Und Anfang Mai, nach seiner Rückkehr nach Frankfurt, berührte er noch
einmal die Kölner Reise in einem Briefe an seine Frau:
„-- -- -- Ronge ist längst von hier fort und zwar nach Rendsburg; es
wäre gescheidt, wenn er sich irgendwo todtschießen ließe, denn seine
Zeit ist aus. Wenn auch Bertha darüber jammert, es wäre doch besser,
denn er arbeitet jetzt nur an seinem Untergange. -- Daß die Meinen
gesund sind, habe ich Dir von Köln geschrieben; meine alte Mutter ist
fast wahnsinnig geworden vor Freude, daß ihrem Sohne ein Fackelzug
gebracht wurde; wie würde die sich freuen, wenn Du mit den Kindern
nach Köln kämst. Indessen es kann nicht sein. Beruhigen wir uns, wir
müssen der Zeit Opfer bringen. Würde die Messe gut, so könntet Ihr
Euch in eine rückgehende Kiste stecken lassen, aber es werden nur
volle Kisten zurückgehen. Hier wird nichts, rein nichts verkauft.
Lebe wohl, liebe Jenny, grüße und küsse mir die armen Kinder, die
jetzt auch niemals in die Kneipe kommen; sie sollen nur gut und brav
sein, dann komme ich auch zurück und bringe ihnen etwas sehr Schönes
mit. Wenn ich nur die Ostertage dort sein könnte! Es geht aber nicht,
also fort mit Wünschen. Bleibe gesund und munter. Von Herzen Gruß und
Kuß von Deinem