Betty. Mellefont. Norton.
Norton. Es ist Betty.
Mellefont. Schon auf, Betty? Was macht dein Fräulein?
Betty. Was macht sie? (Schluchzend.) Es war schon lange nach
Mitternacht, da ich sie endlich bewegte, zur Ruhe zu gehen. Sie
schlief einige Augenblicke, aber Gott! Gott! was muß das für ein
Schlaf gewesen sein! Plötzlich fuhr sie in die Höhe, sprang auf und
fiel mir als eine Unglückliche in die Arme, die von einem Mörder
verfolgt wird. Sie zitterte, und ein kalter Schweiß floß ihr über das
erblaßte Gesicht. Ich wandte alles an, sie zu beruhigen, aber sie hat
mir bis an den Morgen nur mit stummen Tränen geantwortet. Endlich hat
sie mich einmal über das andre an Ihre Türe geschickt, zu hören, ob
Sie schon auf wären. Sie will Sie sprechen. Sie allein können sie
trösten. Tun Sie es doch, liebster gnädiger Herr, tun Sie es doch.
Das Herz muß mir springen, wenn sie sich so zu ängstigen fortfährt.
Mellefont. Geh, Betty, sage ihr, daß ich den Augenblick bei ihr sein
wolle--
Betty. Nein, sie will selbst zu Ihnen kommen.