XVII.

Alles wollen sie begreifen,

Alles wollen sie verstehn;

Alles schneiden sie in Streifen,

Um -- zusammen sie zu nähn;

Und was wider ihre Lehren

Ist wahrhaftiglich geschehn,

Soll das offne Ohr nicht hören,

Nicht das offne Auge sehn.

Nicht allein mit den obenstehenden Versen möchten wir die zunächst

folgende Erzählung einer bis zur Erscheinung gesteigerten Einwirkung der

Seele auf die Seele einleiten. Mit der bloßen Behauptung oder Verwerfung

einer Ansicht oder Erfahrung, die von der gewöhnlichen Meinung, von dem

alltäglichen Gange der Dinge abweichen, ist Nichts gewonnen. Auch von

den Gründen, welche unsere Erfahrung einer solchen Einwirkung in eine

leere Täuschung aufzulösen streben, müssen wir bekennen, daß sie ihre

Kraft bisher noch nicht an uns bewiesen haben, so zweifelnd-prüfend wir

uns auch auf diesem dunkeln Felde der höheren Seelenkunde bewegen.

Hold's Versuch, sich eine nicht abzuleugnende Thatsache für seinen

Glauben annehmlicher zu machen, teilt die gewöhnliche Eigenschaft

solcher Versuche, er ist Grau in Grau gemalt, erklärt das Wunderbare

durch das Wunderbare. Doch benutzen wir ihn gern, wenn auch nur zu einer

bescheidenen Einleitung in dieses Kapitel.

»Ist nicht so Vieles in unserm Geiste,« sagte er, »das über die

gewöhnlichen Gesetze des Denkens und Empfindens hinaus ist? Oeffnet die

Andacht nicht Tiefen in unserer Brust, die wir ohne sie ganz übersehen?

und sind die Perlen und Edelsteine, die sie aus diesen Tiefen zieht,

nicht von einer Art, daß unser Wissen und Verstehen jede Schätzung

aufgeben muß? Die Andacht aber ist in ihrer höchsten Blüte Einswerden

mit Gott, ein Verschmelzen unseres Geistes mit Seinem Geiste, also, daß

wir absterben unserm früheren selbsteigenen Geistesleben, und in Gott

leben, weben und sind, wodurch wir fähig werden, zu denken, zu fühlen

und zu handeln über unsere sonstige Kraft weit hinaus, weil die Kraft

Gottes in dem Schwachen mächtig ist. Wie nun die Liebe zu Gott solches

Wandeln auf Höhen, zu denen unsere gewöhnlichen Gaben nicht

hinaufreichen, möglich macht, so auch öffnet die irdische Liebe uns Wege

vom Herzen zum Herzen, auf die kein uns ohne diese Liebe bekanntes

Seelenvermögen hinweist. Es gibt auch hier eine Sprache und Mitteilung,

die eben wie die Andacht nur in einzelnen Momenten ihre Hieroglyphe in

das Buch unseres Lebens hineinschreibt. In Augenblicken, in welchen wir

uns selbst ganz vergessen, und all' unser Denken und Empfinden in die

Seele des geliebten Gegenstandes hineinversenken, wird die Ferne zur

Nähe und die Trennung zur Gemeinschaft; und unsere Bitten, Warnungen,

Seufzer und Grüße werden Gedanken und Empfindungen der geliebten Seele,

und damit sie nicht als eigene Träume unbeachtet bleiben, kleiden sie

sich auch wohl in das Gewand sichtbarer Gestalten, hörbarer Worte, die

aber nur eine Abspiegelung der auf solche Art geweckten Vorstellungen

sind, daher nicht in die Sinne der diesen fremden Personen fallen. Es

sind Erkennungen, denen ähnlich, mit welchen wir uns droben in den

ewigen Hütten wiedererkennen, wenn die Seele mit dem neuen Leibe

überkleidet wird, von dem unsere irdische Hülle nur der gröbere Schatten

ist. Doch werden diese Wechselwirkungen der Seelen auf einander wohl nur

da möglich sein, wo eine Liebe ist, nicht allein der vollsten Hingebung

fähig, sondern auch in derselben durch langes Erkennen und innige

Verschmelzung der Gedanken und Empfindungen erprobt und bewährt.«

Nun zu unserer Erzählung.

