Bälzi darauf: »Der Presi bekäme auch einen Schuh voll!«

»Wieso?« fragt Peter Thugi, der ein rechter Mann und der Aelteste einer

weitverzweigten Familie ist.

Bälzi erwidert: »Das glauben doch nur Kinder, daß Seppi Blatter

freiwillig an die Bretter gegangen ist. Man hat der Gemeinde Sand in die

Augen gestreut. Ist's nicht wahr, Weibel?«

Dieser zwinkert zustimmend mit den Augen, aber er schweigt.

Bälzi, dessen Blick vom Schnaps etwas verglast ist, lacht. »Der Presi

hat mir die Pfeife zerschlagen, auf die Garibaldi gemalt ist. Sie war

noch vom Vater selig. Aber jetzt schone ich ihn auch nicht mehr.«

Er erzählt den Lauschenden das Gespräch im Bären: »Und ich will ein

brennender Mann werden, wenn's nicht wahr ist, er hat dem schlafenden

Seppi Blatter die Feder in die Hand gesteckt und sie ihm geführt.«

An heiligen Wassern: Roman aus dem schweizerischen Hochgebirge · 第 13 / 59 题