Ausschnitt aus einem Stammbaum mit ~erblicher Polyurie~. Nach ~Weil~.]

Größere Bedeutung kommt dem sogenannten ~Diabetes insipidus~

zu, der mit der Zuckerkrankheit nur die Ausscheidung abnorm großer

Harnmengen, nicht aber die Zuckerausscheidung gemeinsam hat. Es

gibt eine verhältnismäßig harmlose Form des Leidens, die auch als

~erbliche Polyurie~ bezeichnet wird, welche sich einfach dominant

verhält. Ob und in welcher Weise die schweren Formen des Leidens,

welche auf eine Störung der inneren Sekretion des Hirnanhangs (der

Hypophyse) beruhen sollen, erblich sind, ist bisher nicht klargestellt.

[Illustration: Fig. 54.

Grundriß der menschlichen Erblichkeitslehre und Rassenhygiene (1/2) Menschliche Erblichkeitslehre · 第 55 / 64 题