Schädelumfang Gelehrte, Adel, Bürger

von 52-53 _cm_ 0,0 0,0 0,6

„ 53-54 „ 2,0 3,7 1,9

„ 54-55 „ 4,0 9,2 6,2

„ 55-56 „ 6,0 12,8 14,0

„ 56-57 „ 18,0 28,5 24,5

„ 57-58 „ 36,0 22,0 24,5

„ 58-59 „ 18,0 12,8 14,9

„ 59-60 „ 8,0 8,3 7,6

„ 60-61 „ 6,0 1,8 3,3

„ 61-62 „ 2,0 0,0 1,8

„ 62-62,5 „ 0,0 0,9 0,7

[23] +Gustav Jäger.+ Die Entdeckung der Seele. Leipzig, 1880. S. 31

[24] +Mantegazza.+ _Fisiologia del piacere._ S. 39. Mit Bezugnahme

auf das oben über den anatomischen Bau Bemerkte, lässt sich die Frage

aufwerfen, ob nicht auch in dieser Hinsicht eine Art körperlicher

Anpassung an die Anforderungen des Geisteslebens stattfinde. Im

Tierreiche versagt sich das Weibchen innerhalb gewisser Zeiten nur

selten dem verlangenden Männchen, seine Geschlechtsorgane sind,

übereinstimmend damit, ihrer Lage nach weniger verborgen oder

geschützt, zugänglicher als beim Menschen, bei dem, selbst auf

rohester Stufe, nebst dem Naturtrieb noch andere Momente die weibliche

Hälfte in Gewähr oder Versagen ihrer Gunst beeinflussen. Wer nun viel

in anthropologischen und ethnologischen Schriften sich unter den

Abbildungen wilder und daher noch ungebundener lebenden Menschenspezies

umgesehen hat, dem mag es aufgefallen sein, dass bei solchen, wenn

anders die Zeichnungen richtig sind, das _ostium vaginae_ sichtbar

erscheint in Stellungen, welche dies bei Weibern gesitteterer, nach

unseren Begriffen züchtigerer Volksstämme nicht gestatten. Das Organ

erscheint darnach weit mehr vorgerückt und zugänglich, viel weniger in

die Leibeshöhle zurückgezogen, als z. B. bei den durch ihre Gesittung

vielfach auf Versagen angewiesenen Europäerinnen. Vergleichende

Messungen des weiblichen Perineums, die aber leider noch fehlen,

könnten allein auf die interessante Frage Licht werfen.

Die menschliche Familie nach ihrer Entstehung und natürlichen Entwickelung · 第 35 / 70 题