»Kaufen Sie sich einen getreuen schwarzen Pudel, dem Sie manches Opfer
bringen können an Zeit und Güte — — —.«
»Man verwehrt es mir — — —.«
Er schwieg.
Und sie: »Weshalb raten Sie mir nicht, ich solle mich an einen Menschen
klammern, anklammern?!«
»An einen Menschen! Ja. Aber ich kenne keinen! Die Tiefe der Natur, die
Treue des Pudels, die kenne ich! Aber einen Menschen für Sie, den kenn’
ich nicht — — —.«
Und später sagte sie: »Sie haben sich geirrt! Denn ich fand einen, der
mich einsam meine Wege wandern ließ, zwischen brauner Erd’ und blauem
Himmel, und der mir einen schwarzen Pudel kaufte und getreulich stets
beiseite stand — — —.«
Er blickte sie tief freundschaftlich an — — —.
Da sagte sie: »Vielleicht verdanke ich es Ihnen, daß ich mir einen
suchte, der so war — — —!?«
Dann neigte sie sich tief zu seiner Hand und küßte sie — — —.
Und dann kam der edle Jüngling, den sie erwählt hatte, und küßte sie auf
ihre melancholische Stirn —.
Und er sagte zu dem Dichter:
»Ich folgte nur Ihrem Rate, Ihrer Weisung, danke — — —. Es hat mir eine
Seele gewonnen!«
Da wandte sich der Dichter entrüstet und tief verzweifelt ab.
Denn _von Gott_ müssen solche Erkenntnisse _direkt_ in unsere Herzen
kommen, da die Wirkung sonst nicht _von Dauer_ ist und unheilig — — —!