Als Erik Pfarrer in Vogsosar war, wohnte in seinem Sprengel ein Bauer,
der nie die Kirche besuchte, und der, um den Pfarrer zu ärgern, an den
Feiertagen stets zum Angeln hinausruderte, sobald das Wetter es nur
einigermaßen erlaube.
Einmal mußte der Pfarrer zur Kirche, um Gottesdienst abzuhalten. Da
richtete der Bauer es so ein, daß er gerade dabei war, sich seine
Lederhosen anzuziehen, als der Pfarrer bei ihm vorbeiging.
Der Pfarrer fragte den Bauern, ob er nicht auf seine Bitte heute dem
Gottesdienst beiwohnen wolle. Der Bauer antwortete nein und begann, die
Lederne anzuziehen. Der Pfarrer verließ ihn, hielt den Gottesdienst ab
und ging nach der Kirchzeit denselben Weg heimwärts. Da traf er den
Bauern, der immer noch auf derselben Stelle stand und nur das eine
Bein hatte in die Hose stecken können. Der Pfarrer meinte, daß er wohl
einen guten Fang getan habe, da er schon wieder an Land gekommen sei.
Der andere schämte sich sehr, als er den Hergang erzählen mußte, daß
er dort gesessen habe, seitdem sie sich getrennt hätten. Er bat nun
den Pfarrer, ihn zu befreien. Der Pfarrer sagte; »Wenn du schon jetzt
findest, daß dir der Teufel zu stark ist, wie soll es dann später
werden?« Der Pfarrer gebot darauf dem Teufel, den Bauern fahren zu
lassen. Er wurde befreit und besuchte von diesem Tage an fleißig die
Kirche.