Jean hatte sich inzwischen ein Eisen herausgekratzt und kroch heran.
Séverin hielt die Lampe in der einen Hand und hämmerte mit der anderen wild
auf den Felsen.
Jean stieß mit dem Eisen schon wuchtig hinterdrein. Jeder Stoß würgte ihm
das Gedärm in die Kehle. Sein nackter Oberkörper war klatschnaß und hautlos
vor Schweiß.
Das Gebirge gab langsam nach und brach in kurzen Schollen herab. Dumpfes
Dröhnen schauerte nach allen Seiten und fand keinen Ausweg. Die Adern der
beiden Wühler bäumten sich gegen die Geräusche wie Stacheln auf, und
Spannung brannte in den Muskeln mit rauchendem Eiter.
Sie hämmerten drei volle Stunden in einem Zuge. Und fielen beide zu
gleicher Zeit erschöpft um.
Es war, als würden ihnen erst jetzt Augen, Ohren und alle Eingeweide allen
Ernstes geöffnet für die Bodenlosigkeit dieses nachtschwarzen Elends!