Godber und Idalia saßen in der Abenddämmerung dieses Tages, der für die

Hallig ein Tag der schmerzensreichsten Trauer zu werden drohte, neben

einander in der Stube ihrer Wohnung. Das Gespräch zwischen ihnen stockte

oft, eben weil Beide sich Mühe gaben, es zu unterhalten.

So geschieht es immer, wenn zwei Menschen zusammen sind, die Etwas auf

dem Herzen haben, worüber eine gegenseitige Erklärung notwendig ist,

diese Notwendigkeit auch erkannt, aber die offene Erklärung vermieden

wird, weil man von ihr ein Resultat fürchtet, das noch unangenehmer die

Seele berührt, als die drückende Empfindung der Ungewißheit und

Unentschiedenheit es thut.

Idalia verbarg ihre Verstimmung nur wenig, während Godber sich ernstlich

anstrengte, alle mögliche Weichheit und Zärtlichkeit in seine Worte und

sein Benehmen zu legen. Getrennt waren die Herzen schon. Erloschen war

fast ganz das Feuer der Liebe; nur daß Beide sich noch nicht überwinden

konnten, dies einander oder auch sich selbst nur recht zu gestehen;

Idalia nicht, weil ein gewisses Mitleid mit dem Jüngling, der sein Leben

für sie gewagt und ihr die Verlobte geopfert, noch in ihrer Brust sich

regte, und dies Gefühl dem schwachen Rest ihrer Neigung ein Gewicht

lieh, das er eben nur durch diese fremdartige Zugabe noch hatte. Godber

wagte nicht, über seine Empfindung klar zu denken, weil er das Kleinod,

für welches er so viel gegeben, nicht fahren lassen wollte, obgleich er

eingesehen, daß es ihn nicht glücklich mache, und weil ihm graute vor

der Leere eines Herzens, das zwischen der weggeworfenen und der zur

Täuschung gewordenen Lebenshoffnung in der Mitte stände.

Als eben wieder eine lange Pause eingetreten war, öffnete sich plötzlich

die Thüre, und die Pastorin, eine ganz unerwartete Erscheinung in diesem

Hause, stand bleich und bebend vor den Erstaunten.

»Godber,« sagte sie hastig, »Godber! ich beschwöre Dich, nimm Dein Boot

und fahre dem Schiff entgegen. Sie sind in Gefahr, mein Gatte ist in

Gefahr. Um eines armen unglücklichen Weibes willen, erbarme Dich,

Godber, und fahre hinaus.«

Dabei hatte sie seine Hand ergriffen mit dem flehendsten Ausdruck der

furchtbarsten Angst, und war im Begriff, vor ihm niederzusinken, als

Godber aufsprang und die halb ohnmächtige Frau auf seinen Stuhl sich

setzen ließ.

»Beruhigen Sie sich, Frau Pastorin!« rief er. »Ich will Alles thun, was

Sie wünschen. Ist irgend eine Nachricht da?«

Auch Mander, der jetzt aus dem Nebenzimmer trat, in welchem er bei den

Büchern, die ihm Licht geben sollten in der Dämmerung seines Glaubens,

geweilt hatte, fragte erschreckt über die Angst der Pastorin, woher sie

von der Gefahr des Schiffes wisse?

