Séverin schrie auf: »Hierher Jean. Hier müssen wir durch.«

Jean hatte sich inzwischen ein Eisen herausgekratzt und kroch heran.

Séverin hielt die Lampe in der einen Hand und hämmerte mit der anderen wild

auf den Felsen.

Jean stieß mit dem Eisen schon wuchtig hinterdrein. Jeder Stoß würgte ihm

das Gedärm in die Kehle. Sein nackter Oberkörper war klatschnaß und hautlos

vor Schweiß.

Das Gebirge gab langsam nach und brach in kurzen Schollen herab. Dumpfes

Dröhnen schauerte nach allen Seiten und fand keinen Ausweg. Die Adern der

beiden Wühler bäumten sich gegen die Geräusche wie Stacheln auf, und

Spannung brannte in den Muskeln mit rauchendem Eiter.

Sie hämmerten drei volle Stunden in einem Zuge. Und fielen beide zu

gleicher Zeit erschöpft um.

Es war, als würden ihnen erst jetzt Augen, Ohren und alle Eingeweide allen

Ernstes geöffnet für die Bodenlosigkeit dieses nachtschwarzen Elends!

Der schwarze Baal: Novellen · 第 20 / 30 题