, als sei
es sein Geschäft, sie gründlich abzuspülen.
Die Kinderschar, Knaben und Mädchen, saßen in Reihen, und lauter
aufmerksame Gesichter waren der jungen Lehrerin zugewandt, die neben
einem großen farbigen Bild an der Wand stand. Das war eine
topographische Karte, und Klara lehrte die Kinder die nächste Umgebung
kennen und wußte durch allerlei historische Rückblicke, knapp und
einfach vorgetragen, diese eingezeichneten Wälder, Felder und Dörfer zu
beleben. Jedes einzelne Gewese war auf der Karte eingetragen. Und Klaras
Augen sahen, wie infolge einer inneren Nötigung, immer wieder auf die
Koppel des Bauern Vietig. Da übte jetzt die Kompanie des Hauptmanns von
Likowski Grabenausheben und Schanzenaufwerfen -- und der Oberleutnant
Freiherr von Marning war auch dabei. --
Plötzlich fiel es Klara ein: Stephan heißt er! Der Geheimrat nannte
einmal den Namen.
Und ganz unwillig über diese Störung ihrer Gedanken wehrte sie das von
sich: dieser Mann geht mich ja gar nichts an. --
Er sah sehr schön aus -- männlich und vornehm, und Augen von seltener
Ausdruckskraft hatte er auch. --
Aber wirklich -- er ging sie nichts an. -- Wie töricht, daß sie diese
Augen so deutlich vor sich sah. -- Und sie sammelte sich fest und klar
auf ihren Vortrag und all die Fragen der aufmerksamen Kinder und
überwand dieses unbegreifliche Zurückdenken an eine im Grunde so
gleichgültige Begegnung. --
Die Stunde lief ab, und andere folgten ihr -- noch drei -- sie schwanden
schnell dahin. Und als Klara, hinter dem Rücken der letzten sich
hinausdrängenden Kinder, nach ihrem Mantel griff, der am Zeugreck im
Flur, neben der Tür nach dem Spielplatz hing, kam Leupold und hatte
einen Brief und sagte, auf Antwort solle er nicht warten. Sie warf den
Mantel über den Arm und öffnete sofort den Brief.
Des Geheimrats eigene Handschrift! Konnte es etwas Wichtigeres geben!
Vielleicht bat er sie, im Herrenhause zu essen -- es war heute
Mittwoch -- --
Und sie las ...
Sie mußte sich an den Pfosten des breiten Zeugrecks lehnen -- betäubt --
fassungslos -- --
Nun kamen ihre männlichen Kollegen -- Herr Magers wollte, ehe er zu
seiner Frau hinauf in das obere Stockwerk ging, ihr noch sagen, daß der
kleine Rohrdantz wieder gelogen habe und daß sie doch einmal zu der
Mutter des Jungen gehen möge -- aus Frauenmund Warnungen zu hören, käme
die Mutter sicher leichter an. -- Und Herr Kehl strich sich durch seine
blonden Haare und wartete, bis der Vorgesetzte treppan gestiegen war,
und sah Klara über den Rand seiner Stahlbrille weg unsicher und zärtlich
an. Sogar die Kinder der oberen Klasse hatten es schon heraus: »Herr
Kehl ist in Fräulein Hildebrandt verschossen.« Nun bat er, verlegen über
diese seine Nebentätigkeit, von der er doch einen wunderbaren Umschwung
seiner Existenz erwartete, ob er ihr das Manuskript einer schon dreimal
von ihm umgearbeiteten Novelle geben dürfe, ihr Urteil sei ihm ihm --
»Morgen,« sagte Klara, »morgen --«
Und sie zerrte sich ihren Mantel um, drückte sich die Mütze auf den Kopf
und lief hinaus.
»Fräulein Hildebrandt -- Ihr Schirm!«
Sie hörte nicht -- sie fühlte ihren Körper nicht -- nicht Regen -- nicht
Sturm -- Sie lief -- und lief --
Sie dachte nicht, daß Vater oder Sohn sie von den Fenstern des
Herrenhauses vielleicht sehen könnten.
Fort, nur fort -- in die Einsamkeit. Nachdenken über das Ungeheure, das
an sie herantrat.
Wynfried wollte kommen und um sie anhalten.
Die Frau eines Mannes sollte sie werden, den sie nicht liebte.
Was Reichtum -- was Rang! »Ich liebe ihn nicht!« schrie alles in ihr.
Treppab, auf den Fluß zu ging es, wie auf der Flucht. Unten war kein
Fährmann -- drüben saß er, unterm Schirm hockend und das dampfende Essen
aus dem Henkeltopf löffelnd, den seine verwachsene Tochter ihm gebracht.
Ganz gnomenhaft sah das aus -- wie ein Bild aus einem Märchenbuch.