»O Ihr fragt, ihr glaubt nicht!« klagte diese händeringend, »und

unterdessen versinkt mein Gatte in den Fluten. Ihr saht ihn nicht, wie

ich ihn sah. An mein Fenster klopfte sein Finger. Ich eilte freudig vor

die Hausthür. Er stand da. Ich sah sein Gesicht so hell im Nebel. Ich

wollte ihn umarmen und in's Haus führen. Aber da flossen seine Züge

auseinander, und wie sie verschwammen, hörte ich den Seufzer: »mein

armes, armes Weib!« O Godber, hab' Erbarmen und fahre hinaus. Ich will

mit Dir, ich bin stark genug zum Rudern. Du weißt nicht, wie stark die

Frau und Mutter ist, die für den Gatten kämpft.«

Vergebens bemühte sich Mander, die Verstörte auf die Macht der

Einbildungskraft hinzuweisen, und wie natürlich es sei, daß ihre Liebe,

die jede Abwesenheit des geliebten Mannes so schwer ertrüge, ihr

allerlei schreckhafte Bilder vorgaukele, die ihren Grund nur in ihrer

Sehnsucht nach dem Abwesenden hätten, und in dem vielleicht in der

Einsamkeit zu weit verfolgten Gedanken: wie, wenn er einmal von solcher

Reise nicht wiederkehrte? Vergebens sprach Godber zu ihr vom Winde, vom

Wetter, von der Flut, wie durchaus keine Gefahr denkbar sei, aber eine

Verzögerung notwendig hätte eintreten müssen. Die Pastorin setzte diesem

Allem immer wieder die ihr gewordene Erscheinung entgegen. Sie gab genau

an, was sie vorher bis zu dem Augenblick dieses Gesichtes gedacht und

gethan, sie erklärte, gerade in jenem Momente nur ein heiteres Bild der

Heimkehr vor der Seele gehabt zu haben, und sprach mit solcher

Sicherheit der Ueberzeugung und solcher bestimmten Ausmalung der

kleinsten Umstände, daß wenigstens der offene Widerspruch verstummte. Ja

Godber, der mit den meisten Seeleuten die Empfänglichkeit für den

Glauben an geheimnisvolle Einwirkungen und wunderbare Vorbedeutungen

teilte, hatte kaum noch einen Zweifel daran, daß hier etwas dergleichen

sich kund gebe. Als daher bei der Pastorin die Angst um den Gatten wie

eine für kurze Zeit mühsam zurückgehaltene Flut wieder alle ihre

Gedanken und Empfindungen überwogte und sie mit den herzzerreissendsten

Jammertönen ihn anflehte: »Godber, rett' ihn, rett' ihn!« beeilte er

sich, ihren Bitten zu willfahren. Mander und Idalia begleiteten aber die

von der Sorge um ihren Gatten gequälte Frau, bei der nun, da sie ihren

Zweck erreicht hatte, eine Erschöpfung aller Kräfte eintrat, und die

doch nicht länger von ihrem Kinde entfernt bleiben wollte, nach Hause,

während Godber mit den beiden Seeleuten, seinen früheren

Schiffsgenossen, an den Strand ging und sein Boot bestieg.

