DER OPFERSTOCK.

Ahî wie kristenlîche nû der bâbest lachet,

swenne er sînen Walhen seit ‘ich hânz alsô gemachet’!

(daz er dâ seit, des solt er niemer hân gedâht.)

er giht ‘ich hân zwên Almân under eine krône brâht,

daz siz rîche sulen stœren unde wasten.

ie dar under füllen wir die kasten:

ich hâns an mînen stoc gement, ir guot ist allez mîn:

ir tiuschez silber vert in mînen welschen schrîn.

ir pfaffen, ezzent hüenr und trinkent wîn,

unde lânt die tiutschen ....... vasten.’ 10

_Ei! wie so christlich mag der Pabst in Rom nun lachen,

Wenn er zu seinen Wälschen spricht? ‘Seht, solches kann

ich machen!’

(Was er da spricht, das hätt er besser nie gedacht!)

‘Zwei Alemannen hab ich unter Einen Hut gebracht.

Nun müssen sie das Reich zerstören und belasten:

Unterdessen füllen wir die Kasten:

Zinspflichtig sind sie meinem Stock und all ihr Gut ist mein;

Ihr deutsches Silber fährt in meinen wälschen Schrein:

Ihr Pfaffen esset Hühner, trinket Wein:

Und lasst die Deutschen ............ fasten.’_ 20

9.

The German Classics from the Fourth to the Nineteenth Century, Vol. 1 (of 2) · 第 117 / 276 题