Werde gläubig! Gehe doch endlich von deinen eingewurzelten Prinzipien
ab, die für niemanden passen als eventuell für dich selbst, und siehe,
für dich sogar _vielleicht auch nicht_! Denn du sogar bist _besser_ als
dein eigenes Wissen!
Wolle neue, dir unbekannte, dir noch unverständliche Welten kennen
lernen, öffne deine Augen und Ohren den neuen merkwürdigen Ereignissen!
Was du selbst weißt und erfahren hast, ist alt, vermodernd und tot!
Was andere dir bringen aus anderen Welten, kann dich erneuern!
Schaue mit _ihren_ Augen, horche mit _ihren_ Ohren, fühle mit _ihren_
Seelen, denke mit _ihrem_ Geiste!
Wehe dir, wehe, wehe, der du deine eigene Welt den anderen
_aufoktroyieren_ willst!
Solches durfte nur der Heiland — — —. Denn er _wußte_ es, _wofür_ er
sich kreuzigen ließ — — —.
Aber du hast dich ewig zu _bescheiden_ und den Welten der _anderen_ zu
lauschen, von denen du Töne vernehmen kannst, die dir bisher leider
fremd waren!
Nicht was du _bisher_ wußtest, kann dich bereichern, sondern das, was du
bisher _nicht_ wußtest!
Aus der Weltenwurzel ewig neuartige Säfte, Kräfte ziehen, heißt, ein
feiner, nobler, kultivierter Mensch sein!
Sein eigenes armseliges Weltchen den ungeheuren Komplikationen des
Weltenalls _entgegenstemmen_ wollen, ist eine _feige Gemeinheit_!
Ergib dich den neuen, dir noch unverständlichen Wundern, und erhoffe es
dir, durch neue Erfahrungen _dich selbst endlich desavouieren zu
dürfen_!