Glücklicherweise lag dieses, da es am nächsten Morgen zur Ueberführung

einiger Kisten von der geborgenen Ladung auf ein Frachtschiff gebraucht

werden sollte, auf einer Stelle, von der sie, wiewohl die Flut eben erst

das Gestade benetzte, gleich fortrudern konnten; und obschon der Nebel

noch wenig gesunken war, fanden sie doch das Schiff, das sie suchten,

bald auf, da der Eine der Matrosen es kurz vor dem Eintritt der hohlen

Ebbe hatte vor Anker gehen sehen. Als ihr lauter, mit kurzen

Unterbrechungen vom ersten Gewahren des Schiffes an fortgesetzter Ruf

unbeantwortet blieb; als sie auf das Verdeck, in die Kajüte hinabstiegen

und keine Seele antrafen, da blieb kein Zweifel übrig, daß die

Unglücklichen, die auf dem Fahrzeuge gewesen waren, irgendwo auf dem

Schlick umherirrten, oder vielleicht schon dem anschwellenden Meere zur

Beute geworden waren. Wo sie suchen? Nach welcher Gegend hin das Boot

wenden? Godber stand eben mit diesen Fragen auf dem Verdeck, sah mit dem

angestrengtesten Blick, als könnte er die dichten Dünste mit seinem Auge

durchspähen, rings umher und hörte das Plätschern der Wellen um den Kiel

mit einem Grausen, als stände er, selber ein ratloses Opfer, mitten in

den andrängenden Fluten; da -- »Horch! was war das?« riefen alle drei

Männer auf einmal. Es kam durch den Nebel hin wie ein pfeifender Schrei

aus weiter, weiter Ferne her. Wir wissen, daß es Oswald's gellender

Angstruf war, und auch jene glaubten darin einen Hülferuf der Gesuchten

zu hören. Sie wurden freilich wieder zweifelhaft, als ihr vereintes

Geschrei keine Antwort brachte, obwohl sie es mehrmals wiederholten.

Doch da jede Richtung, die sie hätten einschlagen können, gleich ungewiß

war, so zogen sie die Richtung vor, von welcher sie jenen Ton vernommen.

Rasch ruderten sie vorwärts, wechselten oft, um immer mit gleicher Kraft

den Lauf des Bootes zu beschleunigen, hielten nur zuweilen einige

Augenblicke an, um auf eine Antwort auf ihren Ruf zu horchen. Da diese

aber immer ausblieb, da die Flut schon so hoch gestiegen war, daß in der

Gegend, wo sie sich befanden, es kaum noch denkbar schien, die

Unglücklichen, wenn sie sich hieher verirrt hätten, am Leben zu finden,

und da, obgleich der Nebel nicht mehr die Aussicht hinderte, die Fläche

des Meeres, so weit sie übersehen werden konnte, nur das ununterbrochene

Spiel der Wellen im Sternenlicht zeigte, so beschlossen sie, noch einmal

alle Kraft zu einem gemeinsamen Ruf zu vereinen, und dann eine andere

Richtung zu nehmen.

