Waitwell. Sara.
Sara. Waitwell, wenn du mir die Liebe erzeigen und bei mir bleiben
willst, so laß mich kein so wehmütiges Gesicht sehen. Du verstummst?--
Sprich doch! Und wenn ich bitten darf, sprich von meinem Vater.
Wiederhole mir alles, was du mir vor einigen Stunden Tröstliches
sagtest. Wiederhole mir, daß mein Vater versöhnt ist und mir vergeben
hat. Wiederhole es mir, und füge hinzu, daß der ewige himmlische
Vater nicht grausamer sein könne.--Nicht wahr, ich kann hierauf
sterben? Wenn ich vor deiner Ankunft in diese Umstände gekommen wäre,
wie würde es mit mir ausgesehen haben! Ich würde verzweifelt sein,
Waitwell. Mit dem Hasse desjenigen beladen aus der Welt zu gehen, der
wider seine Natur handelt, wenn er uns hassen muß--Was für ein Gedanke!
Sag ihm, daß ich in den lebhaftesten Empfindungen der Reue,
Dankbarkeit und Liebe gestorben sei. Sag ihm--Ach! daß ich es ihm
nicht selbst sagen soll, wie voll mein Herz von seinen Wohltaten ist!
Das Leben war das Geringste derselben. Wie sehr wünschte ich, den
schmachtenden Rest zu seinen Füßen aufgeben zu können!
Waitwell. Wünschen Sie wirklich, Miß, ihn zu sehen?
Sara. Endlich sprichst du, um an meinem sehnlichsten Verlangen, an
meinem letzten Verlangen zu zweifeln.
Waitwell. Wo soll ich die Worte finden, die ich schon so lange suche?
Eine plötzliche Freude ist so gefährlich als ein plötzlicher Schreck.
Ich fürchte mich nur vor dem allzu gewaltsamen Eindrucke, den sein
unvermuteter Anblick auf einen so zärtlichen Geist machen möchte.