II

Als Séverin erwachte aus purpurner Finsternis, sah er in das blutige

verzerrte Gesicht Jeans. Und die Hand, die er gefühlt hatte, die sich in

sein Gehirn gehämmert hatte, hielt ihm die Lampe in die Augen.

»Ah -- -- -- ah . . . du . . . du . . .« ächzte er und schüttelte sich

vollends wach.

Jean erhob sich, langsam, mühselig, den Raum wie ein Riese ausfüllend. Eine

Wolke, ein Berg -- und brüllte: »Seht da! Seht den Séverin! Seht ihn an: da

ist er, der das alles getan hat. Seht da! Den Mörder!«

Séverin, ganz Besinnung wieder und stark, packte ihn bei den Schultern, riß

ihm die Lampe weg und kommandierte: »Maul halten! Du . . . du Tier. Siehst

du nicht, daß wir hier fest sind?«

Jean schwankte zurück und grinste.

Séverin suchte indes mit der Lampe das Geröll ab. Nach einem Eisen oder so

etwas. Und fand schließlich einen Fäustel.

Damit beklopfte er hinten die Wand.

Es klang hohl.

Der schwarze Baal: Novellen · 第 19 / 30 题