Wir kehren jetzt zu Denen zurück, die wir in der äußersten Todesgefahr

verließen. Ihre Kraft, dem immer höher anschwellenden Meere zu

widerstehen und sich gegen die wogende Flut aufrecht zu halten, nahm

mehr und mehr ab. Wäre der Wind nicht so ganz still gewesen, dann würden

sie schon längst ihren Tod gefunden haben. Die Begeisterung, welche Hold

und durch seine Ansprache auch die beiden Männer von der Hallig über die

Not des Augenblickes emporgetragen, war in eine schweigende, fast

bewußtlose Ergebung übergegangen, während in Oswald's Brust bei völliger

Erstarrung des Körpers alle Schrecken des kommenden Gerichts forttobten,

und das vergebliche Ringen nach irgend einem Gnadenworte ihn bis zur

wahnsinnigen Verzweiflung hinaufmarterte. Wohl hatte er in seinen

früheren Lebensverhältnissen zu Denen gehört, welche sich in den

Gesetzen äußerlicher Ehrbarkeit bewegen, wenn sie auch die Grenzen

dieser äußerlichen Ehrbarkeit so weit stecken, daß allerlei sogenannte

natürliche Schwachheitssünden mit hineinpassen; wohl hatte er in dem ihm

nie versagten Titel eines liebenswürdigen, gefälligen, unterhaltenden

jungen Mannes das Ziel aller Forderungen, die an ihn gemacht werden

könnten, erreicht geglaubt, und dennoch -- jetzt diese schreckliche

Leere und Blöße im Angesicht der Einigkeit! Warum ließ ihn denn das

»gute Herz,« dessen er sich doch in allen einzelnen ernsteren

Augenblicken sonst so wohl zu getrösten wußte, nun so ganz ohne Trost

und Hoffen? Seine Freundlichkeit gegen Jedermann, seine Teilnahme für

Anderer Wohl und Wehe, seine Bereitwilligkeit, ihr Bestes zu fördern,

sein Fleiß in seinem Berufe, ja selbst seine Rührung in, früher

wenigstens, nicht so ganz seltenen Momenten beim Aufblick zum

Sternenhimmel, beim Lesen schöner Stellen in Dichterwerken, wodurch er

sein weiches, empfängliches Gemüt bekundet, konnte ihm solcher Ruhm

jetzt nicht helfen in der Nähe des Todes? Warum wich dies Alles so scheu

nun aus seinem Gedächtnis hinweg, daß er es herzerren mußte in seine

Erinnerung, und es dennoch, wenn er darauf haften wollte, gleich einem

flüchtigen Schatten wieder entschwunden merkte? Warum lag trotz diesem

Allen sein Leben vor ihm wie eine nackte, dürre Haide, auf der kein

Blümchen sich pflücken ließ für die Ernte, die jetzt nach seiner Aussaat

fragte? Waren doch Tausende noch lange nicht wert, ihm gleichgestellt zu

werden, und Tausende so tief versunken in Sünde und Schande, daß er

gegen sie noch ein Heiliger genannt werden konnte; und doch -- warum

wendete der Herzenskündiger, den ja die Frommen als den Gott der Liebe

und der Gnade bezeichnen, nicht das Flammenschwert des Gerichtes von ihm

ab, das ihm die Seele durchschnitt und das innerste Mark seiner Kraft

verzehrte? Warum rollte, ein immer näher kommender Donner, vor seinem

Ohr das furchtbare: Verloren! Verloren!?

Könnten auch Dir vielleicht, lieber Leser, wenn Gott ähnliche

Schreckensstunden über Dich verhängte, gleiche Fragen den letzten Kampf

schwer machen?

Dieser Kampf schien für die von den Fluten fast Bedeckten gekommen.

»Herr, in Deine Hände!« rief Hold, und glaubte das letzte Wort für sich

und seine Gefährten gesprochen zu haben; da -- da scholl ein mächtiger

Ruf über die Wasser hin und zuckte durch die Seelen Derer, die schon

jede Lebenshoffnung aufgegeben, wie ein Auferstehungsgruß. Aber eine

lange Minute voll Entzücken und voll Angst ging darüber hin, ehe sie zu

antworten vermochten. Die ersten Laute waren kaum mehr, als ein bloßes

Aufatmen aus den Tiefen der Brust und dienten nur dazu, die Furcht zu

wecken, daß ihre Stimme gar nicht hörbar werden würde. Zugleich war jene

schwer errungene Ergebung in Gottes Willen plötzlich mit jenem Ruf von

ihnen gewichen, und das volle Gefühl ihrer schrecklichen Lage, das

Gedächtnis der Lieben, die ihr Tod in Gram und Herzeleid versenken

würde, wieder in seiner ganzen Stärke zurückgekehrt. Endlich riß sich

mit der furchtbarsten Anstrengung aus jeder Brust ein Schrei los, der

weithin gellte, und der, da das Band der Zunge einmal gelöst war, fast

ununterbrochen fortdauerte, ja immer stärker wurde, je näher die

Antworten tönten. Und nun hob es sich dort wie eine schwarze Woge und

rauschte heran ein Boot, getrieben von starken Ruderschlägen, welche die

im Sternenlicht blitzenden Wassertropfen wie ein Feuerregen von sich

sprühten. Ein wirres Jauchzen klang herüber, hinüber. Schauer des

höchsten Entzückens rieselten durch die Gebeine der dem Leben

Wiedergegebenen. In sehnsüchtiger Erwartung streckten sie schon von fern

ihre Arme dem Nachen entgegen, der, von der begeisterten Kraft seiner

Ruderer getrieben, je näher dem Ziel mit desto rascherem Fluge durch die

Wellen schäumte. Jetzt war er bei ihnen. Der Freudenruf der Retter

verschmolz mit dem Jubel der Geretteten, und bald trug das eben im

letzten Augenblick Erlösung bringende Boot froh die dem Meere

entrissenen Opfer dem heimatlichen Heerde zu.

Die Hallig: Die Schiffbrüchigen auf dem Eiland in der Nordsee · 第 22 / 33 题