Ich spannte alle Muskeln an, und, indem ich wild aufschrie, schleuderte
ich den Ball mit solcher Kraft, daß es mich umriß und ich zu Boden
stürzte. -- -- -- -- --
Sogleich erwachte ich aus meiner kurzen Bewußtlosigkeit. Menschen
standen um mich, die auf mich einredeten.
Abseits erblickte ich den Vater, ohne Hut, ein blutiges Taschentuch an
die Nase pressend.
In einem entsetzlichen Augenblick erkannte ich alles. Ich hatte nicht
jenen Offizier, ich hatte meinen Vater getroffen!! Ich sah das Blut,
das aus seiner Nase stürzte. Ein ungeheures Weh überspülte mich. Dieses
Weh wuchs und wuchs. Das Herz vermochte es nicht mehr zu tragen. Mein
letzter Blick traf das merkwürdig starrende und neugierige Gesicht des
Budenbesitzersjungen, der sich über mich beugte.
Dann versank ich in eine Ohnmacht der Träume und Fieberschreie, aus
der ich erst drei Monate später zum Leben erwachen durfte. Diese
drei Monate aber waren eine einzige Nacht, in der im Schein einer
teuflischen Lampe verdammte Chinesen, Neger, Henker, Gehenkte, Bauern,
Verbrecher riesenhaft aus Gebirgen von Schulbänken auf und nieder
schwebten, gebrechliche Greise mit Fackeln in der Hand durch eine
schwarze Türe davonschlichen und durch eine helle wiederkamen und
steif, lang und streng der fremde Offizier, mein Vater, unbeweglich
unter den bewegten Erscheinungen stand.